Archiv für die Kategorie ‘Filmstars’

Manoel de Oliveira – Gratulation zum 99.

Dienstag, 11. Dezember 2007

Herzliche Gratulation zum 99. Geburtstag an Manoel de Oliveira. Ich wünsche ihm noch viele Jahre aktiver Filmarbeit!

Der portugiesische Regisseur begann seine Karriere 1931 mit dem Stummfilm Douro, faina fluvial, ein Dokumentarfilm über den nordportugiesischen Fluss Douro.

Lebende Stummfilmstars: Jack Cardiff

Mittwoch, 28. November 2007

Auf der Suche nach lebenden Stummfilmstars bin ich nochmal fündig geworden: Jack Cardiff spielte als Kind in vier Stummfilmen mit. Später blieb er der Filmbranche treu und wurde ein bekannter Kameramann.

Weblinks:

Chaplin imitiert Filmstars

Dienstag, 30. Oktober 2007

Ich berichtete aus Pordenone über einen Privatfilm mit Charlie Chaplin.

Einige Ausschnitte dieses Films sind jetzt von www.guardian.co.uk im Internet zum Ansehen bereitgestellt worden:
http://film.guardian.co.uk/video/2007/oct/29/charliechaplin

Viel Spass

Minoru Inuzuka gestorben

Dienstag, 16. Oktober 2007

Gerade bei The Bioscope entdeckt:

Der japanische Regisseur Minoru Inuzuka starb letzten Monat mit 106 Jahren. Minoru Inuzuka war 1926 am Buch zu Kurutta ippêji (A Page of Madness) beteiligt. 1927 drehte er mit Sunae shibari: Dai-nihen seinen ersten Film.

Pordenone: Gespräch mit Jean Darling

Freitag, 12. Oktober 2007

Am Nachmittag gibt es ein Gespräch mit Jean Darling. Sie sitzt zusammen mit David Wyatt auf der Bühne im Ridotto del Verdi, einer kleineren Bühne des Theaters in Pordenone.

Es ist faszinierend wie lebhaft und agil sie über ihre Zeit in Hollywood und besonders ihrer Zeit mit den kleinen Strolchen berichtet. Spannend auch ihre Anekdoten und Geschichtchen über Roscoe Arbuckle, Stan Laurel, Greta Garbo, Gary Cooper, Clarke Gable…
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Jean Darling und die kleinen Strolche

Montag, 08. Oktober 2007

Am nachmittag gibt es vier Filme der kleinen Strolche (Our Gang) zu sehen, einer davon ein Tonfilm. (Praktisch so eine Baby-Waschanlage).

Jean DarlingDanach kommt Jean Darling, eine der Darstellerinnen der Strolche auf die Bühne. Erst geht der Vorhang zu, dann wird ein Stuhl vor den Vorhang gestellt, dann wird der Stuhl reingeholt, dann geht der Vorhang auf und Jean Darling begrüßt uns.

Jean Darling mit David RobinsonDavid Robinson (Festivaldirektor) bedauert es, das er für Jean Darling nicht mit den Ohren wackeln kann (eine Anspielung auf einen der vorherigen Filme) aber Jean Darling nimmt es ihm nicht krumm.

Danach singt Sie noch drei Lieder, davon eines auf italienisch weil wir ja in Italien sind.

Erzählt hat sie nicht viel, aber es ist noch ein Interview mit Ihr angekündigt, es ist nur noch nicht klar wann und wo es genau stattfinden soll.

Stummfilm-Oscar gewünscht?

Samstag, 01. September 2007


Interesse an einem Oscar des Stummfilmstars Mary Pickford?

Ein Erbe von Pickford will ihre zwei Oscars (1930 als beste Schauspielerin und 1975 einen Ehren-Oscar) für 500.000 Dollar Verkaufen. Aber die Chancen sind gering, das sie wirklich auf den Markt kommen. Die Motion Picture Academy of Arts & Sciences, die den Oscar verleiht, will vor Gericht ihr Vorkaufsrecht durchsetzen und die Statuen für 10 Dollar kaufen.

Quelle: heute-online.ch

Stern-Interview mit Mickey Rooney

Samstag, 11. August 2007

Jetzt habe ich gerade am 2. August über ein paar neue lebende Stummfilmstars informiert, und schon finde ich ein Interview mit einem von Ihnen im Netz.

Andreas Renner interviewte kürzlich in der Rubrik Was macht eigentlich… im Stern Mickey Rooney. Das Interview mit Mickey Rooney ist im Netz verfügbar.

