Etwas kurzfristig, aber zum Videorecorder programmieren könnte es noch reichen:
Morgen, 2. August zeigt Arte um acht Uhr (morgens!) den Hal Roach-Film Kleine und andere Strolche mit Harold Lloyd und Mildred Davis.
Etwas kurzfristig, aber zum Videorecorder programmieren könnte es noch reichen:
Morgen, 2. August zeigt Arte um acht Uhr (morgens!) den Hal Roach-Film Kleine und andere Strolche mit Harold Lloyd und Mildred Davis.
Arte zeigt demnächst wieder einen Stummfilm. Diesmal wird am 27.7. um 23:15 Die Frauen von Rjasan (Russland, 1927, 88min) gezeigt.
Russland, Region Rjasan 1914: Zwei junge Bäuerinnen wählen den Mann ihres Herzens. Die arme Waise Anna darf den reichen Bauernsohn Iwan heiraten, weil dessen Vater ein Auge auf sie geworfen hat. Zugleich wird Iwans Schwester Wassilissa aus dem Haus gejagt, weil sie einen armen Schmied liebt. Als der Erste Weltkrieg ausbricht, müssen beide jungen Männer an die Front … Restaurierte Fassung eines Stummfilmmelodrams der Regisseurin Olga Preobrashenskaja, das die Rolle der Frau in der vorrevolutionären russischen Gesellschaft zum Thema macht.
Mehr bei Arte
Kommenden Montag (20.07) zeigt Arte um 23:55 Georges Méliès Stummfilmklassiker Die Reise zum Mond (Le voyage dans la lune, Frankreich 1902).
Wiederholt wird der Film am:
Und wer es nicht erwarten kann oder oder den Film gerne auf seinem Rechner hat, der kann sich den Film auch auf dem Rechner ansehen oder downloaden.
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Wanderkino: Laster der Nacht
(mephisto976.uni-leipzig.de, 15.06.2009)
Ankündigungstext zu einem Radio-Beitrag von Friedemann Brenneis.
(steht zum Download und
hören bereit)
1999 begannen Tobias Rank und Gunthard Stephan ihr Wanderkino ‘Laster der Nacht’.
Kommunales Kino Pforzheim vom Kinematheksverbund ausgezeichnet
(Ralf Recklies, Pforzheimer Zeitung, 02.07.2009)
…So wurde das Kinderprogramm bewusst ausgebaut, mit einer Steigerung der Präsentation von Stummfilmen wurde ein weiterer Akzent zur Bewahrung des Filmerbes gesetzt, …
…Außerdem soll die Zahl an Stummfilmen mit musikalischer Livebegleitung gesteigert werden. …
Wie die Bilder laufen lernten
(Fritz Arnhold, 04.07.2009)
Längerer Zeitungsartikel zum Beginn der Filmäre bis zur Kaiserzeit.
Auf Zelluloid gebannt, haben bewegte Bilder die Welt erobert. Kaiser Wilhelm II. erkannte früh, welche Potenziale das neue Medium Film hat.
Uni wird Kooperationspartner des Bonner Sommerkinos
(kultur-in-bonn.de, 07.07.2009)
Über einen Kooperationsvertrag zwischen der Universität Bonn und dem Förderverein Filmkultur Bonn e.V.
Mythos “Metropolis” – Wiedergeburt eines Filmklassikers
(Mirjam Ulrich, FR-Online, 07.07.2009)
Zum Stand der Restaurierung.
Der Filmklassiker “Metropolis” war bislang nur in einer verstümmelten Fassung zu sehen. In Wiesbaden entsteht nun mit wiederentdeckten Szenen eine originalgetreuere Version.
