Archiv für die Kategorie ‘Presseschau’

Presse- und Webschau

Freitag, 24. Juni 2011

Sulz a. N., Bernstein als spiritueller Ort

Schwarzwälder Bote, 16.06.2011

Die Veranstaltungsreihe “Klangraum Kloster Bernstein” wird jetzt fortgesetzt…

Zweimal stehen Kinovorführungen auf dem Programm,… Sehr gut besucht im vergangenen Jahr war das “Orgelkino”, zu dem am Samstag, 6. August, um 20.30 Uhr erneut eingeladen wird. Peter Schleicher von der Musikhochschule Stuttgart improvisiert auf der Orgel zu Stummfilmen, die über die Leinwand flimmern.

Stummfilmfestival im Babylon – Charlie Chaplin kehrt zurück nach Berlin

Tagesspiegel

Vor 80 Jahren besuchte Charlie Chaplin Berlin. Im Babylon gibt es zum Jubiläum das Gesamtwerk als Stummfilmfestival – mit Orchesterbegleitung.

Das Gedränge am Bahnhof Friedrichstraße war höllisch. Die Polizei hatte sich an jenem 9. März 1931 sorgfältig auf die Ankunft Charlie Chaplins vorbereitet, versuchte ihn durch einen Schutzkordon vor dem Ansturm der Schaulustigen, Autogrammjäger und Pressevertreter zu schützen – vergeblich, …

Alle abendfüllenden Stummfilme, begleitet vom Neuen Kammerorchester Potsdam, werden gezeigt, neun thematisch geordnete Kurzfilmprogramme, ebenfalls mit Live-Begleitung, die ersten Gehversuche des künftigen Genies wie auch seine Tonfilme.

23.07. im Kulturhaus Osterfeld: Silent Movie 21, live vertonte …

Grundsucher – City-Portal

Eine Woche lang erarbeiten die zwei Musiker von KrausFrink Percussion zusammen mit zehn SchülerInnen des Neigungskurses Musik des Gymnasiums Neuenbürg eine live Vertonung mehrerer kurzer Stummfilmklassiker. Das Ergebnis dieses Workshops und eine Solo Filmbegleitung von KrausFrink selbst werden am 23. Juli 2011 im Kulturhaus Osterfeld präsentiert. Ein weiteres Highlight dieses Abend wird eine außergewöhnliche Filmpremiere sein: Ein eigens für dieses Event produzierter Stummfilm wird zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgeführt.

Charlie Chaplins erstes Tonprojekt entdeckt

Negativ-filme.de

Zwei seiner bekanntesten Werke, Lichter der Großstadt (1931) und Moderne Zeiten (1936), sind bis auf die Filmmusik Stummfilme, obwohl zu einer Zeit …

Presseschau

Donnerstag, 16. Juni 2011

Seltener Streifen von 1931 wird im Lindenkino Wusterhausen gezeigt

Märkische Allgemeine

Er begann seine Karriere 1908 in Stummfilmen, spielte insgesamt in mehr als 100 Produktionen. In dem Film „Eine tolle Nacht“ spielte er einen Fabrikanten …

Ein Teufelspakt

ABG-info.de Musik und Film im 8. Philharmonischen Konzert in Gera und Altenburg

…Im zweiten Teil des Konzertes wird zur Originalmusik von Pietro Mascagni – dem Komponisten der bekannten Oper »Cavalleria rusticana« – der Film »Rapsodia Satanica« in der restaurierten Fassung mit seiner ursprünglichen, viragierten Farbigkeit gezeigt. Das Werk ist ein Klassiker des italienischen Stummfilmkinos aus dem Jahr 1917…

Fescher Markt in der Ottakringer Brauerei

Kurier.at Aus “Liebe zur urbanen Indie-Kreativ-Szene” veranstaltet die Initiative Fesch am 19. Juni zum zweiten Mal den Fesch’Markt in der Ottakringer Brauerei.

