Wie berichtet gibt es ein neues englischsprachiges Stummfilm-Forum.
Jetzt gibt es die einmalige Möglichkeit das hundertste Mitglied zu werden!
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Am 11. und 12. Juli 2008 veranstaltet die Kieler Gesellschaft für Filmmusikforschung, mit Unterstützung des Instituts für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Medien und des Instituts für Musikwissenschaft der CAU Kiel an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ein Symposion zur Filmmusikforschung.
Aus der Ankündigung der letztjährigen Veranstaltung:
Den Schwerpunkt dieser ersten Tagung sollen Untersuchungen zu Fragen der Verknüpfung/Interdependenz von Musik mit Film und Fernsehen bilden. Historische, systematische und interdisziplinäre Ansätze sind dabei herzlich willkommen. In diesem Rahmen können insbesondere Projekte, Examensarbeiten und Dissertationen präsentiert werden. Das Symposion versteht sich als ein Treffpunkt und Diskussionsforum für Wissenschaftler, Studierende sowie Interessenten aus dem praktischen Film-, Medien- und Musikleben.
In den Abstracts des letzen Jahres fand ich nur einen Beitrag mit Stummfilmbezug:
Mal schauen, ob sich dieses Jahr mehr Stummfilm-Beiträge finden, Abstracts können noch eingereicht werden.
Aufgrund der Stummfilmtage etwas verspätet (Bericht folgt noch): Der Stummfilm der Woche. Meine Wahl fällt auf Um’s tägliche Brot – Hunger in Waldenburg im Kino Metropolis in Hamburg. Der Film ist live begleitet von Tuten und Blasen und wird kommenden Sonntag gezeigt.
Grund meiner Wahl ist zum einen das Orchester – größere Bläsergruppen live zu einem Film sind immer wieder ein Erlebnis – aber auch der sozialkritische Film.
Japankino hat gerade einen kurzen Artikel zu Benshis veröffentlicht. Das erinnert mich doch an etwas:
Die am kommenden Donnerstag beginnenden StummFilmMusikTage in Erlangen zeigen auch zwei japanische Stummfilme (Das Mädchen Sumiko und Express 300 Meilen), dazu gibt es eine Einführung in den Stummfilm in Japan von Günther Buchwald und eine Austellung zu japanischen Stummfilmdiven.
Ich freu mich schon
Wie Morgenweb.de (Mannheimer Morgen) berichtet soll die Kino-Orgel des Heidelbergers Lichtspielhaus “Capitol” wieder an ihren alten Standort. Derzeit liegt die Orgel auseinandergebaut und verpackt im Schwetzinger Schloss, das Capitol selbst soll bis 2011 renoviert werden.
Im alten Zuschauerraum soll das Instrument stehen und bei entsprechenden Anlässen, etwa einem Stummfilmfestival, erneut zum Einsatz kommen – wenn nach dem Umbau der Schauspielbühne genug Platz dafür vorhanden ist. Ein charmanter Gedanke, findet Heidelbergs Kulturbürgermeister Dr. Joachim Gerner. Die Stadt sei grundsätzlich daran interessiert, die Orgel am Neckar zu halten, erklärt er. Immerhin sei sie fester Bestandteil der Schlossfestspiele gewesen. Zudem gebe es weltweit lediglich vier vergleichbare Klangkörper.
Technische Informationen zur Orgel gibt es bei www.walckerorgel.de. Es handelt sich dabei um eine Oscar Walcker-Orgel.
Kleine Anmerkung von mir: Heidelberg hat schon ein Stummfilmfestival im Deutsch-Amerikanischen Institut Heidelberg.
Ein Höhepunkt der kommenden Stummfilmwoche sind sicherlich die am Donnerstag beginnenden Stummfilmtage in Erlangen, aber auch in Heidelberg und Wels beginnen Festivals.
Als Stummfilm der Woche wähle ich mir aber einen Film außerhalb der Festivals. Im Rahmen der Lange Nacht der Museen wird im Berliner Musikinstrumenten-Museum kommenden Samstag Harold Lloyds Safety Last gezeigt. Die Wahl fiel in der Hoffnung, das die Nacht der Museen auch Nicht-Stummfilmliebhaber in die Veranstaltung lockt und diese dann Stummfilmliebhaber werden. Viel Spass allen Besuchern!
Japankino hat gerade einen Artikel zu Mizoguchi-Stummfilmen auf DVD veröffentlicht.
Die DVDs von Digital Meme scheinen ganz gut zu sein – aber mehr dazu bei Japankino.
Und mal wieder eine kleine Sammlung von Kurzmitteilungen:
Panzerkreuzer Potemkin
Der Blog Über-Setzer-Logbuch hat einen ausführlichen Blogbeitrag zu Sergei Eisensteins Films geschrieben.
Neue Website: www.metrocine.de
Das Duo Metrocine mit Dorothee Haddenbruch und Katharina Stashik hat eine eigene Internetsite:
www.metrocine.de (und auf Stummfilm.info eine eigene Profilseite).
Pinguine, aber kein Stummfilm
Für eine neue Blogartikelreihe schaue ich zur Zeit etwas Archive.org durch.
Dort fand ich einen kleinen Film bei dem ich sofort an verschiedene Pinguinfans unter meinen Bekannten denken mußte. Peeping Penguins ist einfach süß.
Wie die taz Bremen berichtet, ist die Zukunft des Bremer Kommunalkinos Kino 46 unsicher. Die Finanzierung ist nur bis zur Jahresmitte gesichert, was danach kommt ist unklar.
Bedenklich sind die Überlegungen eine Kooperation mit einem Multiplex-Kinopalast. Wie die Kinomacher zurecht sagen:
Auch technisch sei diese Lösung “relativ diffizil”, weil die Multiplexkinos nicht dafür ausgerüstet sind, etwa Stummfilme oder älteres analoges Filmmaterial abzuspielen
Mein Stummfilm dieser Woche ist diesmal mal wieder keine Einzelveranstaltung, sondern eine ganze Reihe. Wie schon angekündigt veranstaltet Bioscope ein Festival der verlorenen Filme. Von Montag bis Freitag wird bei Bioscope jeden Tag ein verlorener Stummfilm vorgestellt.
Ich bin mal gespannt, welche Filme vorgestellt werden.