Bisher vermisstes Metropolis-Filmmaterial aus Buenos Aires in der Murnau-Stiftung eingetroffen
(cms.frankfurt-live.com, 09.07.2009)
Nachdem vor einem Jahr in Buenos Aires etwa 30 Minuten des vermissten Materials entdeckt wurden, erfüllt sich jetzt, nach Ankunft des Materials bei der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden, für alle an Filmkultur Interessierten ein langgehegter Traum: Im kommenden Jahr wird Metropolis erstmals seit Jahrzehnten wieder nahezu komplett gezeigt werden können“, sagte Staatsminister Stefan Grüttner, Chef der Hessischen Staatskanzlei, der sich bei einem Besuch im Deutschen Filmhaus über das bundesweit bedeutendste Filmrestaurierungsprojekt informierte.
Der erste Teil der Presseschau, ich hab aber noch einiges zu sichten nach meiner kleinen Sommerpause
Metropolis kehrt heim
(Martin Lichtmesz, 02.06.2009)
Martin Lichtmesz zum Film Metropolis.
[ Doppelgänger im Kino]
(Frank Noack, Tagesspiegel, 04.06.2009)
Der berühmteste Doppelgänger aller Zeiten …
Dennoch gilt das Motiv als typisch deutsch – so sehr, dass das Wort„Doppelgänger“ international üblich geworden ist. Schon das frühe Kino bedient das Klischee vom zerrissenen, gespaltenen Deutschen. Als sich 1913 die Bühnenschauspieler Paul Wegener und Albert Bassermann bereit erklärten, für das neue Medium zu arbeiten, wählten sie Doppelgänger-Stoffe. …
Duo musiziert zu Stummfilmen
(Michael Klein, Dorstener Zeitung, 17.06.2009)
Ankündigung einer Veranstaltungsreihe mit Interzone perceptible im September.
Der Herr der Schlüssel
(Guylaine Tappaz, Deutschlandradio, 18.06.2009)
Über den französischen Pianist Alexandre Tharaud.
Nach der Musikakademie folgen erst zwei schwierige Jahre ohne Konzerte und ohne Projekte. In dieser Zeit wird Alexandre Tharaud zum eigenen Klavierlehrer und nimmt sich auf Kassette auf. Er finanziert sich, indem er Stummfilme begleitet, entdeckt das zeitgenössische Repertoire und die Kammermusik für sich – und die Freude am Zusammenspielen mit anderen Musikern.
Rock trifft Jazz: Doc Heyne und Altfrid M. Sicking vertonen Stummfilm “Nosferatu”
(echo-muenster.de, 25.06.2009)
Bericht zu den Vorbereitungen einer Stummfilmveranstaltung am 30. Juni.
Der Asterix vom Teuto
(Elmar Ries, Borkener Zeitung, 27.03.2009)
Bericht über den 1922 gedrehten Film „Die Hermannschlacht“ das
vom Medienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
neu reaturiert wurde.
Dabei ist die jüngere Geschichte des Filmes fast spannender als die seiner Entstehung. Anfang der 1990er Jahre hatte sich zufällig ein Kontakt zwischen Hobby-Filmern aus Detmold und dem nationalen Film-Archiv in Moskau ergeben. Wie es dazu kam, weiß letztlich niemand mehr. Jedenfalls waren die Archivare in Russland damals verrückt auf Hollywood-Filme. „So boten sie den Detmoldern im Tausch die ,Hermannschlacht an“, sagt Jakob. Irgendwie war eine Originalkopie in den Wirren des Zweiten Weltkrieges in russische Hände gelangt.
Das Medienzentrum hat viel Mühe darauf verwandt, den 55 Minuten langen Film wieder möglichst nah am Original zu rekonstruieren und seine Genese zu erforschen. So wurden die für Streifen aus dieser Zeit üblichen Texttafeln, die im Stummfilm die Sprache ersetzen, erneuert und die Szenen neu mit Musik unterlegt.
Immer mitten in die Pfütze
(Uwe Schmitt, 02.05.2009)
Über die in den USA neu erschienenen DVD
mit allen Streichen der “Kleinen Strolche”.