…In diesem Jahr wird es einen Ungarn-Schwerpunkt geben, zudem wurde auch das Rahmenprogramm des Marktes stark erweitert. So programmiert das Filmarchiv Wien das fesche Kino mit Stummfilmen aus den 20er Jahren. Gezeigt werden Filme der beiden ersten österreichischen Comedians Cocl und Seff. Außerdem ermittelt ein Fotokünstler mittels “face tracking” das Fesch’Markt-Durschnittsgesicht und Urbanes wird à la Christo und Jeanne-Claude in Textilien gehüllt….

Presseschau

Sonntag, 12. Juni 2011

Wie im Kino: Er saß im falschen Zug

Schweriner Volkszeitung, 3.6.2011

Im Union-Theater in der Wollweberstraße flimmerte mit “Die Puppe” einer der ersten Stummfilme über die Leinwand. Im Publikum Eckhard Rietsch mit seiner Familie. Er ist einer von drei Enkeln des einstigen Perleberger Kinobegründers. .

Die Tränen eines Jungstars

Märkische Allgemeine

Mit dem diesjährigen Kulturlandprojekt in Perleberg wird … auf die Geschichte des Kinos in der Rolandstadt aufmerksam gemacht. …

Das erste Kino der Rolandstadt – so ist es in den Archiven überliefert – wurde 1912 in der Wollweberstraße gegründet. Franz Rietsch ließ dort das Union-Theater errichten. Wie Joachim Kober berichtet, muss es jedoch eine Art Vorläufer gegeben haben. Denn Filme sahen die Perleberger schon vor der Zeit des Union-Theaters.

In der Judenstraße – heute Parchimer Straße – bestand eine Filmstube. Davon habe ihm seine Mutter oft erzählt, erinnert sich Joachim Kober. 1910 erhielt die damals 14-Jährige eine Anstellung als Kinder- und Hausmädchen bei der Familie Tuchfeld, die in der Judenstraße eine Färberei führte. Haus und Betrieb befanden sich rechts neben dem Judenhof. Auf der anderen Straßenseite – schräg gegenüber – existierte damals ein flaches Gebäude, in dem die Perleberger Stummfilme sahen. Geräusche oder musikalische Untermalung steuerten ein Geiger oder ein Klavierspieler bei. Da die 14-Jährige nur wenig Geld besaß, blieb der Besuch dieser Kinostube ein unerfüllter Wunsch.

Eine cineastische Geschichte

Vorarlberg Online – Das Nachrichten Portal

In den 1930er- Jahren unterlegte Opa Fink die Stummfilme live mit seiner Musik. Und auch sein Deutschprofessor, selbst Aktivist der „Aktion für gute Filme“, …

Filmgenuss in der Loge

Frankenpost

Dieter Machon blickt beim Historischen Club zurück auf die Geschichte der Marktredwitzer Kinos. Er erinnert an “LuLi”, “KaLi” und Capitol.

Presseschau

Sonntag, 30. August 2009

22.000 Zuschauer beim Stummfilm-Sommermärchen
(Klaus Torsy, 24.08.2009)

Bilanz des 25. Bonner Sommerkinos. Neben Filmfans auch zahlreiche Fachbesucher und ausländische Gäste.

Stephan Puchner: Kino im Buch
(Anne Fromm, SZ, 24.08.2009)

Über einen neuen Roman von Stephan Puchner (Achmatows Schatten, erscheint vermutlich 2010).

Puchner ist ein großer Fan des sowjetischen Regisseurs Sergei Eisenstein, der in den Zwanziger Jahren in Berlin lebte. 360 000 Russen waren zu der Zeit dort, ein Großteil von ihnen Künstler. Diese Atmosphäre greift Puchner auf. Achmatow ist ein gealterter Stummfilmkomiker, der ein letztes Filmprojekt realisieren will.

Dass Puchner den Stummfilm als zentrales Thema seines Romans einsetzt, ist kein Zufall. Der gebürtige Franke interessierte sich bisher eher für bewegte Bilder als für das geschriebene Wort.

Boxende Beuteltiere
(Christoph Drösser, Die Zeit, 27.08.2009)

Die Beantwortung der Frage, ob Känguruhs gerne Boxen.

Das boxende Känguruh war im Jahr 1895 einer der ersten Stummfilme, und auf vielen Jahrmärkten waren mit Boxhandschuhen versehene Beuteltiere eine Attraktion.

