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	<title>Kommentare zu: Analoge und digitale Filmrestaurierung im Collegium</title>
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	<description>Aktuelles rund um Stummfilm, Filmkonzerte und Live-Kino.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 07 Jan 2012 13:25:21 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Von: Simon Wyss</title>
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		<dc:creator>Simon Wyss</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 13:15:32 +0000</pubDate>
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		<description>Guten Tag

Der Diskurs Film oder Video ist überhaupt nicht überlebt, denn wer Film nicht kennt und damit nicht umgehen kann, kann nicht mitreden. Ich würde mir niemals anmassen, bei Videofragen meinen Mund aufzutun, wobei ich mit Video das analoge und das numerisch digitale meine.

Ich beherrsche die Filmtechnik. Numerische Kopien von Filmbildern haben mit den Gegenständen nichts zu tun. Es handelt sich um Dateien wie andere auch. Die Entkörperlichung von Film ist Abkehr, Abschied, wie soll ich sagen, Missachtung des Vorhandenen. Da scheint Angst im Wege zu sein oder Desinteresse.

Wir stellen seit Jahren beste Filmduplikate her, und zwar auf Gigabitfilm und anderen Materialien. Es gibt keinerlei Verluste. In die Numerik umgerechnet entspricht das Auflösungsvermögen dieser Spezialmaterialien 16 K, etwa 16&#039;000 Pixelreihen in der Senkrechten beim 35-mm-Film. Das geht ohne Rechner. Das ist Kontaktkopieren. Man kann Ausschnittvergrösserungen machen und sieht doch immer nur das Ausgangsbild. Man sieht keine Pixel. Das Duplikat ist unsichtbar.

Ich bitte um Weiterleitung an Herrn Martin Koerber. Die jüngste Entwicklung betrifft nämlich nicht das Einlesen und Ausbelichten, sondern dünneren Film. Wir sind auf dem Weg zu 0,045 Millimeter Filmstärke, was Verdreifachung der Kapazität von Magazin und Dose mit sich bringt. Dünnfilm wird allerdings mit ganz anderer Mechanik transportiert als traditioneller Film.

Freundliche Grüsse

S. Wyss
Ingenieur</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag</p>
<p>Der Diskurs Film oder Video ist überhaupt nicht überlebt, denn wer Film nicht kennt und damit nicht umgehen kann, kann nicht mitreden. Ich würde mir niemals anmassen, bei Videofragen meinen Mund aufzutun, wobei ich mit Video das analoge und das numerisch digitale meine.</p>
<p>Ich beherrsche die Filmtechnik. Numerische Kopien von Filmbildern haben mit den Gegenständen nichts zu tun. Es handelt sich um Dateien wie andere auch. Die Entkörperlichung von Film ist Abkehr, Abschied, wie soll ich sagen, Missachtung des Vorhandenen. Da scheint Angst im Wege zu sein oder Desinteresse.</p>
<p>Wir stellen seit Jahren beste Filmduplikate her, und zwar auf Gigabitfilm und anderen Materialien. Es gibt keinerlei Verluste. In die Numerik umgerechnet entspricht das Auflösungsvermögen dieser Spezialmaterialien 16 K, etwa 16&#8242;000 Pixelreihen in der Senkrechten beim 35-mm-Film. Das geht ohne Rechner. Das ist Kontaktkopieren. Man kann Ausschnittvergrösserungen machen und sieht doch immer nur das Ausgangsbild. Man sieht keine Pixel. Das Duplikat ist unsichtbar.</p>
<p>Ich bitte um Weiterleitung an Herrn Martin Koerber. Die jüngste Entwicklung betrifft nämlich nicht das Einlesen und Ausbelichten, sondern dünneren Film. Wir sind auf dem Weg zu 0,045 Millimeter Filmstärke, was Verdreifachung der Kapazität von Magazin und Dose mit sich bringt. Dünnfilm wird allerdings mit ganz anderer Mechanik transportiert als traditioneller Film.</p>
<p>Freundliche Grüsse</p>
<p>S. Wyss<br />
Ingenieur</p>
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