Aus aktuellem Anlass…

04. April 2010


Stummfilmveranstaltungen in Kalenderwoche 13/2010

27. März 2010

Heute wieder eine Ankündigung von Stumm­film­terminen, für die kommende Kalenderwoche, diesmal für Woche 13/2010 vom 29. März 2010 bis zum 05. April 2010. Leider sind es relativ wenige.

Termine des aktuellen Wochenendes wurden bereits letzte Woche gepostet.

So, und jetzt zu den Terminen der kommenden Woche:
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Erweiterte Metropolis Live-Neuvertonung von Antonio Bras

24. März 2010

Nachdem bekannt wurde, das die fehlenden Metropolis-Teile in Argentinien gefunden wurden, kam bald Mitleid mit den Musikern auf, die ihre Vertonungen jetzt neu anpassen müssen.

Eine dieser musikalischen Bearbeitungen führt Anonio Bras im Römerkastell in Stuttgart durch. Die Neuvertonung von Antonio Bras hat seine Premiere am 29. Mai 2010 auf dem Transilvania International Film Festival (TIFF) in enger Kooperation mit dem Deutschen Kulturzentrum Klausenburg in Rumänien statt. Ab Sommer 2010 ist dann eine Europa Tour geplant.

Ich bin mal gespannt auf seine Tournee in Deutschland. Von seiner bisherigen Vertonung war ich begeistert.

Dorothy Janis verstorben

22. März 2010

Am 10. März verstarb Dorothy Janis in Phoenix (Arizona) im Alter von 100 Jahren. Sie war eine der letzten Schauspielerinnen, die noch als Erwachsene in Stummfilme mitwirkten.

Ihre Karriere startete 1928 mit dem Film Kit Carson, nach ihrem ersten Tonfilm zog sie sich 1930 aus dem Filmgeschäft zurück.

Stummfilmveranstaltungen in Kalenderwoche 12/2010

21. März 2010

Heute wieder eine Ankündigung von Stumm­film­terminen, für die kommende Kalenderwoche, diesmal für Woche 12/2010 vom 22. März 2010 bis zum 29. März 2010.

Termine des aktuellen Wochenendes wurden bereits letzte Woche gepostet.

So, und jetzt zu den Terminen der kommenden Woche:
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Stummfilmprogramm bei den 56. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen

19. März 2010

Die 56. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen vom 29. April – 4. Mai 2010 stehen unter dem Motto Vom Meeresgrund: Das Experiment Film 1898-1918. Gezeigt werden, wie das Thema schon vermuten lässt, auch Stummfilme.

Aus der Ankündigung des Veranstalters:

Ein groß angelegtes Kurzfilmprogramm, das aus der Tiefe der Zeit vor 1918 einen wilden Kurzfilmkontinent hebt, dessen ex­peri­men­teller Reichtum und inhaltliche Vielfalt den Zuschauern ein Kino­erlebnis bieten, das mit der heutigen Kino-Erfahrung wenig zu tun hat. Zehn Filmprogramme, Podiumsdiskussion und spezielle Aktionen für Kinder, täglich vom 30. April bis zum 4. Mai.

Dieses Programm möchte das frühe Kino sichtbar und erlebbar machen als eine vergessene, aber hoch aktuelle Produktion und Aufführungspraxis und eine reale Alternative zu Kino und Museum in ihrer gegenwärtigen Form. Aus der Tiefe der Zeit vor 1918 wird ein wilder Kurzfilmkontinent an die Oberfläche der Gegenwart ge­bracht. Das frühe Kino entwickelte partizipatorische und hybride Formen der Aufführung; in den ersten Jahren ohne jegliche Zu­lassungs­beschränkungen, war es bis um 1910 ein gemeinsamer öffentlicher Ort für alle Altersgruppen und Klassen und das erste weltweite Netz: Zum ersten Mal sahen Menschen in vielen Teilen der Welt zur gleichen Zeit gleiche Darbietungen.

Die einzelnen Programme illustrieren die Vielfalt der Experimente: Von den angewandten Farbverfahren, die vom reinen Farblichtspiel bis zu illuminierten Versailles-Fontänen reichten, über die Ent­deckung der Möglichkeiten von Raum und Bewegung bis zur lust­vollen Demontage der Autoritäten in den zahllosen Filmen über rebellische Dienstboten oder unbestrafte böse Buben und Mädchen. Die innovativen Produktionen des damaligen Weltmarktführers Pathé Frères werden ebenso gewürdigt wie die der Konkurrenten Gaumont, Lux und Star-Film oder der italienischen Konkurrenz mit ihren komischen Serien wie Cretinetti.

