Pordenone: Der Kampf der Tertia

Der Mittwoch beginnt nach zwei kurzen Starewitch-Filmen für mich mit dem deutschen Film Der Kampf der Tertia. Ein amüsant anzusehender, aber auch etwas kruder Film. Im Wattenmeer liegt vor der Stadt Boestrum eine freie Schule deren Schüler stolz auf ihre Unabhängigkeit sind. Als die Stadtverwaltung beschließt alle Katzen wegen Tollwutgefahr zu töten, rebellieren die Schüler.

Die Geschichte erscheint als Schulgeschichte über engagierte Schüler, die gemeinsam für eine gemeinsame Sache kämpfen. Aber man könnte auch sagen, es ist die Geschichte, wie eine Jugendgang eine Stadt terrorisiert.

Außerdem hatte ich den Eindruck, das zwar in der Gruppe demokratische Elemente vorhanden sind, aber trotz allem eine Führerstruktur mit Gruppenzwang vorliegt. Und hinter allem stehen gutmütige Lehrer, die den Schülern freie Bahn lassen, aber trotzdem das Zepter in der Hand haben. Der Film wurde 1928 gedreht.

Begleitet wurde der Film von Günter Buchwald und die Katzen sind am Ende gerettet.

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