100 Jahre Filmmusik: Wie Bilder klingen lernten
(Marianne Mühlemann, Der Bund, 27.08.2009)


Buchkritik und Veranstaltungsankündigung.

Im Band «Klassiker der Filmmusik» wird die bewegte Geschichte beispielhaft aufgerollt.

Bis dahin wurde Filmmusik bloss als Beilage zu den bewegten Bildern betrachtet. Salonmusik und leichte Klassik begleitete die Stummfilme. Oder es wurde frei improvisiert. Für den Einsatz von Live-Musik gab es verschiedene Gründe. Einige Kinobetreiber wollten damit das störende Rattern des Projektors übertönen oder Pannen (Filmrisse) überbrücken. Andere suchten mit Musik die gespenstische Wirkung eines geräuschlosen Films zu neutralisieren. Es sollte verhindert werden, dass sich das Publikum im dunklen Zuschauerraum ängstigte und den Vorführungen fernblieb.

Der ideale Dialog
(Thüringer Allgemeine, 27.08.2009)

Interview mit Michael Nyman

Durch Peter Greenaways Filme wurden seine Melodien bekannt und durch “Das Piano” weltberühmt. Inzwischen hat der britische Komponist Michael Nyman (65) seine Liebe für Stummfilme entdeckt. Für das Kunstfest Weimar vertonte er den sowjetischen Stummfilm “Das elfte Jahr” von Dziga Vertov aus dem Jahre 1928.

Presseschau

Sonntag, 23. August 2009

Erzählen mit der Schere
(Christine Wawra, Eßlinger Zeitung, 15.08.2009)

Über Lotte Reiniger, ihre Scherenschnittkunst und eine Dauerausstellung in Tübingen.

Ganz großes Trickfilm-Kino: Lotte Reiniger setzte Silhouetten in Bewegung – Stadtmuseum Tübingen widmet der Künstlerin eine Dauerausstellung

Lemeh42 – Alice and the Possible Cities – Directors Lounge Screening
(richfilm, 16.08.2009)

Über eine Video-Veranstaltung am 20.8. in Berlin.

Lemeh42, ein Künstlerpaar aus Senigallia, Italien, zeigen ihre Videoarbeiten [...]
und auch das Treatment der Videos auf die Stummfilme und die Wunder des frühen Kinos.[...]

Bonner Sommerkino feiert Jubiläum: Ausreichend Material für die Zukunft
(Ulrike Strauch, General Anzeiger, 18.08.2009)

Über das Bonner Sommerkino und deren Mitbegründer Stefan Drößler.

Für den Erfolg der Stummfilmtage seit mittlerweile fast 20 Jahren hat Drößler eine ebenso einfache wie überzeugende Erklärung: “Die meisten Festivals dieser Art halten gerade ein paar Jahre durch, weil gleich zu Beginn die absoluten Klassiker wie ,Metropolis’ oder auch ,Nosferatu’ gezeigt werden, dann die weniger bekannten und so fort. Wir haben das von Anfang an anders angelegt, und das hat sich, glaube ich, auch ganz gut bewährt.”

Presse- und Blogschau

Donnerstag, 13. August 2009

Nach der Veröffentlichung meiner Presse-Altbestände bin ich jetzt doch noch zum Aufarbeiten weiterer Meldungen gekommen. Voilà, die Meldungen zu, über und um Stummfilme.

Stummfilm-Revue: Als die Bilder laufen lernten – Grundschüler ließen die Goldenen Zwanziger wieder aufleben
(Barbara Gülta, Main-Post, 24.07.2009)

Nichts an Komik hatten die Stummfilme „Dog Shy“ (1926) und „Limousine Love“ (1928) mit Charley Chase eingebüßt. Die Zuschauer lachten wahrscheinlich an den gleichen Stellen, wie die Kinogänger früher. Die Musik, ein unverzichtbarer Bestandteil des Stummfilms wurde live von Professor Christoph Wünsch von der Hochschule für Musik auf dem Klavier gespielt. Er hatte sie eigens für diesen Anlass komponiert.

