Heute wieder eine Ankündigung von Stummfilmterminen, für die kommende Kalenderwoche, diesmal für Woche 17/2010 vom 26. April 2010 bis zum 03. Mai 2010.
Dieses mal hat es wieder wenige Termine, was jetzt vermutlich weniger an der Anzahl Termine liegt, sondern eher daran, das ich keine Zeit zur Terminjagd hatte.
Sämtliche Termine wie immer ohne Gewähr. Insbesonders bei den Startzeiten sollte man vorsichtig sein. Ich habe irgendwo einen kleinen Bug, der mir die Sommerzeit mal berücksichtigt, mal nicht berücksichtigt und manchmal gleich eine doppelte Sommerzeit einfügt.
So, und jetzt zu den Terminen der kommenden Woche: Weiterlesen »
Diese Woche wird in Münsingen ein neuer Lokschuppen für die Schwäbischen Alb-Bahn eröffnet. Als Teil des Festwochen-Programms wird am 23.4. auch der Film Die Großkraft der Berge gezeigt.
Aus der Ankündigung:
Von 1926 bis 1930 dokumentierte der berühmte Filmemacher, Kinopionier und Astrologe Anton Kutter aus Biberach den Bau des Vermuntkraftwerkes im Montafon. Der Zweckverband Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) – heute unter Beteiligung des Landkreises Reutlingen einer von zwei Haupteignern der EnBW – hatte den Bau maßgeblich vorangetrieben und ermöglicht. Das Kraftwerk wurde zum Grundstock der Stromversorgung in unserer Region. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Ein Jahrhundert Stromversorgung – Eine Erfolgsgeschichte der kommunalen Idee“ zeigt die EnBW dieses historisch einzigartige Dokument im Münsinger Lokschuppen. Mit Ferdinand Boss gibt der langjährige Betriebsleiter der Vorarlberger Illwerke Informationen live und aus erster Hand zum Film.
Danach gibt es dann noch Weltraumschiff 1 startet. Es ist etwas unklar, ob es ein Stummfilm ist, aber zumindest Tele des Filmes gehen auf Stummfilmzeiten zurück. Downloadbar ist der Science Fiction mit Weltraumbahnhof in Oberschwaben bei auch bei Archive.org, Youtube zeigt Ausschnitte.
An diesem Wochenende findet in Heidelberg ein Stummfilm-Symposium mit dem Schwerpunktthema „Palästina – das Heilige Land im frühen Film“ statt.
Plakat Stummfilm-Symposium
Am Samstag, den 24.04. wird das Symposium um 21:00 Uhr mit der Begrüßung eröffnet, ab 21:30 Uhr (also mit Ende des Shabbats) wird der Stummfilm „Judith of Bethulia“ gezeigt. Der Film wird begleitet mit dem Vortrag von Frau Dr. Regina Heilmann.
Am Sonntag, den 25.04. wird die Veranstaltung ab 11.30 Uhr bei einem Brunch und ersten Gesprächen fortgesetzt. Um 13:00 Uhr folgen weitere Filme („Aviv B’Eretz Yisrael – Springtime in Palestine“ (1928), “Filmen Fra det hellige Land – Films from the Holy Land“ (1924) und der Film „The Ten Commandments“ (1923)).
Das Symposium präsentiert zudem die aufschlußreichen Vorträge von Herrn Dr. Claude Sui zur frühen Reisefotografie im Heilige Land und von Herrn Prof. Dr. Reinhold Zwick den Vergleich der Inszenierungsstrategien in frühen Bibelfilmen.
Im Symposium wird der Frage nachgegangen, inwieweit die Bilder in Film und Fotografie die Illusionen vom „Heiligen Land“ so sehr forciert haben, dass man in Europa und in den USA eine Provinz des osmanischen Reiches zu einem Ort der Sehnsucht verklärte. Was einmal eine mythische Vision war schien nun als konkreter Topos in greifbarer Nähe.
Inwieweit diese Einschätzung zutrifft und noch heute nachklingt oder es sich vielleicht ganz anders verhielt und die Flut der Bilder weit weniger wirkungsmächtig war, soll in dem Symposium erörtert werden.
Wie ich gerade erfahren habe verstarb June Havoc am 28. März in Wilton, Connecticut. June Havocs Karriere begann 1941 mit Four Jacks and a Jill, aber als (Klein-)kind hatte sie bereits Autritte in Vaudeville-Stücken. 1918 wirkte sie auch in einem Stummfilm (Hey There) mit Harold LLoyd mit.
Den Film kann man auf Youtube sehen, wenn man IMDB trauen kann, ist es allerdings nur die Hälfte. June Havoc müsste zum damaligen Zeitpunkt zwischen 2-6 Jahre alt gewesen sein, das Geburtsjahr schwankt je nach Quelle. Aber die meisten haben sich auf 1912 festgelegt.
Heute wieder eine Ankündigung von Stummfilmterminen, für die kommende Kalenderwoche, diesmal für Woche 16/2010 vom 19. April 2010 bis zum 26. April 2010.
Sämtliche Termine wie immer ohne Gewähr. Insbesonders bei den Startzeiten sollte man vorsichtig sein. Ich habe irgendwo einen kleinen Bug, der mir die Sommerzeit mal berücksichtigt, mal nicht berücksichtigt und manchmal gleich eine doppelte Sommerzeit einfügt.
Gerhard Gruber war in letzter Zeit im Internet wieder aktiv. Seine Website http://www.filmmusik.at hat eine Auffrischung erhalten und er hat auf Youtube zwei neue Video-Ausschnitte aus dem Stummfilm “Die Stadt ohne Juden” eingestellt. Die Musik stammt neben gerhard Gruber am Klavier von Adula Ibn Quadr/Geige und Peter Rosmanith/Perkussion.
Im ersten Filmausschnitt lässt er sich mit Alkohol betören, im zweiten versucht er mit einer Zigarre ein Tor aufzuschließen.
Heute wieder eine Ankündigung von Stummfilmterminen, für die kommende Kalenderwoche, diesmal für Woche 15/2010 vom 12. April 2010 bis zum 19. April 2010. Wie letzte Woche kam ich auch diesmal nicht dazu auf neuste Aktualisierungen zu prüfen, es sind nur Termine, die schon länger bei mir auf Veröffentlichung warten.
In Hamburg findet seit dem 1. April das Festival Himmel auf Zeit statt.
Das Festival zeigt die spannende Kulturszene der zwanziger Jahre: bedeutende Maler, Schriftsteller, Musiker, Tänzer, Architekten, Regisseure, Fotografen und Schauspieler prägten die Hansestadt.
Mit dabei sind natürlich auch Stummfilme. Bereits am 3.4. lief von Werner Loll begleitete der Film Brüder. Morgen am 10.4. gibt es Die Carmen von St. Pauli mit Klavierbegleitung durch Marie Luise Bolte Am 24.4. gibt es mit Melodie der Welt den ersten lange deutsche Tonfilm, produziert von der Hamburger Reederei Hapag und der Tobis.
Daneben hat es natürlich weitere Veranstaltungen, die den Flair der klassischen Stummfilmzeit wiederbeleben.
Heute wieder eine Ankündigung von Stummfilmterminen, für die kommende Kalenderwoche, diesmal für Woche 14/2010 vom 05. April 2010 bis zum 12. April 2010. Leider kam ich diese Woche nicht dazu nach weiteren aktuellen Terminen zu suchen, mir kam da in der zweiten Wochenhäfte was dazwischen – aber keine Angst, ganz so schlimm wie in dem Kruzfilm war es nicht.