Mit “Vom Meeresgrund” führen die Kurzfilmtage ihre Recherche für ein imaginäres Kinomuseum weiter, in dem das Museum durch das Kino neu erfunden wird. Die Festivalsituation erlaubt eine zeit­genössische Programmierung dieser Filme, deren Präsentation damals viel eher einer Form frei zugänglicher Ausstellungskunst ähnelte. So öffnet die Begegnung mit dem frühen Film dem Publikum neue Perspektiven auf das Medium Film, die mit der normalen Kino-Erfahrung wenig zu tun haben.

Die Kuratoren
Mariann Lewinsky hat über japanische Avantgarde promoviert und leitet in Bologna seit 2004 das Projekt A Hundred years Ago. Sie kuratiert Festivals und Ausstellungen, restauriert Filme (u.a. Ella Maillart) und lehrt (Universität Zürich).

Eric de Kuyper ist Experimentalfilmer und Autor. Er entwickelt an inspirierenden Orten Kunstperformances mit frühen Filmen in Kombination mit Musik (Imaginaires en context).

Stummfilmveranstaltungen in Kalenderwoche 11/2010

14. März 2010

Heute wieder eine Ankündigung von Stumm­film­terminen, für die kommende Kalenderwoche, diesmal für Woche 11/2010 vom 15. März 2010 bis zum 22. März 2010.

Termine des aktuellen Wochenendes wurden bereits letzte Woche gepostet.

So, und jetzt zu den Terminen der kommenden Woche:
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Aktualisierung zu Lebende Stummfilmstars

11. März 2010

Ich habe meine Übersicht über lebende Stummfilmstars aktualisiert. Neben einem länger zurückliegenden Todesfall entdeckte ich wei­tere noch lebende Stummfilmstars, die ersten zwei stelle ich hier kurz vor. Bei allen Neuentdeckungen, und auch bei einigen schon länger gelisteten Stummfilmstars, ist es aber eher eine fehlende In­for­ma­tion ob sie noch leben oder schon gestorben sind. Bei so manchen über Hundertjährigen vermute ich eher, das das Todes­datum unbekannt ist.

Malcolm Sebastian, einer der Kinderstars, verstarb bereits 2006.

Die 1905 geborene Mona Ray spielte 1927 in Uncle Tom’s Cabin die Sklavin Topsy. Sie agierte dabei als BlackFace, sie ist eine Weiße und wurde für den Film als Schwarze ge­schminkt. Der Film wurde als Carl Laemmles 2 Millionen Dollar Romanze angekündigt und war damit einer der teuersten Stummfilme seiner Zeit, es gibt aller­dings auch eine Tonfassung des Films.

Magda Foy spielte als Kind von 1910 bis 1917 in einigen Stummfilmen mit. Ausschnitte aus einem der Filme (Falling Leaves) kann man auf You­tube ansehen. Da sie keine Filme nach ihrer Kind­heit drehte, nehme ich mal an, das man nicht mit­bekommen würde, wenn sie bereits gestorben wäre.




Stummfilmfestivalkalender

09. März 2010

Im Rahmen meiner Aktualisierungen bin ich über meine Festivalliste gegangen und habe einiges aktualisiert. Die PDF-Jahresübersicht enthält neben den Festivals auch noch für (fast) jeden Tag den Verweis auf einen Geburts- oder Todestag eines Stummfilmstars.

Neu angelegt habe ich einen Google-Kalender mit den Festivaldaten und ihn als Seite im Stummfilm-Blog integriert. Der Festivalkalender ist ein Test für eine Terminübersicht in Kalenderform. Leider hat es dort noch einige Probleme, insbesonders mit dem Encoding (Umlaute) und Zeitverschiebungen der Termine (Termine sind eine Stunde verschoben). Ich arbeite dran.

Stummfilme von Ruan Lingyu

06. März 2010

Gerade bei Überbau entdeckt:

Diesen Sonntag werden in einer Sonderveranstaltung des Chinaclub drei Stummfilme des jung verstorbenen Superstars Ruan Lingyu zu Ehren ihres 75. Todestages zu sehen.

Die Filme im einzelnen:
l6.00 Uhr: 小玩意 Xiao Wanyi (”Kleine Spielzeuge”), 1933. Regie: Yu Sun. Stummfilm, schwarzweiß, mit chinesischen und englischen Zwischentiteln.

18:00 Uhr 神女 Shennü (”Göttin”), 1934. Regie: Wu Yonggang. Schwarzweiß, Stummfilm (digital restauriert), mit englischen Zwischentiteln.

20:00 Uhr 新女性 Xin Nüxing (”Eine Frau neuen Typs”), 1934. Regie: Cai Chusheng. Schwarzweiß, Stummfilm mit nachträglicher Dialog-Vertonung, chinesische und englische Zwischentitel.

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