Stummfilme mit Live-Musik – Raritäten und aktuelle Töne
(ka-city.de, 27.07.2009)

Der Innenhof des Prinz-Max-Palais war lange Zeit so etwas wie eine Sperrzone, für Unbefugte war der Zutritt verboten. Das ist glücklicherweise vorbei. In diesem Sommer verwandelt die Kinemathek Karlsruhe das mediterran anmutende Ambiente wieder in ein kleines, aber feines Freilichtkino mit ausgesuchten Stummfilmkostbarkeiten, die live musikalisch untermalt werden.

Die erotisch-rauchige Stimme der Melancholie
(Ulrich Alberts, MZ, 27.07.2009)

Über ein Konzert von Patricia Kaas.

Mit Chansons voller Weiblichkeit, Wollust und Sensibilität beschwor sie die kühle Erotik einer Femme Fatale der „Goldenen Zwanziger“ und frühen 30er Jahre. Auf der ganz in schwarz ausstaffierten Bühne liefen auf einer Videoleinwand die alten Stummfilme von Lang und Murnau, zu denen sich urplötzlich ein in den Bühnenhimmel aufsteigender roter Luftballon gesellte.

Zum Gucken in den Keller gehen – Die „Magical History Tour“ führt im Arsenal in Berlin durch die Filmgeschichte’
(Weltexpress, 27.07.2009)

Über das Berliner Kino Arsenal, das auch Stummfilme zeigt.

Der filmische Blick auf den Alten Fritz
(Klaus Büstrin, Potsdamer Neuste Nachrichten, 28.07.2009)

EIn Überblick über Filme über Friedrich II.

Die Stummfilme „Fridericus Rex“, die in der Inszenierung des ungarischen Regisseurs Arzén von Czerépy entstanden, entpuppten sich als platte Serien-Propagandafilme, ohne künstlerischen Wert. Der außerordentlich musikalische und Krieg führende Friedrich II. spielte darin die Hauptrolle.

Wir haben uns beim Stummfilm bedient
(Beatrice Bösiger, Wirtschaftsblatt.at, 31.07.2009)

Über eine Firma, die Fernsehen in Gebärdensprache produziert.

Filme von Buster Keaton oder Charlie Chaplin lieferten Ideen, wie eine Geschichte auch ohne Ton erzählt werden kann und wann doch noch Zwischentexte eingebaut werden müssen. Übersetzt werden nicht nur News und Reportagen, sondern auch Werbung. „Wir haben exklusiven Zugang zu einer Zielgruppe die bis dato kaum beworben wird”, meint Tschare.

Pordenone countdown
(Bioscope (englisch), 31.07.2009)

If youve been to Pordenone before youll be doing your best to go again If youve not been before here’s the drill

Laurel & Hardy – The Diamond Collection 3
(tv-kult.com, 05.08.2009)


Filmkritik zu einer Laurel & Hardy-DVD.

Ein lang gehegter Traum
(Jutta Witte, Südkurier, 08.08.2009)

Unter Filmbegeisterten hat er beinahe Kultstatus: Fritz Langs Stummfilmklassiker „Metropolis“ gilt als einer der wichtigsten Vorläufer heutiger Science-Fiction-Filme. Jahrzehntelang war seine Premierenfassung von 1927 verschollen. Nun ist die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden dabei, das Monumentalwerk in beinahe voller Länge wiederherzustellen.

Freiluft-Kino im Haus des Gastes
(Christel Leipersberger-Nielsen, Inselbote, 11.08.2009)

Man nehme ein Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug der Marke Magirus Deutz, Baujahr 1969, installiere darauf eine Leinwand sowie die entsprechende Technik, und fertig ist das Freiluft-Wanderkino – jedenfalls an schönen, trockenen und lauen Sommerabenden.

Presseschau

Mittwoch, 12. August 2009

Mal wieder finde ich weniger Zeit für meinen Blog – so blieb u.a. eine Presseschau etwas länger liegen. Bevor es noch länger dauert, hier mal wieder eine Presseschau mit etwas älteren Beiträgen.

Walter Tevis – Die Letzten der Menschheit (Mockingbird)
(Ishtar, 14.07.2009)


Buchkritik zu einem Science-Fiction-Buch.

