Archiv für die Kategorie ‘Presseschau’

Presseschau

Mittwoch, 06. Mai 2009

Aufgrund des Frühlings etwas kurz, verspätet und garantiert lückenhaft: Eine kleine Presseschau zum Thema Stummfilm.

Der Kuss der russischen Lehrerin
(sueddeutsche.de, 24.03.2009)

Das Münchner Filmmuseum zeigt eine neue Reihe sowjetischer Stummfilme

Kulturspiegel: Sechs Jahrzehnte der Jugoslawischen Kinotheke
(Milena Gluvacevic, Radio Serbia, 03.04.2009)

Mit einem reichen und vielfältigen Programm wird die Jugoslawische Kinotheke, eines der größten Filmarchive der Welt, in diesem Jahr sechs Jahrzehnte des Bestehens feiern. Das Jubiläum wird am 6. Juni feierlich begangen – am Tag der ersten Filmprojektion in Belgrad und auf dem Balkan.

Die Jugoslawische Kinotheke nimmt den ersten Platz in der Welt ein, wenn vom Prozentsatz der aufbewahrten Filme bis 1914 die Rede ist, die 70% ausmachen. In anderen Ländern beträgt dieser Satz nur etwa 10%. Im Jubiläumsjahr wird die Kinotheke auch einige DVD-Ausgaben veröffentlichen, mit Werken, die die serbische Kinematografiegeschichte gekennzeichnet haben. Präsentationen der Kinotheke anlässlich des 60. Jahrestags werden auch bei den größten Festivals des stummen Films in Pordenone und Bologna gezeigt.

Sichtbares Zeichen des Aufbruchs für Filmkultur
(Frankfurt.live, 04.04.2009)

Bericht zur Eröffnung des Deutschen Filmhauses und des Murnau-Filmtheaters und
der Ausstellung „Schätze deutscher Filmgeschichte“ bis zum 31. Mai.

9. Darmstädter Residenzfestspiele
(da-imnetz.de, 01.05.2009)

Die Eröffnungsveranstaltung am 24. Juli wird vom Berliner Stummfilm-Pianisten Stephan-Carsten Graf von Bothmer gestaltet, der zum Klassiker „Faust – Eine deutsche Volkssage“ von Friedrich Wilhelm Murnau exklusiv für Darmstadt eine neue Musik komponiert hat

Rückkehr aus der Gruft
(Marianne Kierspel, Kölner Stadtanzeiger, 04.05.2009)

Über einen Filmabend in der Pauluskirche:
Ein Erzähler und vier Musiker umrahmten Jean Epsteins Stummfilm „Untergang des Hauses Usher“.

Auf der Empore unterlegten vier Spieler dem Film Klänge zwischen Musik und Geräusch. Becker (Orgel, Cembalo), Ulrike Leydel (Flöte), Matthias Hudelmayer (Cello) und Volkmar Müller (Sounds) schienen spontan zu Bildern von Sturm und Schrecken zu improvisieren. Auch machten sie Reales hörbar, Schritte, das Ticken der Uhr, Pferdegetrappel. Am Altar trat Jens Zimmer als Erzähler mit Zylinder auf. Er las kurze Abschnitte aus der Poe-Übersetzung von Arno Schmitt (Schmitt schreibt „Ascher“).

Der Film packt, auch wenn er frei mit Poes fantastischen Motiven umgeht. Nachher dankte ein Besucher für den Filmabend und befand: „Ihre Musik hat die Bilder vertieft.“ Das zu überprüfen, wäre einmal interessant: Was leisten Schwarzweißbilder, wenn man sie nicht fürs Ohr verdoppelt? Welche Spannung schaffen Stummfilme ohne akustische Nachhilfe?

Presseschau

Dienstag, 31. März 2009

Musik war meine einzige Heimat
(Mathias Morgenthaler, Der Bund, 18.03.2009)

Über den Stummfilmmusiker Wieslaw Pipczynski mit Antworten zu den Fragen

  • Wie kamen Sie dazu, Stummfilme live auf dem Klavier zu begleiten?
  • Untermalen Sie einzelne Szenen mit Musik, oder begleiten Sie die Bilder durchgehend?
  • Was fasziniert Sie an der Filmbegleitung?

