Presse- und Blogschau

Es ist weiterhin Sommer und mein Gärtchen ruft nach mir!

Entsprechend tut sich auch auf Stummfilm.info und dem Stummfilm-Blog gerade wenig. Aber die Zeit hat jetzt doch gereicht noch eine kleine Presseübersicht zu erstellen. Ich hoffe demnächst kann ich auch mal wieder einen kleinen Rundumschlag bei meiner Terminübersicht machen.

Aber jetzt zu den letzten Meldungen rund um den Stummfilm:

Le Capitaine Fracasse und meine anderen Stummfilme
(Cajetan Jacob, 14.04.2009)

Der österreichischen Filmemacher Cajetan Jacob über sein Stummfilmarchiv auf VHS/DVD.
Mit Informationen zu Le Capitaine Fracasse (Brasilein 1929)

Im Zuge dieser Rettungsaktion möchte ich gerne meine Seherfahrungen hier festhalten und die eine oder andere filmhistorische oder theoretische Anmerkung zu den jeweiligen Filmen machen.

Dezente Musiker illustrieren tierische Stummfilme
(Dörte Reisener, 19.05.2009)

Über Tobias Rank une eine Stummfilmveranstaltung.

Zu Weihnachten 1888 wurde der Tanz- und Vergnügungssaal hinter dem Simonetti-Haus eröffnet und hier standen am Freitagabend vergnügliche Tier­stumm­filme aus den Jahren 1907 bis 1930, begleitet von Pianoforte und Geige, auf dem Spielplan. Neben dem charismatischen Duo Tobias Rank, Klavier, und Gunthard Stephan, Geige, sorgte eine Neuerwerbung für Furore: Einen Bechstein-Flügel von 1912 kann der Baron nun sein Eigen nennen, und damit sind alle zukünftigen Konzerte auf der sicheren Seite.

Die Zensur machte den Neckar-Western zu schaffen
(Rhein-Neckar-Zeitung, 19.05.2009)

Über die Neckar-Western und deren Produktion bei Heidelberg.

Es ist ein langweiliger Film. Ein unfassbar langweiliger Film. Außerdem ist er ziemlich schlecht gemacht. Extrem billig. Schauspieler? Schlecht. Handlung? Schlecht. Kameraführung? Schlecht. Bildqualität? Schlecht. Ton? Keiner. Ein Stummfilm. Und trotz allem ist er unheimlich faszinierend. Denn der Film “Feuerteufel” kommt aus Schlierbach. Es ist ein so genannter Neckar-Western aus dem Jahr 1919. Und dafür, denkt sich der Betrachter, ist er dann doch wieder gar nicht so schlecht.

Hommage an den Stummfilm
(all-in.de, 26.05.2009)

Ganz still war es einen Moment lang nach der Deutschlandpremiere des Kurzfilms «Verfall» im voll besetzten Kaminwerk in Memmingen – erst dann gab es Applaus für den Streifen, der in düsteren Schwarz-Weiß-Bildern und wenigen Szenen ein ergreifendes Stimmungsbild von einem Mann (André Stuchlik) malt, dem das Kind (Mandy Scholl) wegstirbt.

Das Licht der surrealen Vernunft
(Alexandra Wach, 29.05.2009)

Über ein Museum für den Maler-Magier René Magritte in Brüssel.

Der Cineast ging so weit, dass er Filmplakate entwarf und sich neben Porträts des Meisterverbrechers Fantômas ablichten ließ. Er häufte eine Sammlung von Stummfilmen an und drehte mit einer 8-mm-Kamera kleine Burlesken.

Stummfilm Nosferatu – eine Symphonie des Grauens
(Katjana Zunft, 29.05.2009)

Rückblick und Bericht zur Veranstaltungsreihe in Lübeck.

Dracula geht um! Er schleicht durch Lübecks Gassen! Die kleine Stummfilmreihe im Filmhaus ging am 27. Mai mit dem wohl bekanntesten Stummfilm ”Nosferatu” von Regisseur F. W. Murnau zu Ende.

“Film ab” bei Sommerkinos in Wien
(ORF, 01.06.2009)

Von Anfang Juli bis in die dritte August-Woche wird das Filmarchiv im Augarten wieder seine Programmschiene “Kino wie noch nie” präsentieren. Thematisch stand im Vorjahr das Kantige des Kinos im Vordergrund, heuer will man das Lustvoll-Sinnliche betonen.

Kooperationen mit dem Impulstanz-Festival sowie Live-Vertonungen von Stummfilmen durch die Elektro-Musikszene sind geplant. Neben Expressionismus-Klassikern wie “Nosferatu” sollen Filmpremieren gezeigt werden.

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Eine Antwort zu “Presse- und Blogschau”

  1. Neckarwestern im 23. Stuttgarter Filmwinter…

    Vom 21. – 24. Januar 2010 findet in Stuttgart der 23. Stuttgarter Filmwinter statt. Das “publikumswirksame Forum der Film- und Kunstavantgarde” bietet dabei am 23. Januar auch etwas für Stummfilmfreunde.
    Unter dem Motto “Rhapsodie in…

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