Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Finis Terrae auf Arte

Sonntag, 21. Februar 2010

Ich hoffe mal es hat niemand verpasst, dass Arte die Metropolis-Aufführung auf der Berlinale übertragen hat. Ich kam leider nicht dazu es anzukündigen – aber bei der Pressearbeit im Vorfeld war das übersehen ja fast unmöglich.

Heute nacht (Montag, 22. Februar 2010 um 00.20 Uhr) gibt es wieder einen Stummfilm auf Arte: Finis Terrae

Aus der Ankündigung:

Isolation und Monotonie herrschen auf der bretonischen Insel Bannec, wo die Tangfischer Ambroise, Jean-Marie und Pierre ihr Tagewerk verrichten. Als ein Streit unter den Männern entbrennt, verletzt Ambroise sich an der Hand. Die Wunde entzündet sich und wird zu einer lebensbedrohlichen Gefahr. Um den Mann so schnell wie möglich auf die nächste Insel zu einem Arzt zu bringen, werden alle Dorfbewohner mobilisiert. Mit vereinten Kräften versuchen sie, Ambroise zu retten und der Gewalt des umgebenden Meeres zu trotzen ..

TV-Tipp: Die Gezeichneten auf 3Sat

Samstag, 26. September 2009

Mal ein Nicht-Arte-TV-Tipp: 3Sat zeigt Sonntag nacht um 2:20 (also eigentlich am Montag) den 1922 gedrehten deutschen Stummfilm Die Gezeichneten – leider im falschen Format 16:9.

Nähere Details zum Programm gibt es bei 3Sat, näheres zum Film bei Wikipedia.

TV-Tipp: Nosferatu-Eine Symphonie des Grauens

Freitag, 18. September 2009

Am 20. September um 00:45 Uhr zeigt ARTE Nosferatu-Eine Symphonie des Grauens.

Mehr Informationen zu Film und Hintergründe bei Wikipedia.

TV-Tipp: Kleine und andere Strolche – Buster Brown

Donnerstag, 10. September 2009

In der arte-Reihe Kleine und andere Strolche zeigt arte am 13.9. eine Folge mit Buster Brown. Es werden die Folgen Beim Zahnarzt und Das Gespensterhaus gezeigt.

Mehr bei arte.

TV-Tipp: Kleine und andere Strolche

Donnerstag, 03. September 2009

Die Reihe Kleine und andere Strolche wird von Arte fortgesetzt.
Am 6. Septemnber zeigt Arte um 8:00 morgens eine weitere Folge der kleinen Strolche. Diesmal fühlen sich die kleinen Strolche berufen, eine Feuerwehrbrigade zu bilden.

Die Folge wird am folgenden Samstag (12.9.) wiederholt.

Mehr bei Arte

Marsmenschen am Zeiß-Platz (Jena)

Dienstag, 01. September 2009

Die Ostthüringer Zeitung berichtet über eine Austellung des Jenaer Kunstverein zu einem Drehbuch aus den 20ern, das vermutlich nie umgesetzt wurde und jetzt als Animationsfilm in der Bauhaus-Uni in Weimar gedreht werden soll.

Das undatierte Werk fand sich im Nachlass des Künstlers [Walter Dexel] und wurde bislang noch nie ausgestellt. Der maschinengeschriebene Text auf Durchschlagpapier lässt darauf schließen, dass das Skript an Film­produzenten geschickt werden sollte, eine Bestätigung dafür findet sich in den Archiven jedoch nicht. Die Illustrationen der utopischen Marsreise zeigen eine noch unbekannte Seite im Oevre des Konstruktivisten Dexel.

(Quelle: Jenaer Kunstverein)

Morgen findet dazu die Vernissage um 19 Uhr statt, die Finissage ist für den 18. September, 19.30 Uhr vorgesehen, jeweils in der Galerie des Jenaer Kunstvereins. Mehr zur Ausstellung findet sich auf der Internetseite des Jenaer Kunstverein.

Presseschau

Sonntag, 30. August 2009

22.000 Zuschauer beim Stummfilm-Sommermärchen
(Klaus Torsy, 24.08.2009)

Bilanz des 25. Bonner Sommerkinos. Neben Filmfans auch zahlreiche Fachbesucher und ausländische Gäste.

Stephan Puchner: Kino im Buch
(Anne Fromm, SZ, 24.08.2009)

Über einen neuen Roman von Stephan Puchner (Achmatows Schatten, erscheint vermutlich 2010).

Puchner ist ein großer Fan des sowjetischen Regisseurs Sergei Eisenstein, der in den Zwanziger Jahren in Berlin lebte. 360 000 Russen waren zu der Zeit dort, ein Großteil von ihnen Künstler. Diese Atmosphäre greift Puchner auf. Achmatow ist ein gealterter Stummfilmkomiker, der ein letztes Filmprojekt realisieren will.

Dass Puchner den Stummfilm als zentrales Thema seines Romans einsetzt, ist kein Zufall. Der gebürtige Franke interessierte sich bisher eher für bewegte Bilder als für das geschriebene Wort.

Boxende Beuteltiere
(Christoph Drösser, Die Zeit, 27.08.2009)

Die Beantwortung der Frage, ob Känguruhs gerne Boxen.

