Presse- und Webschau

24. Juni 2011

Sulz a. N., Bernstein als spiritueller Ort

Schwarzwälder Bote, 16.06.2011

Die Veranstaltungsreihe “Klangraum Kloster Bernstein” wird jetzt fortgesetzt…

Zweimal stehen Kinovorführungen auf dem Programm,… Sehr gut besucht im vergangenen Jahr war das “Orgelkino”, zu dem am Samstag, 6. August, um 20.30 Uhr erneut eingeladen wird. Peter Schleicher von der Musikhochschule Stuttgart improvisiert auf der Orgel zu Stummfilmen, die über die Leinwand flimmern.

Stummfilmfestival im Babylon – Charlie Chaplin kehrt zurück nach Berlin

Tagesspiegel

Vor 80 Jahren besuchte Charlie Chaplin Berlin. Im Babylon gibt es zum Jubiläum das Gesamtwerk als Stummfilmfestival – mit Orchesterbegleitung.

Das Gedränge am Bahnhof Friedrichstraße war höllisch. Die Polizei hatte sich an jenem 9. März 1931 sorgfältig auf die Ankunft Charlie Chaplins vorbereitet, versuchte ihn durch einen Schutzkordon vor dem Ansturm der Schaulustigen, Autogrammjäger und Pressevertreter zu schützen – vergeblich, …

Alle abendfüllenden Stummfilme, begleitet vom Neuen Kammerorchester Potsdam, werden gezeigt, neun thematisch geordnete Kurzfilmprogramme, ebenfalls mit Live-Begleitung, die ersten Gehversuche des künftigen Genies wie auch seine Tonfilme.

23.07. im Kulturhaus Osterfeld: Silent Movie 21, live vertonte …

Grundsucher – City-Portal

Eine Woche lang erarbeiten die zwei Musiker von KrausFrink Percussion zusammen mit zehn SchülerInnen des Neigungskurses Musik des Gymnasiums Neuenbürg eine live Vertonung mehrerer kurzer Stummfilmklassiker. Das Ergebnis dieses Workshops und eine Solo Filmbegleitung von KrausFrink selbst werden am 23. Juli 2011 im Kulturhaus Osterfeld präsentiert. Ein weiteres Highlight dieses Abend wird eine außergewöhnliche Filmpremiere sein: Ein eigens für dieses Event produzierter Stummfilm wird zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgeführt.

Charlie Chaplins erstes Tonprojekt entdeckt

Negativ-filme.de

Zwei seiner bekanntesten Werke, Lichter der Großstadt (1931) und Moderne Zeiten (1936), sind bis auf die Filmmusik Stummfilme, obwohl zu einer Zeit …

Presseschau

16. Juni 2011

Seltener Streifen von 1931 wird im Lindenkino Wusterhausen gezeigt

Märkische Allgemeine

Er begann seine Karriere 1908 in Stummfilmen, spielte insgesamt in mehr als 100 Produktionen. In dem Film „Eine tolle Nacht“ spielte er einen Fabrikanten …

Ein Teufelspakt

ABG-info.de Musik und Film im 8. Philharmonischen Konzert in Gera und Altenburg

…Im zweiten Teil des Konzertes wird zur Originalmusik von Pietro Mascagni – dem Komponisten der bekannten Oper »Cavalleria rusticana« – der Film »Rapsodia Satanica« in der restaurierten Fassung mit seiner ursprünglichen, viragierten Farbigkeit gezeigt. Das Werk ist ein Klassiker des italienischen Stummfilmkinos aus dem Jahr 1917…

Fescher Markt in der Ottakringer Brauerei

Kurier.at Aus “Liebe zur urbanen Indie-Kreativ-Szene” veranstaltet die Initiative Fesch am 19. Juni zum zweiten Mal den Fesch’Markt in der Ottakringer Brauerei.

…In diesem Jahr wird es einen Ungarn-Schwerpunkt geben, zudem wurde auch das Rahmenprogramm des Marktes stark erweitert. So programmiert das Filmarchiv Wien das fesche Kino mit Stummfilmen aus den 20er Jahren. Gezeigt werden Filme der beiden ersten österreichischen Comedians Cocl und Seff. Außerdem ermittelt ein Fotokünstler mittels “face tracking” das Fesch’Markt-Durschnittsgesicht und Urbanes wird à la Christo und Jeanne-Claude in Textilien gehüllt….