Es ist nur billig, dass die “Library of Congress” diesen Kurzfilm in der Regie von Robert F. McGowan und produziert von Hal Roach als “kulturell wertvoll” gezeichnet hat. Er ist einer der Meisterstücke unter den 221 Kinderfilmen, die zwischen 1922 und 1944 unter dem Signum “Our Gang” entstanden. Die ersten 88 waren Stummfilme; als Hal Roach 1929 seine Studio auf Tonaufnahmen umstellte, folgten bis zum Verkauf der Marke “Our Gang” 1938 weitere 80 Tonfilme.
Ruhige Nacht im Museum
(badische-zeitung.de, 11.05.2009)
Rund 250 Gäste kamen am Freitag zur fünften Museumsnacht und tauchten ein in die Welt der Wende vom 19. aufs 20. Jahrhundert.
[...]
Günter A. Buchwald aus Freiburg griff energisch in die Tasten und begleitete Stummfilme am Klavier und an der Geige. Die Zuschauer erfuhren, dass am 25. Dezember 1895 der erste Streifen in Paris gezeigt wurde, dass Filme von vier Minuten Länge bereits als extrem lang galten und dass die Kinobetreiber je mehr Steuern zu zahlen hatten, desto breiter der Saal war.
Kino im Elefantenhaus: Dramatischer Stummfilm aus der Wildnis
(echo-muenster.de, 11.05.2009)
Ankündigung eines Stummfilms im Allwetterzoo Münster.
Erste Oscar-Verleihung im Jahr 1929 war unspektakulär
(AP, 12.05.2009)
Über die Anfänge der Oscar-Verleihung.
Erfurt: “Carmina Burana” auf den Domstufen
(thueringer-allgemeine.de, 14.05.2009)
Aus Kostengründen voraussichtlich zum letzten Mal wird es in diesem Jahr ein Filmkonzert geben. Zu sehen sein wird die Filmkomödie «Ein italienischer Strohhut» von René Clair.
[Rückblick Buddenbrooks - Stummfilm mit Volker Linhardt am Klavier]
(Katjana Zunft, Unser-Luebeck.de, 15.05.2009)
Über die Stummfilmreihe in Lübeck und den Pianisten Volker Linhardt.
Die Musik improvisiert Volker Linhardt überwiegend, ab und an zitiert er bekannte Stücke, wie z.B. “das Lübecklied” als Thomas Buddenbrook zum Bürgermeister vereidigt wird. Zur Vorbereitung eines Films schaut er sich diesen vier bis fünf mal an und schreibt sich ein Skript – wann ist es traurig, wann dramatisch, wann leicht und wann ist er gänzlich still – das legt er vorher fest. Dann spielt er drauf los und lässt seine Musik von dem Geschehen auf der Leinwand tragen. Das ist ihm sehr gelungen!
Wer am Montag, den 27.04 den FIlmklassiker Panzerkreuzer Potemkin auf ARTE verpasst hat bekommt heute Nacht nochmal eine Chance den Film zu sehen oder aufzunehmen:
Um 3.00 Uhr wird der Film auf Arte wiederholt.
Kommenden Freitag, 15. Mai 2009 zeigt Arte um 00.35 Uhr den Kurzfilm Die Verliebten von Pont Mac Donald (Frankreich, 1961, 5mn).
Aus der Ankündigung:
Mit aufgesetzter dunkler Brille sieht ein junger Mann das Leben ziemlich schwarz. Sobald er die Gläser abnimmt, erstrahlt die Welt für ihn und seine Liebste wieder in neuem Licht … Burlesker Stummfilm von Agnès Varda mit Jean-Luc Godard in der Hauptrolle.
[...]
Die Musik zu Agnès Vardas dreiminütigem Stummfilm stammt vom renommierten Filmkomponisten Michel Legrand (geboren 1932), der für seine Musik unter anderem mit drei Oscars ausgezeichnet wurde.