50. Todestag von Oliver Hardy

Dienstag, 07. August 2007

Der Todestag des Filmkomikers Oliver Hardy jährt sich diesen Dienstag zum 50. mal. Oliver Hardy wurde als “Dick” des Komikerpaares “Dick und Doof” oder “Stan und Ollie” berühmt.

Oliver Hardy wurde am 18. Januar 1892 geboren, kurz darauf wurde er Halbwaise. Seine Mutter betrieb in Milledgeville (Atlanta) ein kleines Hotel, und brachte damit die achtköpfige Kinderschar über die Runden, Das stundenlange Herumlungern in der Hotellobby war seine spezielle Art von Schauspielunterricht.

Nach dem erfolglosen Besuch einer Militärschule (er wurde von der Schule geworfen), nach einem abgebrochen Jurastudium und der Aufgabe der Leitung eines Kino in Milledgeville zog er 1912 nach Jacksonville (Florida), wo ihn ein Jahr später die Lubin Company für den Stummfilm “Outwitting Dad” engagierte. Danach spielte er in unzähligen Kurzfilmen “Heavy”, einen schwergewichtigen Bösewicht.

Mit Stan Laurel stand er 1921 in “A Lucky Dog” erstmals vor der Kamera. Erst fünf Jahre später wurde bei Hal Roach das Potential des Komikerpaars erkannt. Sie wurden eines der erfolgreichsten Duos der Filmgeschichte , selbst den Umstieg auf den Tonfilm. meitserten sie problemlos. 1940 trennten sie sich von Hal Roach, die folgenden Produktionen bei 20th Century Fox und Metro-Goldwyn-Mayer konnten an die großen Erfolge leider nicht mehr anknüpfen. Den ersten Oscar für die beste Kurzfilm-Komödie erhielten die Beiden 1932 für “The Music Box“.

1956 erlitt Oliver Hardy einen Schlaganfall in dessen Folge er gelähmt blieb und kaum noch sprechen konnte. Am 7. August 1957 starb er an einem Herzinfarkt.

Zum Tode Ingmar Bergmans

Sonntag, 05. August 2007

Wie sicherlich bekannt verstarb vergangenen Montag der Regisseur Ingmar Bergman. Ingmar Bergman wuchs noch in Zeiten des Stummfilm auf und war in seiner Jugend fasziniert vom Stummfilm.

Im Usenet kam dazu unter alt.movies.silent eine interessante Frage auf: Wie sehr war Bergman vom Stummfilm beeinflusst?

kino eye stellt dabei die These auf, das Regisseure mit einer Verbindung zur Stummfilmzeit einen Vorteil haben, da sie gelernt haben, eine Geschichte mit der Kraft der Bilder zu erzählen. Filmemacher, die in Zeiten des Fernsehens aufgewachsen sind, nutzen eine andere Bildkomposition, und viel schlimmer die Darstellerentwicklung aus dem Fernsehen.

Ich weiss noch nicht was ich davon halten soll. Auf den ersten Blick scheint es sinnig zu sein, aber ich glaube nicht, das es sich wirklich so verhält. Ich glaube das Problem sind weniger die Macher, eher die Zuschauer. Das Fernsehen änderte und ändert die Seh- und Wahrnehmungs­gewohnheiten, Musikvideos und Internet tun es vermutlich noch mehr. Selbst wenn ein Filmemacher die ‘klassischen’ Techniken beherrscht, ist es die Frage ob er sie nutzen will. Seine Zuschauer sind etwas anderes gewohnt. Es mag ja spannend sein, Zuschauererwartungen zu enttäuschen, aber ob es der Wunsch ist? Manche Regisseure werden es wagen und die Ergebnisse werden sicherlich nicht die schlechtesten Filme sein.

Und man darf auch nicht vergessen: Viele Regisseure sind in der Stummfilmzeit aufgewachsen und haben Filme gedreht. Wieviele dieser Filme waren Meisterwerke, wieviele Durchschnitt, wieviele schlicht schlecht? Im Rückblick ist jede Kunstperiode besser als die Gegenwart. Der Durchschnitt war damals sicherlich nicht besser, aber in Erinnerung bleiben die Meisterwerke.

Ich erwarte in Zukunft von den ‘TV-verseuchten’ Filmemachern viel Durchschnitt und freue mich auf die wenigen Meisterwerke, die sie sicherlich auch produzieren werden.

Zum Usenet-Beitrag Bergman’s death–silent film connection bei Google-Groups: alt.movies.silent.