Stummfilme der anderen Art
(Tina Kiesling im Gespräch mit Tilo Augsten, 19.03.2009)

Am 19. März startet das Stummfilmfestival “Solo für Licht”. Doch stumm wird es für die Zuschauer ganz und gar nicht, denn die gezeigten Filme werden musikalisch live auf dem Klavier begleitet.

Ein kulturelles Kraftwerk für Lünen
(derwesten.de, 30.03.2009)

Über Barbara Höpping als neue Vorsitzende des Theaterfördervereins Lünen.

Wer eine Aufgabe übernimmt, muss Träume haben: Roberto Ciulli mit seinem Welttheater noch einmal nach Lünen holen, das wäre so einer, sagt Barbara Höpping. Ein jährlicher Maskenball, …Stummfilme mit Pianobgeleitung parallel zum Kinofest, …

Axt im Zarenreich – Ein Archivfund bringt ¸¸Die Gezeichneten” zurück
(Axel Rühle, Süddeutsche Zeitung, 30.03.2009)

Ankündigung und Informationen zum Arte-Film.

Wie Gott sie schuf
(Christian Schröder, Tagesspiegel, 31.03.2009)

Preußens nackte Venus: Eine Ausstellung erinnert an die Tänzerin Olga Desmond. Desmond war die erste Nackttänzerin in Preußen, sie stieg zu einer der bestbezahlten Unterhaltungskünstlerinnen und zu einer europäischen Berühmtheit auf.

…Als im Ersten Weltkrieg die Varieté-Theater geschlossen werden, macht sie Truppenbetreuung an der Front und beginnt, Stummfilme zu drehen. …

Presseschau

Donnerstag, 19. März 2009

Deutsches Filmhaus Premiere mit “Metropolis”
(Ralf Munser, Frankfurter Rundschau, 06.03.2009)

Zur Eröffnung des Wiesbadener Filmhauses am 1. April.
Mit den schon bekannten Informationen zum Film ‘Metropolis’.

Das Deutsche Filmhaus in Wiesbaden eröffnet am 1. April. Herausragende und einzigartige Werke aus der Geschichte des deutschen Films sollen dann im neuen Herzstück, dem Kino, zu sehen sein.

Zur Eröffnung des Deutschen Filmhauses werden “Schätze deutscher Filmgeschichte” – so der Titel der Ausstellung – gezeigt. Zu sehen sein werden herausragende und einzigartige Werke aus der Geschichte des deutschen Films. Die Materialien stammen aus den Beständen der Murnau-Stiftung. Die Ausstellung wird bis zum 31. Mai immer mittwochs bis sonntags von 12 bis 18 Uhr gezeigt.

Deutsches Filmhaus Wiesbaden – Einblick in Arbeit an Stummfilm-Klassikern
(Hessische Rundfunk, 06.03.2009)

Zur Eröffnung des Wiesbadener Filmhauses am 1. April.

Filminteressierte können dabei zusehen, wie Restauratoren die Stummfilme “Metropolis” und “Die Nibelungen” bearbeiten. Denn am 1. April wird das Deutsche Filmhaus mit einem Tag der offenen Tür eröffnet.

«Filmkonzert» beschert Musik, die sogar die Augen anspricht
(az-web.de, 08.03.2009)

Konzertbericht

Manchmal ist Musik nicht nur ein Genuss für die Ohren. Sie geht tiefer, im Idealfall bis unter die Haut. Dass Musik jedoch den Sehsinn gleich mit anspricht, zeigten Nachwuchsmusiker und bereits etablierte Profis beim Filmkonzert des Aachener Filmforums Kaleidoskop.

In zwei Sektionen waren junge Talente im Alter von zehn bis 17 Jahren dazu angehalten worden, neue Musik zu interpretieren oder eine eigene Vertonung zu Georges Méliès´ Stummfilm «Der wunderbare lebende Fächer» zu komponieren.

