Archiv für die Kategorie ‘Medien’

TV-Tipp: Kleine und andere Strolche

Donnerstag, 03. September 2009

Die Reihe Kleine und andere Strolche wird von Arte fortgesetzt.
Am 6. Septemnber zeigt Arte um 8:00 morgens eine weitere Folge der kleinen Strolche. Diesmal fühlen sich die kleinen Strolche berufen, eine Feuerwehrbrigade zu bilden.

Die Folge wird am folgenden Samstag (12.9.) wiederholt.

Mehr bei Arte

Marsmenschen am Zeiß-Platz (Jena)

Dienstag, 01. September 2009

Die Ostthüringer Zeitung berichtet über eine Austellung des Jenaer Kunstverein zu einem Drehbuch aus den 20ern, das vermutlich nie umgesetzt wurde und jetzt als Animationsfilm in der Bauhaus-Uni in Weimar gedreht werden soll.

Das undatierte Werk fand sich im Nachlass des Künstlers [Walter Dexel] und wurde bislang noch nie ausgestellt. Der maschinengeschriebene Text auf Durchschlagpapier lässt darauf schließen, dass das Skript an Film­produzenten geschickt werden sollte, eine Bestätigung dafür findet sich in den Archiven jedoch nicht. Die Illustrationen der utopischen Marsreise zeigen eine noch unbekannte Seite im Oevre des Konstruktivisten Dexel.

(Quelle: Jenaer Kunstverein)

Morgen findet dazu die Vernissage um 19 Uhr statt, die Finissage ist für den 18. September, 19.30 Uhr vorgesehen, jeweils in der Galerie des Jenaer Kunstvereins. Mehr zur Ausstellung findet sich auf der Internetseite des Jenaer Kunstverein.

Presseschau

Sonntag, 30. August 2009

22.000 Zuschauer beim Stummfilm-Sommermärchen
(Klaus Torsy, 24.08.2009)

Bilanz des 25. Bonner Sommerkinos. Neben Filmfans auch zahlreiche Fachbesucher und ausländische Gäste.

Stephan Puchner: Kino im Buch
(Anne Fromm, SZ, 24.08.2009)

Über einen neuen Roman von Stephan Puchner (Achmatows Schatten, erscheint vermutlich 2010).

Puchner ist ein großer Fan des sowjetischen Regisseurs Sergei Eisenstein, der in den Zwanziger Jahren in Berlin lebte. 360 000 Russen waren zu der Zeit dort, ein Großteil von ihnen Künstler. Diese Atmosphäre greift Puchner auf. Achmatow ist ein gealterter Stummfilmkomiker, der ein letztes Filmprojekt realisieren will.

Dass Puchner den Stummfilm als zentrales Thema seines Romans einsetzt, ist kein Zufall. Der gebürtige Franke interessierte sich bisher eher für bewegte Bilder als für das geschriebene Wort.

Boxende Beuteltiere
(Christoph Drösser, Die Zeit, 27.08.2009)

Die Beantwortung der Frage, ob Känguruhs gerne Boxen.

Das boxende Känguruh war im Jahr 1895 einer der ersten Stummfilme, und auf vielen Jahrmärkten waren mit Boxhandschuhen versehene Beuteltiere eine Attraktion.

100 Jahre Filmmusik: Wie Bilder klingen lernten
(Marianne Mühlemann, Der Bund, 27.08.2009)


Buchkritik und Veranstaltungsankündigung.

Im Band «Klassiker der Filmmusik» wird die bewegte Geschichte beispielhaft aufgerollt.

Bis dahin wurde Filmmusik bloss als Beilage zu den bewegten Bildern betrachtet. Salonmusik und leichte Klassik begleitete die Stummfilme. Oder es wurde frei improvisiert. Für den Einsatz von Live-Musik gab es verschiedene Gründe. Einige Kinobetreiber wollten damit das störende Rattern des Projektors übertönen oder Pannen (Filmrisse) überbrücken. Andere suchten mit Musik die gespenstische Wirkung eines geräuschlosen Films zu neutralisieren. Es sollte verhindert werden, dass sich das Publikum im dunklen Zuschauerraum ängstigte und den Vorführungen fernblieb.

Der ideale Dialog
(Thüringer Allgemeine, 27.08.2009)

Interview mit Michael Nyman

Durch Peter Greenaways Filme wurden seine Melodien bekannt und durch “Das Piano” weltberühmt. Inzwischen hat der britische Komponist Michael Nyman (65) seine Liebe für Stummfilme entdeckt. Für das Kunstfest Weimar vertonte er den sowjetischen Stummfilm “Das elfte Jahr” von Dziga Vertov aus dem Jahre 1928.

