Unmerkliche Zeitraffer im Stummfilm
Wer sich mit Stummfilmen beschäftigt hat sicherlich schon Diskussionen um die richtige Abspielgeschwindigkeit mitbekommen. In der Anfangszeit der Filmindustrie gab es noch keine fixe Geschwindigkeit. Und Trickeffekte wie die Zeitlupe oder Zeitraffer hat jeder sicherlich auch schon gesehen.
Ben Model, Filmhistoriker und -komponist hat auf Youtube einen interessanten Beitrag zu einer anderen Wirkungsweise zu unterschiedlichen Dreh- und Aufführgeschwindigkeiten veröffentlicht. In seinem Blogbeitrag undercranking clip: Keaton zeigt und kommentiert er mehrfach einen Ausschnitt aus Keatons Sherlock Jr.. Der Film wird zuerst in seiner normalen Aufführgeschwindigkeit gezeigt, anschliessend in einer langsameren Drehgeschwindigkeit. Faszinierend wie man so etwas in die Trickkiste der Filmemacher sehen kann.
Ein weiteres Beispiel mit einem nicht sofort erkennbaren Zeitraffer erläutert er mit Chaplins Ein Hundeleben
Es lohnt sich die Clips mal anzusehen.
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