Ohne Worte: Rochlitzer qualifiziert sich mit Stummfilm für Bundesfestival
(Jan Leißner, 11.03.2009)

Mit seinem Kurzfilm “Das Diktat der Bilder” hat der Rochlitzer Filmamateur Oliver Weiße die entscheidende Stufe auf dem Weg zum Bundesfilmfestival Spielfilm erklommen. …

“Er hat mir im Prinzip die Antwort auf die Frage gegeben, ob es heute noch möglich ist, Stummfilme zu drehen. Ja, es ist möglich”, erklärte Burkhard Schmidtke, Leiter des Video- und Filmverbandes Sachsen (VFS). D

Zwei Jungen erforschen alles rund um die Zauberlaterne
(Claudia Crodel, 13.03.2009)

mathematisch-naturwissenschaftlich ausgerichteten Georg-Cantor-Gymnasiums in Halle besucht, zum Thema “Der Jesuitengelehrte Athanasius Kircher und die Laterna magica”

Maurice und Ludwig haben die optische Funktionsweise der Zauberlaterne untersucht, selbst verschiedene solcher Apparate gebaut und eine Bastelanleitung entwickelt, wie man aus einfachen Gegenständen wie einem alten Karton, einer Fahrradaufstecklampe, drei Lupen und Klopapier-Papprollen eine Laterna magica bauen kann.

Presseschau

Mittwoch, 04. März 2009

Oberhaching · Chaplin mit Dinner
(Münchner Wochenanzeiger, 25.02.2009)

Veranstaltungsankündigung für den 1.3.2009

Stummfilmrevue im club junges europa
(Backnanger Kreiszeitung, 27.02.2009)

Terminankündigung.

Armchair-Travellers
(Dr. Heike Talkenberger, Damals, Geschichte online, 02.03.2009)

Zu einer Austellung im WienMuseum am Karlsplatz

…Kenntnisse über exotische Welten gewachsen. … Ihnen musste die Phantasie genügen, beflügelt durch …
Laterna-magica-Apparate konnten da ebenso zum Einsatz kommen wie…

Eine attraktive Ausstellung im WienMuseum am Karlsplatz präsentiert noch bis zum 29. März unter dem Titel „Zauber der Ferne. Imaginäre Reisen im 19. Jahrhundert“ eine große Vielfalt von Reiseillusionen. Zu sehen sind neben Guckkästen eine Laterna magica für Nebelbildprojektionen, Kosmoramen und der Nachbau eines Kaiserpanoramas mit 25 Stereoskopen. Plakate und frühe Reisefilme kommen hinzu.

Manoel de Oliveira plant neuen Film
(Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide, 03.03.2009)

Der älteste aktive Regisseur der Welt, der 100-jährige Portugiese Manoel de Oliveira, plant ein neues Filmprojekt.

Sein erstes, 1930 entstandenes Regiewerk, eine Dokumentation über den Fluss Douro, war ein Stummfilm.

‘Jahrmarkt anno dazumal’ in Kommern – Zeitreise für Kirmes-Fans
(Urlaub-im-web.de, 03.03.2009)

Veranstaltungsankündigung 11. bis zum 19. April für den
“Jahrmarkt anno dazumal” im LVR-Freilichtmuseum in Kommern (NRW).

… An die frühen Vorboten des Medienzeitalters erinnert ein “reisender Kino-Salon”, in dem u. a. handkolorierte Stummfilme aus der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende über die Leinwand flimmern. …

Bewegte Bilder der Vergangenheit: Ein Raunen geht durch den Saal
(suederlaender-tageblatt.de, 04.03.2009)

Veranstaltungshinweis

Wenn am 22. und 29. März der Film “Plettenberg – Kleinod im Sauerland” gezeigt wird, sehen die Zuschauer den Plettenberger Alltag vor 75 Jahren

Nicht nur, dass Prüß die interessantesten 90 Minuten aus den 45 Stunden Material extrahiert hat – er hat den Stummfilm auch vertont

Presseschau

Samstag, 21. Februar 2009

Der Nein-Sager vor dem Fernseher
(Ludwig Heinrich, 19.02.2009)


Interview mit Jim Carrey zu seinem neuen Film
Der Ja-Sager

OÖN: Viele meinen, mit Ihrer Art der Komik wären Sie schon zur Stummfilmzeit ein Star geworden. Würde Sie ein Stummfilm reizen?

Carrey: In einem Stummfilm einen Stummen spielen – das wäre was!

Melodramatik mit hohem Unterhaltungswert
(Hamburger Abendblatt, 20.02.2009)

Bericht über das Filmkonzert: “Phantom der Oper”

Der Hans und sein Konflikt mit der Heimat
(allgaeuer-anzeigeblatt.de, 20.02.2009)

Bericht zum Stummfilm Wenn die Abendglocken läuten der am kommenden Montag auf Arte gezeigt wird.