Spofforth bietet ihm einen Job an – Bentley soll die Texte alter Stummfilme ablesen und den Ton für ihn aufzeichnen. Und aus einem der Stummfilme stammt auch die Zeile, die Pauls Leben so verändert wie der Aufenthalt in New York:

Nur die Spottdrossel singt am Rande des Waldes.

Fummeln und flirten gegen das Böse
(Frank Dietschreit, Mannheimer Morgen, 14.07.2009)

Filmkritik zum neuen Harry-Potter-Film.

Die Kamera reizt die Hell-Dunkel-Effekte voll aus, oft setzt sie scharfe Kontraste aus grellem Licht und schwarzen Schatten. Manchmal wirkt es, als möchte Yates an alte schwarz-weiße Stumm-Filme erinnern und uns in die expressionistische Kunstwelt von “Nosferatu” und gar “Metropolis” entführen.

Aber diese filmhistorischen Reminiszenzen werden den jungen Potter-Fans ziemlich schnuppe sein. …

Bonn: 25 Jahre Bonner Sommerkino – Die Qualität der internationalen Stummfilmtage hat sich herumgesprochen
(Pressemitteilung Stadt Bonn, 14.07.2009)

Zum 25. Bonner Sommerkino.

Jeden Tag Kinogenuss: Das Wiener Open-Air-Kino-Angebot im Sommer
(live-pr.com, 15.07.2009)

Ein ganz spezielles Genre bedient wiederum das “Stumm & Laut”-Fest von 11. bis 15. August im Erholungspark Laaerberg (Buslinie 68A ab Reumannplatz bis Endstation Filmteichstraße), wo schon in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts – am Gelände der ehemaligen Wienerberg Ziegelteiche – großes Kino produziert und gezeigt wurde. Außergewöhnliche Stummfilmproduktionen versprechen hier in Verbindung mit elektronischen Musikarrangements ein ganz eigenes cineastisches Erlebnis.

Residenzfestspiele: Neue Klänge für die Klassiker
(Stefan Benz, Echo-Online, 20.07.2009)

Interview mit Carsten-Stephan von Bothmer.

Qualität statt Quantität
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Wenzel, Wiesbadener Tagblatt, 20.07.2009)

KULTURTAGE Stadtteilfestival wartet mit Hochkarätigem aus Film, Theater und Musik auf

[...]

Gezeigt werden ihn dem industriellen Ambiente der alten Fabrik nicht nur die Stummfilm-Klassiker von vorgestern, sondern auch Werbefilme von gestern aus den 50er Jahren.

Film Festivals in Dubai und Abu Dhabi – Anmeldungen noch möglich
(Myriam Alexowitz, 20.07.2009)

Ankündigung eines Filmfestivals: http://www.meiff.com/ und http://www.dubaifilmfest.com/

Weitere Highlights werden dieses Jahr u.a. Stummfilme mit musikalischer Live-Begleitung sein,

Geldsorgen beim Koki: Kino vor dem Aus?
(ln-online.de, 22.07.2009)

Das Koki in Lübeck kämpft um sein Weiterbestehen.

Kriterien für die Jury waren unter anderem die Anteile von Stummfilmen, von deutschen Produktionen oder von Dokumentarfilmen am Gesamt-Jahresprogramm.

Zehn hochprozentige Filme
(Philippe Zweifel, Basler Zeitung, 23.07.2009)

Die zehn besten Filmen, in denen Alkohol eine wichtige Rolle spielt.
U.a. High and Dizzy, Rio Rita

Presse- und Blogschau

Montag, 13. Juli 2009

Wanderkino: Laster der Nacht
(mephisto976.uni-leipzig.de, 15.06.2009)

Ankündigungstext zu einem Radio-Beitrag von Friedemann Brenneis.
(steht zum Download und
hören bereit)

1999 begannen Tobias Rank und Gunthard Stephan ihr Wanderkino ‘Laster der Nacht’.