Das boxende Känguruh war im Jahr 1895 einer der ersten Stummfilme, und auf vielen Jahrmärkten waren mit Boxhandschuhen versehene Beuteltiere eine Attraktion.

100 Jahre Filmmusik: Wie Bilder klingen lernten
(Marianne Mühlemann, Der Bund, 27.08.2009)


Buchkritik und Veranstaltungsankündigung.

Im Band «Klassiker der Filmmusik» wird die bewegte Geschichte beispielhaft aufgerollt.

Bis dahin wurde Filmmusik bloss als Beilage zu den bewegten Bildern betrachtet. Salonmusik und leichte Klassik begleitete die Stummfilme. Oder es wurde frei improvisiert. Für den Einsatz von Live-Musik gab es verschiedene Gründe. Einige Kinobetreiber wollten damit das störende Rattern des Projektors übertönen oder Pannen (Filmrisse) überbrücken. Andere suchten mit Musik die gespenstische Wirkung eines geräuschlosen Films zu neutralisieren. Es sollte verhindert werden, dass sich das Publikum im dunklen Zuschauerraum ängstigte und den Vorführungen fernblieb.

Der ideale Dialog
(Thüringer Allgemeine, 27.08.2009)

Interview mit Michael Nyman

Durch Peter Greenaways Filme wurden seine Melodien bekannt und durch “Das Piano” weltberühmt. Inzwischen hat der britische Komponist Michael Nyman (65) seine Liebe für Stummfilme entdeckt. Für das Kunstfest Weimar vertonte er den sowjetischen Stummfilm “Das elfte Jahr” von Dziga Vertov aus dem Jahre 1928.

TV-Tipp: Segen der Erde (Markens Grøde)

Freitag, 28. August 2009

Arte zeigt am kommenden Montag (31.08.2009) von 23:30 – 01:10 Uhr den norwegischen Film Segen der Erde (Markens Grøde) von 1921.

Der Film basiert auf einem 1917 erschienenen Roman des norwegischen Schriftstellers Knut Hamsun, für den er 1920 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde.

Das Paar Isak und Inger siedeln im norwegischen Ödland, roden Bäume und vergrößern ihren Besitz. Inger tötet ihr drittes Kind, das ebenso wie sie mit einer Hasenscharte geboren wurde. Sie will ihm damit ein ähnliches Leiden wie das ihre ersparen. Sie wird verraten, kommt ins Gefängnis und lernt dort Lesen und Schreiben. Sie stellt nach ihrer Entlassung ihr Leben und die Rohheit ihres Mannes in Frage, ergibt sich aber wieder in ihr Schicksal als sie von ihm geschlagen wird. Doch immer wieder wird sie teilweise leichtfertig und eitel. Im zweiten Teil des Romans tötet Barbro, eine junge Frau aus dem Ödland ihr neugeborenes Kind, da sie eigentlich in die Stadt hatte ziehen wollen und dies nun gefährdet sah. Die sich feministisch engagierende Frau des Lehnsmanns Heyerdahl spricht sie vor Gericht frei. Auch Isaks ältester Sohn Eleseus will nicht länger im Ödland bleiben. Er wandert nach Amerika aus. Nur der zweite Sohn führt das Werk Isaks fort.

Quelle: Wikipedia

Mehr auch bei arte

TV-Tipp: Kleine und andere Strolche – Sonny Mac Keen

Donnerstag, 27. August 2009

Arte setzt die Reihe Kleine und andere Strolche mit einem Film mit Sonny Mac Keen fort.

Um acht Uhr morgens werden am kommenden Sonntag, 30.8. die Folgen Dann richte mal schön und Sonny und die Polizei geziegt.

Mehr bei Arte.

Presseschau

Sonntag, 23. August 2009

Erzählen mit der Schere
(Christine Wawra, Eßlinger Zeitung, 15.08.2009)

Über Lotte Reiniger, ihre Scherenschnittkunst und eine Dauerausstellung in Tübingen.

Ganz großes Trickfilm-Kino: Lotte Reiniger setzte Silhouetten in Bewegung – Stadtmuseum Tübingen widmet der Künstlerin eine Dauerausstellung

Lemeh42 – Alice and the Possible Cities – Directors Lounge Screening
(richfilm, 16.08.2009)

Über eine Video-Veranstaltung am 20.8. in Berlin.

Lemeh42, ein Künstlerpaar aus Senigallia, Italien, zeigen ihre Videoarbeiten [...]
und auch das Treatment der Videos auf die Stummfilme und die Wunder des frühen Kinos.[...]

Bonner Sommerkino feiert Jubiläum: Ausreichend Material für die Zukunft
(Ulrike Strauch, General Anzeiger, 18.08.2009)

Über das Bonner Sommerkino und deren Mitbegründer Stefan Drößler.

Für den Erfolg der Stummfilmtage seit mittlerweile fast 20 Jahren hat Drößler eine ebenso einfache wie überzeugende Erklärung: “Die meisten Festivals dieser Art halten gerade ein paar Jahre durch, weil gleich zu Beginn die absoluten Klassiker wie ,Metropolis’ oder auch ,Nosferatu’ gezeigt werden, dann die weniger bekannten und so fort. Wir haben das von Anfang an anders angelegt, und das hat sich, glaube ich, auch ganz gut bewährt.”