TV-Tipp: Segen der Erde (Markens Grøde)

Freitag, 28. August 2009

Arte zeigt am kommenden Montag (31.08.2009) von 23:30 – 01:10 Uhr den norwegischen Film Segen der Erde (Markens Grøde) von 1921.

Der Film basiert auf einem 1917 erschienenen Roman des norwegischen Schriftstellers Knut Hamsun, für den er 1920 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde.

Das Paar Isak und Inger siedeln im norwegischen Ödland, roden Bäume und vergrößern ihren Besitz. Inger tötet ihr drittes Kind, das ebenso wie sie mit einer Hasenscharte geboren wurde. Sie will ihm damit ein ähnliches Leiden wie das ihre ersparen. Sie wird verraten, kommt ins Gefängnis und lernt dort Lesen und Schreiben. Sie stellt nach ihrer Entlassung ihr Leben und die Rohheit ihres Mannes in Frage, ergibt sich aber wieder in ihr Schicksal als sie von ihm geschlagen wird. Doch immer wieder wird sie teilweise leichtfertig und eitel. Im zweiten Teil des Romans tötet Barbro, eine junge Frau aus dem Ödland ihr neugeborenes Kind, da sie eigentlich in die Stadt hatte ziehen wollen und dies nun gefährdet sah. Die sich feministisch engagierende Frau des Lehnsmanns Heyerdahl spricht sie vor Gericht frei. Auch Isaks ältester Sohn Eleseus will nicht länger im Ödland bleiben. Er wandert nach Amerika aus. Nur der zweite Sohn führt das Werk Isaks fort.

Quelle: Wikipedia

Mehr auch bei arte

TV-Tipp: Kleine und andere Strolche – Sonny Mac Keen

Donnerstag, 27. August 2009

Arte setzt die Reihe Kleine und andere Strolche mit einem Film mit Sonny Mac Keen fort.

Um acht Uhr morgens werden am kommenden Sonntag, 30.8. die Folgen Dann richte mal schön und Sonny und die Polizei geziegt.

Mehr bei Arte.

Presseschau

Sonntag, 23. August 2009

Erzählen mit der Schere
(Christine Wawra, Eßlinger Zeitung, 15.08.2009)

Über Lotte Reiniger, ihre Scherenschnittkunst und eine Dauerausstellung in Tübingen.

Ganz großes Trickfilm-Kino: Lotte Reiniger setzte Silhouetten in Bewegung – Stadtmuseum Tübingen widmet der Künstlerin eine Dauerausstellung

Lemeh42 – Alice and the Possible Cities – Directors Lounge Screening
(richfilm, 16.08.2009)

Über eine Video-Veranstaltung am 20.8. in Berlin.

Lemeh42, ein Künstlerpaar aus Senigallia, Italien, zeigen ihre Videoarbeiten [...]
und auch das Treatment der Videos auf die Stummfilme und die Wunder des frühen Kinos.[...]

Bonner Sommerkino feiert Jubiläum: Ausreichend Material für die Zukunft
(Ulrike Strauch, General Anzeiger, 18.08.2009)

Über das Bonner Sommerkino und deren Mitbegründer Stefan Drößler.

Für den Erfolg der Stummfilmtage seit mittlerweile fast 20 Jahren hat Drößler eine ebenso einfache wie überzeugende Erklärung: “Die meisten Festivals dieser Art halten gerade ein paar Jahre durch, weil gleich zu Beginn die absoluten Klassiker wie ,Metropolis’ oder auch ,Nosferatu’ gezeigt werden, dann die weniger bekannten und so fort. Wir haben das von Anfang an anders angelegt, und das hat sich, glaube ich, auch ganz gut bewährt.”

TV-Tipp: Kleine und andere Strolche

Samstag, 22. August 2009

Arte hat scheinbar eine Reihe rund um die Kleinen Strolche gemacht.Nach dem 2. August zeigt Arte auch am morgigen Sonntag um 8:00 einen Film.

Diesmal ist es ein echter “Kleine Strolche”-Film, genauer die Folgen Hundstage und Jeder ist sich selbst der Nächste. Wie immer hat es bei Arte weitere Informationen.

Morgen gibt es im Stummfilm-Blog übrigens nochmal was zu den Strolchen ;)

TV-Tipp: Aufschrei des Ichs

Montag, 17. August 2009

Kommenden Mittwoch, 19.08., zeigt arte von 22:50 – 23:55 Uhr die französische Dokumentation Aufschrei des Ichs aus 2006.

