Archiv für die Kategorie ‘Kinos und Veranstalter’

14. Aktionstag der Kommunalen Kinos

Sonntag, 26. Oktober 2008

Am kommenden Montag gibt es gute Chancen in einem kommunalen Kino einen Stummfilm zu sehen. Der 14. Aktionstag der Kommunalen Kinos am 27. Oktober steht unter dem Motto „Erlebnisort Kino“. Es geht dabei primär um die Liebe zur Institution Kino, zu „Lichtspielhäusern“ als „Ort der Verbindung individueller Träume und sozialer Begegnungen“.

Kino ist mehr als ein dunkler Raum, in dem Filme gezeugt werden, Kino ist sind vielmehr Orte mit Aura, an denen man darauf gefasst sein muss, dass etwas mit einem passiert, dass in der magischen Begegnung mit der Welt hinter der Leinwand eine Verwandlung stattfinden könnte. (Film-Dienst.

Zugleich findet kommenden Montag der UNESCO-Welttag des audiovisuellen Erbes statt – Was bietet sich da mehr an, als einen Stummfilm im kommunalen Kino vor Ort zu zeigen.
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Wanderkino Laster der Nacht

Samstag, 18. Oktober 2008

Das Wanderkino Laster der Nacht zeigt Stummfilme, die für die Filmgeschichte maßgebliche Bedeutung haben: sowohl Slapstick-Komödien, Monumentalfilme wie auch Independent-, Avantgarde- und Experimentalfilme.

Alle Filme werden live mit Violine und Piano begleitet. Ein Oldtimer – Feuerwehrfahrzeug (Magirus Deutz, 1969) integriert die gesamte Kino-, Ton- und Lichttechnik, transportiert Bestuhlung und Instrumentarium. Jeder Ort kann in kürzester Zeit in ein Open-Air-Kino verwandelt werden. Die Filmaufführungen finden in einem nostalgisch inszenierten Rahmen statt – es wird eine Atmosphäre geschaffen, die an die Pionierzeiten des Kinos erinnert.

Das Wanderkino ist seit 1999 unterwegs. Neben ausgedehnten Reisen durch Deutschland folgte das Wanderkino Einladungen u. a. nach Frankreich, Slowenien, Polen, Litauen, Tschechien und in die Schweiz.

Eine Übersicht über Termine gibt es auf der Website des Wanderkinos oder auch beim Musikerprofil bei Stummfilm.info

Déjà Vu – Stummfilme mit Live-Musik in Karlsruhe

Mittwoch, 03. September 2008

Kommenden Freitag soll in Karlsruhe ein Verein zur Förderung und Pflege des Stummfilms gegründet werden. Der Termin ist passend gewählt, 112 Jahre zuvor, am 5. September 1896 fanden die ersten Filmvorführungen in Karlsruhe statt. Der zu gründende Verein Verein Déjà Vu ist u.a. eine neue institutionelle Plattform für die Karlsruher Stummfilmtage.

Im Rahmen der Vereinsgründung werden dann auch gleich die folgenden Tage Filme gezeigt und ein vielfältiges Programm ist geboten.

Weitere Informationen hat es bei ka-city.de oder natürlich beim Studentische Kulturzentrum der Uni Karlsruhe.

Filmhaus Wiesbaden

Mittwoch, 20. August 2008

Die Zeit für einen Stummfilm der Woche reicht mir gerade nicht (sorry), aber zu einen kurzen Hinweis auf einen Artikel in der FAZ reicht es gerade:
Impulse für das „Filmland Hessen“ von Heidi Müller-Gerbes berichtet über den Bau des Wiesbadener Filmhauses, das einmal der Sitz der Murnau-Stiftung, der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (Spio), die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft GmbH, die SPIO Management Service GmbH, die Deutsche Filmkünstler Nothilfe, das Archiv des Deutschen Filminstituts – DIF und das Institut für Kino und Filmkultur werden soll.

Kinoorgel für Familien in Leipzig

Samstag, 26. Juli 2008

Am kommenden Sonntag, dem 27. Juli, gibt es um 17 Uhr für Familien Großes Kino im Grassimuseum Leipzig. Das Museum zeigt die restaurierte Kinoorgel von 1931.

Dazu werden historische Kinderfilme gezeigt: Aladin und die Wunderlampe / Kalif Storch, Scherenschnittfilme von Lotte Reiniger, 1926/1953. Die Veranstaltung ist für Kinder ab ab 8 Jahren geeignet, die Kosten betragen 6 Euro mit/8 Euro ohne Ferienpass.

Mehr bei leipzig-seiten.de oder dem Grassimuseum

Hamburger Kinemathek zieht um

Dienstag, 08. Juli 2008

Schreck in später Abendstunde! Da lese ich bei Tuten und Blasen auf der Terminseite einen Termin Abschied des Metropolis aus den Räumen in der Dammtorstraße. Im ersten Augenblick dachte ich, in Hamburg muß einer der regelmässigen Spielorte von Stummfilmen schließen – aber Glück gehabt.

Das Metropolis (Kinemathek Hamburg) zieht temporär in das Kino Savoy am Steindamm in St. Georg. Das Haus am alten Standort wird abgerissen und es soll dort ein Büro- und Geschäftshauses gebaut werden. Beim Neubau sollen die Kinoräume wieder eingebaut werden.