Kommunales Kino Pforzheim vom Kinematheksverbund ausgezeichnet
(Ralf Recklies, Pforzheimer Zeitung, 02.07.2009)

…So wurde das Kinderprogramm bewusst ausgebaut, mit einer Steigerung der Präsentation von Stummfilmen wurde ein weiterer Akzent zur Bewahrung des Filmerbes gesetzt, …

…Außerdem soll die Zahl an Stummfilmen mit musikalischer Livebegleitung gesteigert werden. …

Wie die Bilder laufen lernten
(Fritz Arnhold, 04.07.2009)

Längerer Zeitungsartikel zum Beginn der Filmäre bis zur Kaiserzeit.

Auf Zelluloid gebannt, haben bewegte Bilder die Welt erobert. Kaiser Wilhelm II. erkannte früh, welche Potenziale das neue Medium Film hat.

Uni wird Kooperationspartner des Bonner Sommerkinos
(kultur-in-bonn.de, 07.07.2009)

Über einen Kooperationsvertrag zwischen der Universität Bonn und dem Förderverein Filmkultur Bonn e.V.

Mythos “Metropolis” – Wiedergeburt eines Filmklassikers
(Mirjam Ulrich, FR-Online, 07.07.2009)

Zum Stand der Restaurierung.

Der Filmklassiker “Metropolis” war bislang nur in einer verstümmelten Fassung zu sehen. In Wiesbaden entsteht nun mit wiederentdeckten Szenen eine originalgetreuere Version.

Bisher vermisstes Metropolis-Filmmaterial aus Buenos Aires in der Murnau-Stiftung eingetroffen
(cms.frankfurt-live.com, 09.07.2009)

Nachdem vor einem Jahr in Buenos Aires etwa 30 Minuten des vermissten Materials entdeckt wurden, erfüllt sich jetzt, nach Ankunft des Materials bei der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden, für alle an Filmkultur Interessierten ein langgehegter Traum: Im kommenden Jahr wird Metropolis erstmals seit Jahrzehnten wieder nahezu komplett gezeigt werden können“, sagte Staatsminister Stefan Grüttner, Chef der Hessischen Staatskanzlei, der sich bei einem Besuch im Deutschen Filmhaus über das bundesweit bedeutendste Filmrestaurierungsprojekt informierte.

Presse- und Blogschau

Freitag, 10. Juli 2009

Der erste Teil der Presseschau, ich hab aber noch einiges zu sichten nach meiner kleinen Sommerpause

Metropolis kehrt heim
(Martin Lichtmesz, 02.06.2009)

Martin Lichtmesz zum Film Metropolis.

[ Doppelgänger im Kino]
(Frank Noack, Tagesspiegel, 04.06.2009)

Der berühmteste Doppelgänger aller Zeiten …
Dennoch gilt das Motiv als typisch deutsch – so sehr, dass das Wort„Doppelgänger“ international üblich geworden ist. Schon das frühe Kino bedient das Klischee vom zerrissenen, gespaltenen Deutschen. Als sich 1913 die Bühnenschauspieler Paul Wegener und Albert Bassermann bereit erklärten, für das neue Medium zu arbeiten, wählten sie Doppelgänger-Stoffe. …

Duo musiziert zu Stummfilmen
(Michael Klein, Dorstener Zeitung, 17.06.2009)

Ankündigung einer Veranstaltungsreihe mit Interzone perceptible im September.

Der Herr der Schlüssel
(Guylaine Tappaz, Deutschlandradio, 18.06.2009)

Über den französischen Pianist Alexandre Tharaud.

Nach der Musikakademie folgen erst zwei schwierige Jahre ohne Konzerte und ohne Projekte. In dieser Zeit wird Alexandre Tharaud zum eigenen Klavierlehrer und nimmt sich auf Kassette auf. Er finanziert sich, indem er Stummfilme begleitet, entdeckt das zeitgenössische Repertoire und die Kammermusik für sich – und die Freude am Zusammenspielen mit anderen Musikern.

Rock trifft Jazz: Doc Heyne und Altfrid M. Sicking vertonen Stummfilm “Nosferatu”
(echo-muenster.de, 25.06.2009)

Bericht zu den Vorbereitungen einer Stummfilmveranstaltung am 30. Juni.

