Wie im Youtube-Zeitalter Filme verloren gehen
Bei Welt.de gibt es einen aktuellen Artikel Von Hanns-Georg Rodek mit dem Titel Wie im Youtube-Zeitalter Filme verloren gehen. Der Artikel befasst sich mit der Pflicht bei Büchern eine Kopie an die Deutsche Bibliothek zu liefern und dem Fehlen dieser Pflicht bei Filmen. Es wird dabei auch auf die Konsequenzen dieser fehlenden Pflicht eingegangen, die man als Stummfilmfan ja leider häufiger mitbekommt.
Hoffen wir mal, das es in Zukunft auch für Filme eine Archivpflicht gibt. Für die Stummfilme ist es ja vielfach zu spät, aber unsere Enkel werden es uns vielleicht danken, wenn wir Ihnen ein gut sortiertes Archiv unserer Film hinterlassen. Wobei es in Zukunft wohl eine fortschreitende Digitalisierung und damit immer weniger Filmkopien geben wird. Und gerade diese Digitalisierung birgt viele Risiken. Kann man das Dateiformat auch in Zukunft lesen? Gibt es technische Hürden, z.B. Einschränkungen aufgrund einer digitalen Rechteverwaltung, oder hat es sogar eingebaute Verfallszeiten? Über Probleme der digitalen Langzeitarchivierung informiert u.a. das deutsche Kompetenznetzwerk zur digitalen Langzeitarchivierung.
Wenn Archivpflicht, dann bitte auch für digital gespeicherte Filme und das bitte in einem offenen Format, bei der man auch in Zukunft hoffen kann, das man es noch lesen kann.
Tags: Filmgeschichte, Medien, Archiv, DRM, Welt.de
Am 10. Februar 2008 um 20:09 Uhr
Die große Filmsuche rund um die Welt…
Telepolis hat heute unter dem Titel Die große Filmsuche rund um die Welt einen interessanten Artikel zu verlorenen Stummfilmen und den Gründen, warum sie verloren sind.
Da kommt einem ja manchmal das Grausen…
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Am 23. Juni 2008 um 22:43 Uhr
Der Kulturausschuss macht sich Gedanken über bessere Archivierung…
Nachdem der Erhalt des Filmerbes in letzer Zeit verstärkt Aufmerksamkeit bekommt, hat sich jetzt auch der Kulturausschuss des deutschen Bundestages mit dem Thema beschäftigt.
Mehr dazu in einem Artikel von Sandra Ketterer in DasParlament 26/…