Aus der Ankündigung:

Die Kunstrichtung des deutschen Expressionismus be­schränkt sich keineswegs nur auf den Stummfilm mit den berühmten Titeln aus den Jahren 1920-24 wie “Das Kabinett des Doktor Caligari”, “Dr. Mabuse”, “Der Spieler”, “Der Golem” oder “Das Wachsfigurenkabinett”. Diese legendären Filme werden mit bizarrem Dekor, dunkel-schauriger Atmosphäre, merkwürdigen Mordgeschichten, Wahnsinn und tragischen Schicksalen assoziiert.
Doch diese Filme sind nur ein Aspekt der Bewegung, die vor allem in den Jahren 1905 bis 1924 die gesamte moderne Kunst in Deutschland und Österreich be­herrschte.

Quelle: arte

Presse- und Blogschau

Donnerstag, 13. August 2009

Nach der Veröffentlichung meiner Presse-Altbestände bin ich jetzt doch noch zum Aufarbeiten weiterer Meldungen gekommen. Voilà, die Meldungen zu, über und um Stummfilme.

Stummfilm-Revue: Als die Bilder laufen lernten – Grundschüler ließen die Goldenen Zwanziger wieder aufleben
(Barbara Gülta, Main-Post, 24.07.2009)

Nichts an Komik hatten die Stummfilme „Dog Shy“ (1926) und „Limousine Love“ (1928) mit Charley Chase eingebüßt. Die Zuschauer lachten wahrscheinlich an den gleichen Stellen, wie die Kinogänger früher. Die Musik, ein unverzichtbarer Bestandteil des Stummfilms wurde live von Professor Christoph Wünsch von der Hochschule für Musik auf dem Klavier gespielt. Er hatte sie eigens für diesen Anlass komponiert.

Stummfilme mit Live-Musik – Raritäten und aktuelle Töne
(ka-city.de, 27.07.2009)

Der Innenhof des Prinz-Max-Palais war lange Zeit so etwas wie eine Sperrzone, für Unbefugte war der Zutritt verboten. Das ist glücklicherweise vorbei. In diesem Sommer verwandelt die Kinemathek Karlsruhe das mediterran anmutende Ambiente wieder in ein kleines, aber feines Freilichtkino mit ausgesuchten Stummfilmkostbarkeiten, die live musikalisch untermalt werden.

Die erotisch-rauchige Stimme der Melancholie
(Ulrich Alberts, MZ, 27.07.2009)

Über ein Konzert von Patricia Kaas.

Mit Chansons voller Weiblichkeit, Wollust und Sensibilität beschwor sie die kühle Erotik einer Femme Fatale der „Goldenen Zwanziger“ und frühen 30er Jahre. Auf der ganz in schwarz ausstaffierten Bühne liefen auf einer Videoleinwand die alten Stummfilme von Lang und Murnau, zu denen sich urplötzlich ein in den Bühnenhimmel aufsteigender roter Luftballon gesellte.

Zum Gucken in den Keller gehen – Die „Magical History Tour“ führt im Arsenal in Berlin durch die Filmgeschichte’
(Weltexpress, 27.07.2009)

Über das Berliner Kino Arsenal, das auch Stummfilme zeigt.

Der filmische Blick auf den Alten Fritz
(Klaus Büstrin, Potsdamer Neuste Nachrichten, 28.07.2009)

EIn Überblick über Filme über Friedrich II.

Die Stummfilme „Fridericus Rex“, die in der Inszenierung des ungarischen Regisseurs Arzén von Czerépy entstanden, entpuppten sich als platte Serien-Propagandafilme, ohne künstlerischen Wert. Der außerordentlich musikalische und Krieg führende Friedrich II. spielte darin die Hauptrolle.

Wir haben uns beim Stummfilm bedient
(Beatrice Bösiger, Wirtschaftsblatt.at, 31.07.2009)

Über eine Firma, die Fernsehen in Gebärdensprache produziert.

Filme von Buster Keaton oder Charlie Chaplin lieferten Ideen, wie eine Geschichte auch ohne Ton erzählt werden kann und wann doch noch Zwischentexte eingebaut werden müssen. Übersetzt werden nicht nur News und Reportagen, sondern auch Werbung. „Wir haben exklusiven Zugang zu einer Zielgruppe die bis dato kaum beworben wird”, meint Tschare.

Pordenone countdown
(Bioscope (englisch), 31.07.2009)

If youve been to Pordenone before youll be doing your best to go again If youve not been before here’s the drill

Laurel & Hardy – The Diamond Collection 3
(tv-kult.com, 05.08.2009)


Filmkritik zu einer Laurel & Hardy-DVD.

Ein lang gehegter Traum
(Jutta Witte, Südkurier, 08.08.2009)

Unter Filmbegeisterten hat er beinahe Kultstatus: Fritz Langs Stummfilmklassiker „Metropolis“ gilt als einer der wichtigsten Vorläufer heutiger Science-Fiction-Filme. Jahrzehntelang war seine Premierenfassung von 1927 verschollen. Nun ist die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden dabei, das Monumentalwerk in beinahe voller Länge wiederherzustellen.

