Ein Vorwort zu den Beiträgen zum Giornate

Ein kleines Vorwort zu den Festivalberichten: Sollte der Eindruck entstehen, ich bin nur zum Spass auf diesem Festival und um es mir gutgehen zu lassen, so ist dieser Eindruck richtig.

Ich habe beruflich nichts mit Stummfilmen (oder Film überhaupt) zu tun, ich mag einfach Stummfilme. Ich nutze die Gelegenheit auf diesem Festival Filme zu sehen, die man ansonsten nicht zu sehen bekommt, und das ganze mit der Livebegleitung von hervorragenden Musikern aus aller Welt. Und da das Festival in Italien stattfindet, geniesse ich auch diverse Espressos in den letzten Sonnenstrahlen des italienischen Herbstes (sofern sie nochmal kommt, gerade schüttet es), ebenso wie ich die italienische Gastronomie beglücke.

Aber liebe Archivleiter und sonstige Chefs, die sich evtl. in diesen Blog verirren: Das Festival ist auch eine große Kontaktbörse, an jeder Ecke sieht man kleine Grüppchen, die Kontakte knüpfen und neue Kooperationen planen. Die Reisespesen für das Festival sind gut angelegt, eure Leute reissen sich auf dem festival die Beine aus!

Dieses Jahr ist das erste Mal, das ich das Festival in Pordenone selbst erlebe, die letzten Jahre fand das Festival in Sacile statt, zwischen Pordenone und Sacile gab es einen Shuttle-Service. Ich bin mal gespannt wie das Festival in Pordenone ist. Das pendeln entfällt, man kann sich zwischen zwei Filmen kurz in das Hotel zurückziehen. Sicherlich ein Vorteil. Aber Sacile, ”Der Garten der Serenissima”, hatte einen eigenen Flair, den ich vermissen werde.

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