Die Bewohner eines Bergtales geraten in Aufregung, als dort Zigeuner ihr Lager aufschlagen. Die Handlung spitzt sich zu, als Hans, der Sohn des Bürgermeisters, eine junge Zigeunerin vor falschen Beschuldigungen in Schutz nimmt. Sein Vater setzt ihn vor die Tür. Doch auch das Leben mit den Zigeunern beschert dem jungen Mann kein Glück..

Ohne Kohle gab’s nichts zu Schmachten
(Thorsten Meier, Schweriner Volkszeitung, 21.02.2009)

Artikel zu dem 1912 eröffneten Ludwigsluster Lichtspielhaus.

“Damals wurden eine Art Dias an die Wand geworfen, denn die Stummfilmzeit begann ja erst um 1920″, weiß Reinhard Heißner aus seinen zahlreichen Nachforschungen um das einstige Lichtspielhaus in der Kanalstraße, …

ein 89-jähriger Ludwigsluster, hat mir berichtet, dass er nach 1920 jedes Mal bis hinter der Brücke anstehen musste, weil der Publikumsandrang so groß war. Er habe damals Pat und Patachon, Tom Mix sowie Mickey Mouse als Stummfilme gesehen und sich köstlich amüsiert, erzählte er mir anschließend”, erinnert sich Heißner, der außerdem zum Besten gibt, dass zu der üblichen Klavierbegleitung ab und an auch noch eine Geige ertönte. “Das nannte sich dann ,heute mit vergrößertem Orchester’”, amüsiert sich der 74-Jährige, für den Heimatforschung auch mit einem gewissen Suchtpotenzial verbunden

Emotionen mit der Violine begleitet
(Johannes Schlecker, Memminger Zeitung, 21.02.2009)

Bericht zum Stummfilm Wenn die Abendglocken läuten der am kommenden Montag auf Arte gezeigt wird.

Praktisch wie die Jungfrau zum Kinde kam Stefanie Pagnia aus Memmingen zu ihrem Einsatz als Violinistin beim Festival «Walser Filmgewitter» im September vergangenen Jahres, um den Stummfilm «Wenn die Abendglocken läuten» in einem Ensemble musikalisch zu begleiten

Presse- und Blogschau

Mittwoch, 18. Februar 2009

Prinz Achmed zurück in Berlin
(dvdbiblog, 05.02.2009)

Über Die Abenteuer des Prinzen Achmed auf den Berliner Filmfestspielen.

The Story of the Kelly Gang
(dvdboblog, 09.02.2009)

Über eine neue DVD-Ausgabe des restaurierten Films.

Stumm der Film, schön das Gesicht
(derwesten.de, 13.02.2009)

Über die ersten Filme aus Arnsbeck, die Dreharbeiten zu dem Film Die Brinkschulte und über Henny Porten im besonderen.

:::Ernst Lubitsch – Ich möchte kein Mann sein:::
(R.Wiedenmeier, 15.02.2009)

Kurzes privates Statement von R.Wiedenmeier zu Ernst Lubitschs Ich möchte kein Mann sein.

Hoffnung in Berlins Hoffnungslosigkeit
(Stefan May, 16.02.2009)

Bericht über eine private Initiative im Gemeinschaftshaus Morus 14 in Neukölln.
Mit kurzer Erwähnung von Stummfilmaufführungen.

Vorher gibt es aber noch ein paar Verlautbarungen von Gilles Duhem: Wann der nächste Stummfilm im Verein gezeigt wird, wer nächstes Mal zu Mittag kocht.

Er ist Charlie Chaplins Stimme am Klavier
(Karin Schütze, 17.02.2009)

Bericht über Gerhard Gruber

Für die Produktion „How much, Schatzi?“ mit dem Projekt-Theater Vorarlberg erhielt er 2006 den Nestroy-Preis. Heuer, am 25. März, wird der Stummfilmpianist und Bühnenmusiker Gerhard Gruber mit dem Bühnenkunstpreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet.

Presseschau

Donnerstag, 05. Februar 2009

Kurt Weill lässt die Puppen tanzen
(Wolfgang Hirsch, Thüringischen Landeszeitung, 29.01.2009)

Zur Festival-Eröffnung steht unter dem Titel “Figura et Anima” eine Kombination aus Figurentheater und Film­konzert auf dem Programm. Das Magdeburger Puppen­theater und Eleven der Berliner “Ernst Busch”-Hochschule interpretieren Weills Ballet chanté “Die sieben Todsünden” szenisch; die Anhaltische Philharmonie Dessau unter GMD Golo Berg begleitet außerdem die Puppenfilme “L´horloge magique” und “La foÞret enchantée” von Ladislas Starewitch, zu denen Paul Dessau die Musik schrieb.