Freiluft-Kino im Haus des Gastes
(Christel Leipersberger-Nielsen, Inselbote, 11.08.2009)

Man nehme ein Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug der Marke Magirus Deutz, Baujahr 1969, installiere darauf eine Leinwand sowie die entsprechende Technik, und fertig ist das Freiluft-Wanderkino – jedenfalls an schönen, trockenen und lauen Sommerabenden.

Presseschau

Mittwoch, 12. August 2009

Mal wieder finde ich weniger Zeit für meinen Blog – so blieb u.a. eine Presseschau etwas länger liegen. Bevor es noch länger dauert, hier mal wieder eine Presseschau mit etwas älteren Beiträgen.

Walter Tevis – Die Letzten der Menschheit (Mockingbird)
(Ishtar, 14.07.2009)


Buchkritik zu einem Science-Fiction-Buch.

Spofforth bietet ihm einen Job an – Bentley soll die Texte alter Stummfilme ablesen und den Ton für ihn aufzeichnen. Und aus einem der Stummfilme stammt auch die Zeile, die Pauls Leben so verändert wie der Aufenthalt in New York:

Nur die Spottdrossel singt am Rande des Waldes.

Fummeln und flirten gegen das Böse
(Frank Dietschreit, Mannheimer Morgen, 14.07.2009)

Filmkritik zum neuen Harry-Potter-Film.

Die Kamera reizt die Hell-Dunkel-Effekte voll aus, oft setzt sie scharfe Kontraste aus grellem Licht und schwarzen Schatten. Manchmal wirkt es, als möchte Yates an alte schwarz-weiße Stumm-Filme erinnern und uns in die expressionistische Kunstwelt von “Nosferatu” und gar “Metropolis” entführen.

Aber diese filmhistorischen Reminiszenzen werden den jungen Potter-Fans ziemlich schnuppe sein. …

Bonn: 25 Jahre Bonner Sommerkino – Die Qualität der internationalen Stummfilmtage hat sich herumgesprochen
(Pressemitteilung Stadt Bonn, 14.07.2009)

Zum 25. Bonner Sommerkino.

Jeden Tag Kinogenuss: Das Wiener Open-Air-Kino-Angebot im Sommer
(live-pr.com, 15.07.2009)

Ein ganz spezielles Genre bedient wiederum das “Stumm & Laut”-Fest von 11. bis 15. August im Erholungspark Laaerberg (Buslinie 68A ab Reumannplatz bis Endstation Filmteichstraße), wo schon in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts – am Gelände der ehemaligen Wienerberg Ziegelteiche – großes Kino produziert und gezeigt wurde. Außergewöhnliche Stummfilmproduktionen versprechen hier in Verbindung mit elektronischen Musikarrangements ein ganz eigenes cineastisches Erlebnis.

Residenzfestspiele: Neue Klänge für die Klassiker
(Stefan Benz, Echo-Online, 20.07.2009)

Interview mit Carsten-Stephan von Bothmer.

Qualität statt Quantität
(WolfgangPresseschau.rb:42:in `sort’: undefined method `<=>‘ for nil:NilClass (NoMethodError)
from Presseschau.rb:42:in `keywords’
from Presseschau.rb:91
Wenzel, Wiesbadener Tagblatt, 20.07.2009)

KULTURTAGE Stadtteilfestival wartet mit Hochkarätigem aus Film, Theater und Musik auf

[...]

Gezeigt werden ihn dem industriellen Ambiente der alten Fabrik nicht nur die Stummfilm-Klassiker von vorgestern, sondern auch Werbefilme von gestern aus den 50er Jahren.

Film Festivals in Dubai und Abu Dhabi – Anmeldungen noch möglich
(Myriam Alexowitz, 20.07.2009)

Ankündigung eines Filmfestivals: http://www.meiff.com/ und http://www.dubaifilmfest.com/

Weitere Highlights werden dieses Jahr u.a. Stummfilme mit musikalischer Live-Begleitung sein,

Geldsorgen beim Koki: Kino vor dem Aus?
(ln-online.de, 22.07.2009)

Das Koki in Lübeck kämpft um sein Weiterbestehen.

Kriterien für die Jury waren unter anderem die Anteile von Stummfilmen, von deutschen Produktionen oder von Dokumentarfilmen am Gesamt-Jahresprogramm.

Zehn hochprozentige Filme
(Philippe Zweifel, Basler Zeitung, 23.07.2009)

Die zehn besten Filmen, in denen Alkohol eine wichtige Rolle spielt.
U.a. High and Dizzy, Rio Rita