Presseschau

12. Juni 2011

Wie im Kino: Er saß im falschen Zug

Schweriner Volkszeitung, 3.6.2011

Im Union-Theater in der Wollweberstraße flimmerte mit “Die Puppe” einer der ersten Stummfilme über die Leinwand. Im Publikum Eckhard Rietsch mit seiner Familie. Er ist einer von drei Enkeln des einstigen Perleberger Kinobegründers. .

Die Tränen eines Jungstars

Märkische Allgemeine

Mit dem diesjährigen Kulturlandprojekt in Perleberg wird … auf die Geschichte des Kinos in der Rolandstadt aufmerksam gemacht. …

Das erste Kino der Rolandstadt – so ist es in den Archiven überliefert – wurde 1912 in der Wollweberstraße gegründet. Franz Rietsch ließ dort das Union-Theater errichten. Wie Joachim Kober berichtet, muss es jedoch eine Art Vorläufer gegeben haben. Denn Filme sahen die Perleberger schon vor der Zeit des Union-Theaters.

In der Judenstraße – heute Parchimer Straße – bestand eine Filmstube. Davon habe ihm seine Mutter oft erzählt, erinnert sich Joachim Kober. 1910 erhielt die damals 14-Jährige eine Anstellung als Kinder- und Hausmädchen bei der Familie Tuchfeld, die in der Judenstraße eine Färberei führte. Haus und Betrieb befanden sich rechts neben dem Judenhof. Auf der anderen Straßenseite – schräg gegenüber – existierte damals ein flaches Gebäude, in dem die Perleberger Stummfilme sahen. Geräusche oder musikalische Untermalung steuerten ein Geiger oder ein Klavierspieler bei. Da die 14-Jährige nur wenig Geld besaß, blieb der Besuch dieser Kinostube ein unerfüllter Wunsch.

Eine cineastische Geschichte

Vorarlberg Online – Das Nachrichten Portal

In den 1930er- Jahren unterlegte Opa Fink die Stummfilme live mit seiner Musik. Und auch sein Deutschprofessor, selbst Aktivist der „Aktion für gute Filme“, …

Filmgenuss in der Loge

Frankenpost

Dieter Machon blickt beim Historischen Club zurück auf die Geschichte der Marktredwitzer Kinos. Er erinnert an “LuLi”, “KaLi” und Capitol.

Erste Fotos aus Anères

09. Juni 2011

Unter dem Titel Quelques photos pour commencer… zeigt das Stummfilmfestival in Anères erste Bilder des diesjährigen Festivals.

Das 13. Festival dauert noch bis zum 12. Juni. Mehr auf der Festivalseite, etwas ältere Informationen hat es noch bei Stummfilm.info.

TV-Tipp: Der Jazzsänger in der ARD

03. Juni 2011

Ausnahmsweise mal kein Stummfilmtipp:

Der Jazzsänger wurde 1927 gedreht und gilt als der erste Tonfilm in Spielfilmqualität. Der Film ist in weiten Teilen noch ein Stummfilm und verwendet auch stummfilmtypische Gestik und Mimik, sowie eingeblendete Zwischentitel.

In der Nacht von Sonntag (05.06.) auf Montag (06.06.) zeigt die ARD den Film. Filmbeginn ist 1:05.

Umweltfreundliche Stummfilme

01. Juni 2011

In Österreich wird beim Filme zeigen auf Nachhaltigkeit geachtet, es werden Fahrradkraftwerke installiert, die einen Teil des Stromes für die Filmprojektionen auf der Leinwand liefern.

Die Schweizer ziehen jetzt nach. Das Cinéma Solaire ist ein portables Kino, das mit Sonnenenergie betrieben wird und das in zwei Veloanhänger passt. Da die Stadt Zürich ihnen eine Bewilligung für die Verstärkeranlage verweigerte, werden jetzt Stummfilme gezeigt. Ein Dank an die Züricher Stadtverwaltung ;)

Das Stummfilmfest findet in Zürich vom 7.-11. Juni statt.

‘Die weiße Hölle vom Piz Palü’ auf BR3

31. Mai 2011


Am Freitag, 3. Juni 2011 kommt spätnachts um 01.15 Uhr Die weiße Hölle vom Piz Palü im Bayerischen Fernsehen.