Aufgrund des Frühlings etwas kurz, verspätet und garantiert lückenhaft: Eine kleine Presseschau zum Thema Stummfilm.
Der Kuss der russischen Lehrerin
(sueddeutsche.de, 24.03.2009)
Das Münchner Filmmuseum zeigt eine neue Reihe sowjetischer Stummfilme
Kulturspiegel: Sechs Jahrzehnte der Jugoslawischen Kinotheke
(Milena Gluvacevic, Radio Serbia, 03.04.2009)
Mit einem reichen und vielfältigen Programm wird die Jugoslawische Kinotheke, eines der größten Filmarchive der Welt, in diesem Jahr sechs Jahrzehnte des Bestehens feiern. Das Jubiläum wird am 6. Juni feierlich begangen – am Tag der ersten Filmprojektion in Belgrad und auf dem Balkan.
…
Die Jugoslawische Kinotheke nimmt den ersten Platz in der Welt ein, wenn vom Prozentsatz der aufbewahrten Filme bis 1914 die Rede ist, die 70% ausmachen. In anderen Ländern beträgt dieser Satz nur etwa 10%. Im Jubiläumsjahr wird die Kinotheke auch einige DVD-Ausgaben veröffentlichen, mit Werken, die die serbische Kinematografiegeschichte gekennzeichnet haben. Präsentationen der Kinotheke anlässlich des 60. Jahrestags werden auch bei den größten Festivals des stummen Films in Pordenone und Bologna gezeigt.
…
Sichtbares Zeichen des Aufbruchs für Filmkultur
(Frankfurt.live, 04.04.2009)
Bericht zur Eröffnung des Deutschen Filmhauses und des Murnau-Filmtheaters und
der Ausstellung „Schätze deutscher Filmgeschichte“ bis zum 31. Mai.
9. Darmstädter Residenzfestspiele
(da-imnetz.de, 01.05.2009)
Die Eröffnungsveranstaltung am 24. Juli wird vom Berliner Stummfilm-Pianisten Stephan-Carsten Graf von Bothmer gestaltet, der zum Klassiker „Faust – Eine deutsche Volkssage“ von Friedrich Wilhelm Murnau exklusiv für Darmstadt eine neue Musik komponiert hat
Rückkehr aus der Gruft
(Marianne Kierspel, Kölner Stadtanzeiger, 04.05.2009)
Über einen Filmabend in der Pauluskirche:
Ein Erzähler und vier Musiker umrahmten Jean Epsteins Stummfilm „Untergang des Hauses Usher“.
Auf der Empore unterlegten vier Spieler dem Film Klänge zwischen Musik und Geräusch. Becker (Orgel, Cembalo), Ulrike Leydel (Flöte), Matthias Hudelmayer (Cello) und Volkmar Müller (Sounds) schienen spontan zu Bildern von Sturm und Schrecken zu improvisieren. Auch machten sie Reales hörbar, Schritte, das Ticken der Uhr, Pferdegetrappel. Am Altar trat Jens Zimmer als Erzähler mit Zylinder auf. Er las kurze Abschnitte aus der Poe-Übersetzung von Arno Schmitt (Schmitt schreibt „Ascher“).
Der Film packt, auch wenn er frei mit Poes fantastischen Motiven umgeht. Nachher dankte ein Besucher für den Filmabend und befand: „Ihre Musik hat die Bilder vertieft.“ Das zu überprüfen, wäre einmal interessant: Was leisten Schwarzweißbilder, wenn man sie nicht fürs Ohr verdoppelt? Welche Spannung schaffen Stummfilme ohne akustische Nachhilfe?
Auf die schnelle ein Terminhinweis: Kommenden Montag, den 27.04 kommt um 23:45 auf ARTE der FIlmklassiker Panzerkreuzer Potemkin.
Am Sonntag 17. Mai wirde der Film um 3.00 Uhr wiederholt.