Presseschau

Dienstag, 19. Mai 2009

Der Asterix vom Teuto
(Elmar Ries, Borkener Zeitung, 27.03.2009)

Bericht über den 1922 gedrehten Film „Die Hermannschlacht“ das
vom Medienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
neu reaturiert wurde.

Dabei ist die jüngere Geschichte des Filmes fast spannender als die seiner Entstehung. Anfang der 1990er Jahre hatte sich zufällig ein Kontakt zwischen Hobby-Filmern aus Detmold und dem nationalen Film-Archiv in Moskau ergeben. Wie es dazu kam, weiß letztlich niemand mehr. Jedenfalls waren die Archivare in Russland damals verrückt auf Hollywood-Filme. „So boten sie den Detmoldern im Tausch die ,Hermannschlacht an“, sagt Jakob. Irgendwie war eine Originalkopie in den Wirren des Zweiten Weltkrieges in russische Hände gelangt.

Das Medienzentrum hat viel Mühe darauf verwandt, den 55 Minuten langen Film wieder möglichst nah am Original zu rekonstruieren und seine Genese zu erforschen. So wurden die für Streifen aus dieser Zeit üblichen Texttafeln, die im Stummfilm die Sprache ersetzen, erneuert und die Szenen neu mit Musik unterlegt.

Immer mitten in die Pfütze
(Uwe Schmitt, 02.05.2009)

Über die in den USA neu erschienenen DVD
mit allen Streichen der “Kleinen Strolche”.

Es ist nur billig, dass die “Library of Congress” diesen Kurzfilm in der Regie von Robert F. McGowan und produziert von Hal Roach als “kulturell wertvoll” gezeichnet hat. Er ist einer der Meisterstücke unter den 221 Kinderfilmen, die zwischen 1922 und 1944 unter dem Signum “Our Gang” entstanden. Die ersten 88 waren Stummfilme; als Hal Roach 1929 seine Studio auf Tonaufnahmen umstellte, folgten bis zum Verkauf der Marke “Our Gang” 1938 weitere 80 Tonfilme.

Ruhige Nacht im Museum
(badische-zeitung.de, 11.05.2009)

Rund 250 Gäste kamen am Freitag zur fünften Museumsnacht und tauchten ein in die Welt der Wende vom 19. aufs 20. Jahrhundert.
[...]
Günter A. Buchwald aus Freiburg griff energisch in die Tasten und begleitete Stummfilme am Klavier und an der Geige. Die Zuschauer erfuhren, dass am 25. Dezember 1895 der erste Streifen in Paris gezeigt wurde, dass Filme von vier Minuten Länge bereits als extrem lang galten und dass die Kinobetreiber je mehr Steuern zu zahlen hatten, desto breiter der Saal war.

Kino im Elefantenhaus: Dramatischer Stummfilm aus der Wildnis
(echo-muenster.de, 11.05.2009)

Ankündigung eines Stummfilms im Allwetterzoo Münster.

Erste Oscar-Verleihung im Jahr 1929 war unspektakulär
(AP, 12.05.2009)

Über die Anfänge der Oscar-Verleihung.

Erfurt: “Carmina Burana” auf den Domstufen
(thueringer-allgemeine.de, 14.05.2009)

Aus Kostengründen voraussichtlich zum letzten Mal wird es in diesem Jahr ein Filmkonzert geben. Zu sehen sein wird die Filmkomödie «Ein italienischer Strohhut» von René Clair.

[Rückblick Buddenbrooks - Stummfilm mit Volker Linhardt am Klavier]
(Katjana Zunft, Unser-Luebeck.de, 15.05.2009)

Über die Stummfilmreihe in Lübeck und den Pianisten Volker Linhardt.

Die Musik improvisiert Volker Linhardt überwiegend, ab und an zitiert er bekannte Stücke, wie z.B. “das Lübecklied” als Thomas Buddenbrook zum Bürgermeister vereidigt wird. Zur Vorbereitung eines Films schaut er sich diesen vier bis fünf mal an und schreibt sich ein Skript – wann ist es traurig, wann dramatisch, wann leicht und wann ist er gänzlich still – das legt er vorher fest. Dann spielt er drauf los und lässt seine Musik von dem Geschehen auf der Leinwand tragen. Das ist ihm sehr gelungen!