„Museum Nostalgie“ in Höchst – Geräte und Techniken aus dem Alltag unserer Vorfahren
(Manfred Giebenhain, 30.01.2009)

Bericht über das Museum Nostalgie im Höchster Ortsteil Mümling-Grumbach.

Hinzu kommen Mineralien und eine Spielzeugsammlung im Dachgeschoss. Wer wissen will, wie eine Laterna magica funktioniert oder den Klingelton einer der ersten Registrierkassen hören möchte, ist im Nostalgiemuseum richtig.

Melancholiker erzeugt Heiterkeit
(Klaus Fricke, 31.01.2009)

Bericht über eine Kinotheaterstück „Der Filmerzähler” von Mark Spitzauer im Cink k in Oldenburg.

Die Stimme der Stummen heißt Heinz. Heinz Rummel, um genau zu sein. [...] Auf jeden Fall ein Name, der Bilder erzeugt. Was Wunder also, dass Heinz Rummel einen ganz besonderen Beruf hat. Er ist Filmerzähler. Heinz Rummel erzählt, interpretiert und philosophiert über Stummfilme. Live und unmittelbar während der Vorführung.

Lieber Staunen als Leiden
(derstandard.at, 01.02.2009)

Interview von dem österreichischen Filmemacher Siegfried A. Fruhauf.

derStandard.at: Warum ist keine deiner Arbeiten auf YouTube zu finden?

Fruhauf: [...]
Man spricht bei digitalen Bildmedien von immer mehr Leistung und immer noch höheren Pixelzahlen, dabei wird die Qualität immer schlechter. Auf YouTube hast du nur noch 15 statt 25 Bilder pro Sekunde – das ist retro: Stummfilme sind damals auch mit 16 Bildern gelaufen. Das wäre zum Beispiel ein Ansatzpunkt, um mit YouTube zu arbeiten.

Duo spielt Charlie Chaplin
(szon.de, 04.02.2009)

Ankündigung einer Musikveranstaltung am Donnerstag, 5. Februar im Alten Schlachthof, Sigmaringen

Presseschau

Samstag, 31. Januar 2009

The Fall of the House Usher
(Orden des Leibowitz, 19.01.2009)

Hinweis auf eine 12min-Verfilmung von Edgar Allan Poes Kurzgeschichte “Der Untergang des Hauses Usher”.

Kunstformen klug vereint – Ensemble Horizonte begibt sich zurück in das Jahr 1908
(Udo Stephan Köhne, Mindener Tagblatt, 24.01.2009)

Bericht über ein Filmkonzert.

… und cut! Todesbilder im Film – Eine Ausstellung des Filmmuseums Düsseldorf
(kulturkurier.de, 25.01.2009)

Über die Ausstellung … und cut! Todesbilder im Film und
die Einflüsse, die aus den klassischen Künsten in die Todesbilder des Films einfließen.

Die Faszination der großen Leinwand
(Manfred Gallo, Badische Zeitung, 26.01.2009)

Artikel über Freiburgs Kino-Geschichte.

Hommage-Abend mit dem Filmorchester im Nikolaisaal
(Matthias Müller, Märkische Allgemeine, 26.01.2009)

Bericht über ein Chaplin-Abend im Nikolaisaal (Potsdam)

Guckkästen und Panoramen – Mit imaginären Reisen gegen das Fernweh
(Welt.de, 28.01.2009)

Zauber der Ferne: Eine Ausstellung in Wien informiert über die Anfänge des Reisens. Wer sich im 19. Jahrhundert keine luxuriösen, echten Reisen leisten konnte, gab sich mit Laterna-Magica-Vorstellungen, Dioramen oder in Vergnügungsparks zumindest einer gewissen Reise-Illusion hin.

Olga Desmond – Preußens nackte Venus
(aviva-berlin.de, 29.01.2009)

Informationen zu einer Ausstellung zur (Nackt-)Tänzerin Olga Desmond (1890-1964)
im “Verborgenen Museum“, Berlin.

Olga Desmond wirkte auch in diversen Stummfilmen mit.