Filminfo:

  • Originaltitel: Die weiße Hölle von Piz Palü (D, 1929)
  • Regie: Arnold Fanck/Georg Wilhelm Pabst
  • Darsteller: Leni Riefenstahl, Gustav Diessl, Ernst Petersen, Ernst Udet
  • Länge: 134 Min.

Weblinks:

TV-Tipp: Sprengbagger 1010 auf ARTE

29. Mai 2011

Am 31.5. läuft spätnachts (ab 1:10) auf Arte der Film Sprengbagger 1010.

Eindrücke einer Live-Aufführung von “Sprengbagger 1010″ mit Orchester und Sprechchor in der Zeche Zollverein, sowie einen FilmAusschnitt und Interviews bietet Arte auf ihrer Website.

Programmhinweise: Weiterlesen »

‘Experimente’ über Pfingsten im Steinberghaus (Niederösterreich/Weinviertel)

28. Mai 2011

EXPERIMENTE [film:musik], 10. und 11. Juni 2011

Einlass 19 Uhr/ Silent movies & live music ab 21 Uhr, Open Jam Session ab 23 Uhr

Am 10. und 11. Juni 2011 öffnet das Steinberghaus für ein neues, einzigartiges Sternchen am Festivalhimmel seine Pforten. Live music & silent movies – junge MusikerInnen präsentieren ihre Interpretation von Chaplin, Keaton, Griffith und Co. Lampenschirm bastelt eine Visualperformance zum Thema. Danach wird bei der open jam session musiziert, gefeiert und experimentiert was das Zeug hält. Einen würdigen Abschluss bildet die große Experimente-Party am Abend des zweiten Tages, bei der sich synthetische DJ- mit akustischer Live-Musik zu einem besonderen musikalischen Klangerlebnis vereinen.

Das Pfingstwochenende im Steinberghaus dreht sich um musikalisches Experiment und Interaktion, sowie die alten, klassischen Stummfilme, wie man sie aus den Anfängen der Filmgeschichte kennt und deren musikalische Neuinterpretationen junger MusikerInnen. Zeit­genössi­sche Musik und Stummfilme, die in den Jahren vor 1930 entstanden sind, bilden den inhaltlichen Rahmen und sollen eine gelungene Mischung aus Nostalgie und Avantgarde entstehen lassen. Installationen, Ausstellung und DIY-Instrumente-Workshop zählen zum reichhaltigen Rahmenprogramm. Zu späterer Stunde, nach den Auftritten der Bands, wird aus der musikalischen Vorführung ein musikalisches Miteinander. Die Gäste werden von unters Publikum gemischten MusikerInnen zu einer großen Jamsession animiert, die Bühne soll für jeden zugänglich sein. Gemeinsam Musizieren, Experimentieren und Feiern ist ein wesentlicher Bestandteil des Festivals. Das Experiment findet aber auch dann nicht nur im Rahmen der Musik statt: Ein spezielles Highlight bietet die Visual Performance aufstrebender Medienkünstler, die ausschließlich aus Stummfilmen zusammengestellt ist. Am Abend des zweiten Tages kommt noch eine Komponente hinzu: hochwertige DJ Musik. Die große Experimente-Party wird ein besonderes Erlebnis, bei dem sich akustische und synthetische Klänge zu einer gelungen Mischung vereinen sollen.
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Zurück nach einem Jahr Pause

28. Mai 2011

Wie leicht zu merken ist, habe ich mir eine längere Stummfilm-Auszeit genommen. Die Pause hatte keinen besonderen Punkt, ich fand lediglich keine Zeit. Und nach­dem ich selbst bei Filmkonzerten bei mir in der Nähe keine Zeit fand um hinzugehen, machte es auch keinen Spass Stummfilmtermine für Ankündigungen zu suchen. Danke für die aufmunternden Mails die ich erhielt und sorry, dass ich mich ohne Verabschiedung in die Inaktivität flüchtete.

Wie geht es weiter?

Zeit für Stummfilme habe ich weiterhin wenig – zumindest sind meine Prioritäten zur Zeit anders gelagert. Den Stummfilmblog möchte ich allerdings ungern schliessen.

Ich werde mich weiterhin (oder besser wieder) von Zeit zu Zeit mit Stummfilm­themen melden. Insbesonders möchte ich gerne Stumm­film­termine, die mir gemeldet werden hier bekanntgeben. Gezielt nach Terminen suchen werde ich vorerst nicht mehr.