Der Metropolis-Kinosaal steht unter Denkmalschutz und wird von den Bauherren Hochtief und Norddeutsche Grund­vermögen fachgerecht ausgebaut, eingelagert und wieder in das neue Gebäude integriert. “Die haben alles vermessen inklusive der Zierleisten und sogar einen Akustik­test gemacht”, sagt Metropolis-Geschäftsführer Martin Aust.

Quelle: taz

Das ich jetzt nicht gerade auf dem laufenden im Hamburger Kultur­leben bin, kann man daran sehen, das das Hamburger Abendblatt bereits im Mai darüber berichtete. Die taz Ende Juni berichtete über den Umzug. Aus ursprünglich zwei geplanten Jahren wurden bereits drei Jahre im Savoy.

Na, da wünsche ich den Kinomachern einen geglückten Umzug, eine schöne Zeit am neuen Standort und einen erfolgreichen Rückumzug in zweidrei Jahren.

Wer näheres zur Geschichte des Savoy sucht, wird beim Filmmuseum Hamburg fündig, das Programm des Metropolis findet sich weiterhin unter www.metropolis-hamburg.de.

Stummfilm der Woche? Menschen am Sonntag in der Schaubühne Lindenfels

Donnerstag, 26. Juni 2008

Wie es vieleicht schon auffiel, gibt es diese Woche keinen Stummfilm der Woche – was jetzt nicht daran liegt das es nichts gibt, aber ich bin nicht dazu gekommen etwas auszuwählen.

Dann schiebe ich das jetzt mal nach: Menschen am Sonntag am Samstag, 28. Juni 2008, 20:00 in der Schaubühne Lindenfels in Leipzig.

Neben dem Hauptfilm Menschen am Sonntag werden verschollene Stummfilm­aufnahmen, erste Bilder aus Berlin u. Jonglage, ein Kurzfilm in drei musikalischen Interpretationen gezeigt.

Die Filme werden von den drei DJs Bert the Juggler, D’dread und D Boy begleitet. Grund meiner Wahl ist ist eben die Ver­gleichs­möglichkeit verschiedener Stumm­film­vertonungen – ein Thema das mich sehr fasziniert.

Zu der Veranstaltung hat es bei mephisto9.76 inzwischen einen Beitrag Stummfilm elektrisiert

Und da die Schaubühne Lindenfels in Leipzig in letzter Zeit soviel Stummfilmveranstaltungen hatte, hat sie jetzt eine eigene Seite beu Stummfilm.info bekommen.

Klavier gesucht in Brandenburg

Dienstag, 22. April 2008

Die Märkische Allgemeine hat in ihrer aktuellen Ausgabe einen Artikel über das Kino Capitol in Königs Wusterhausen (Brandenburg).

Das Kino würde gerne Stummfilme zeigen, aber es fehlt das Klavier zur Begleitung:

Ein weiteres Vorhaben der Kinobetreiber konnte bislang nicht verwirklicht werden: „Wir würden gerne Stummfilme zeigen, zu der live Klavier gespielt wird. Ein Klavierkauf ist aber zu teuer“, so Anne Jurk. „Wer weiß, wo ein altes Tasteninstrument vielleicht ein Schattendasein fristet, der melde sich bitte bei uns“, bittet die 29-jährige gelernte Hotel- und Veranstaltungskauffrau.

Hat jemand ein Klavier für ein engagiertes Kino übrig?

Essener Filmkunsttheater starten eine neue Stummfilmreihe

Dienstag, 22. April 2008

In Essen verfügt das Eulenspiegel Kino in der Steeler Str. 208 über zwei Wurlitzer Stummfilmorgeln, an denen zukünftig in regelmäßigen Abständen wieder Stummfilme von dem Organisten Dominik Gerhard begleitet werden. Der gebürtige Essener entdeckte früh die Liebe zur Orgel und erhielt schon als Kind Klavier- und Orgelunterricht. Als selbstständiger Organist begleitet er auch Gottesdienste und Chorkonzerte und seine große Leidenschaft für den Film hat ihn nun an die Wurlitzer Stummfilmorgeln im Eulenspiegel gebracht.

Die Termine:

Und nach der Sommerpause voraussichtlich:

Heidelberg: Rückkehr der Kino-Orgel

Montag, 21. Januar 2008

Wie Morgenweb.de (Mannheimer Morgen) berichtet soll die Kino-Orgel des Heidelbergers Lichtspielhaus “Capitol” wieder an ihren alten Standort. Derzeit liegt die Orgel auseinandergebaut und verpackt im Schwetzinger Schloss, das Capitol selbst soll bis 2011 renoviert werden.

Im alten Zuschauerraum soll das Instrument stehen und bei entsprechenden Anlässen, etwa einem Stummfilmfestival, erneut zum Einsatz kommen – wenn nach dem Umbau der Schauspielbühne genug Platz dafür vorhanden ist. Ein charmanter Gedanke, findet Heidelbergs Kulturbürgermeister Dr. Joachim Gerner. Die Stadt sei grundsätzlich daran interessiert, die Orgel am Neckar zu halten, erklärt er. Immerhin sei sie fester Bestandteil der Schlossfestspiele gewesen. Zudem gebe es weltweit lediglich vier vergleichbare Klangkörper.

Technische Informationen zur Orgel gibt es bei www.walckerorgel.de. Es handelt sich dabei um eine Oscar Walcker-Orgel.

Kleine Anmerkung von mir: Heidelberg hat schon ein Stummfilmfestival im Deutsch-Amerikanischen Institut Heidelberg.