Presseschau

Samstag, 24. Januar 2009

Erlangen: Charlie Chaplin wird zum Star der Manege
(Roth Hilpoltsteiner Volkszeitung, 20.01.2008)

Ankündigung der 13. Stummfilmmusiktage.

„Etwas schaffen, das zu mir gehört“ – der Jazztrompeter Dave Douglas im Gespräch
(Stefan Pieper, nmz.de, 19.01.2009)

Interview des Jazzmusikers Dave Douglas, der am 17.1. gerade ein Filmkonzert in Essen hatte.

Wenn Sparfüchse übers Ziel hinausschießen
(Nürnberger Nachrichten, 20.01.2009)

Ginge es nach dem kürzlich vorgelegten Sachverständigenbericht für 2007, so müsste das Filmhaus sein Stummfilmangebot am besten streichen und das Programm insgesamt verstärkt auf Kostendeckung ausrichten. Dabei dürften die gestrengen Prüfer wohl wissen, dass dies mit dem kulturpolitischen Auftrag des kommunalen Kinos – die Pflege der Filmkunst und Filmgeschichte – nicht immer leicht zu vereinbaren ist.[...] [...]

Stummfilme, die mit hohen Lizenzgebühren für jede einzelne Aufführung belegt sind, dürften demnach gar nicht mehr gezeigt werden – «trotz verhältnismäßig guter Publikumsnachfrage», wie die Prüfer selbst einräumten.

Glamourwelt Klein Hollywood – Schüler erforschen einstige Filmstadt Weißensee / Im Mittelpunkt steht die Künstlerfamilie May
(Steffi Bey, Neues Deutschland, 21.01.2009)

Eine stumme Predigt
(Daniel Kothenschulte, Frankfurter Rundschau, 21.01.2009)

Daniel Kothenschulte über Clint Eastwoods Film “Der fremde Sohn” und seinen Bezügen zum Stummfilm.

StummFilmMusikTag Erlangen- Jede Menge Stars in der Manege
(Nürnberger Zeitung, 22.01.2009)

8. internationales Festival Stummfilm & Livemusik im DAI Heidelberg
(Openpr.de, 23.01.2009)

Pressemitteilung von DAI Heidelberg. Das Haus der Kultur.

Stumme Kunst und flotter Funk
(Delmenhorster Kreisblatt, 24.01.2009)

Delmenhorster Kulturlounge:
Die „Peter Mim Theatre Company“ präsentiert am Sonnabend, 24. Januar, ab 19 Uhr den Theater-Stummfilmabend „Charlie Chaplin lebt weiter“

Presseschau

Dienstag, 20. Januar 2009

Auf der Suche nach Informationen zu Stummfilmen stosse ich immer mal wieder auf kleinere Informationsschnippsel und Zeitungsartikel mit mehr oder weniger Bezug zu Stummfilmen. Hier starte ich mal mit dem Versuch einer kleinen Presseschau. Weitere Presseschauen plane ich zukunftig in unregelmässigen Abständen zu ver­öffent­li­chen. Hinweise zu weiteren Artikel sind als Kommentar will­kommen.

Das Grauen schleicht durch die Nacht: Dr. Caligari in Coesfeld
(15.01.2009)

Ankündigung einer Stummfilmveranstaltung mit Aperitif und einem Dreigangmenü am 7.2.2009.

Leinwand im Clubkino bleibt dunkel
(16.01.2009)

Bericht über einen geplatzten Dokumentar-Kurzfilmwettbewerb in Glauchau.
Zusätzlich werden erste Überlegungen zu einer Horror-Stummfilm-Nacht gemacht.

Soiree im Schloss – Ganze Häuser mit Menschen hingen am Teufelswagen
(Freies Wort, Meiningen, 16.01.2009)

Bericht einer Soiree im Turmcafé Einblicke ins „Reisen mit dem Dampfwagen“ – mit kurzen Stummfilmen.

Aus einer Zeit des Aufbruchs – Ensemble Horizonte bietet Musik und Film aus der Zeit um 1908
(Ursula Koch, Mindener Tagblatt, 17.01.2009)

Veranstaltungsankündigung mit Hinweisen zu der Zeit,
als es noch keine abendfüllenden Spielfilme gab.

Oona Chaplin – Die hübsche Enkelin von Charlie Chaplin
(17.01.2009)

Informationen und kurze Vorstellung der Enkelin von Charlie Chaplin.