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Wie im Youtube-Zeitalter Filme verloren gehen

Januar 8th, 2008

Bei Welt.de gibt es einen aktuellen Artikel Von Hanns-Georg Rodek mit dem Titel Wie im Youtube-Zeitalter Filme verloren gehen. Der Artikel befasst sich mit der Pflicht bei Büchern eine Kopie an die Deutsche Bibliothek zu liefern und dem Fehlen dieser Pflicht bei Filmen. Es wird dabei auch auf die Konsequenzen dieser fehlenden Pflicht eingegangen, die man als Stummfilmfan ja leider häufiger mitbekommt.

Hoffen wir mal, das es in Zukunft auch für Filme eine Archivpflicht gibt. Für die Stummfilme ist es ja vielfach zu spät, aber unsere Enkel werden es uns vielleicht danken, wenn wir Ihnen ein gut sortiertes Archiv unserer Film hinterlassen. Wobei es in Zukunft wohl eine fortschreitende Digitalisierung und damit immer weniger Filmkopien geben wird. Und gerade diese Digitalisierung birgt viele Risiken. Kann man das Dateiformat auch in Zukunft lesen? Gibt es technische Hürden, z.B. Einschränkungen aufgrund einer digitalen Rechteverwaltung, oder hat es sogar eingebaute Verfallszeiten? Über Probleme der digitalen Langzeitarchivierung informiert u.a. das deutsche Kompetenznetzwerk zur digitalen Langzeitarchivierung.

Wenn Archivpflicht, dann bitte auch für digital gespeicherte Filme und das bitte in einem offenen Format, bei der man auch in Zukunft hoffen kann, das man es noch lesen kann.

Pordenone: Sponsored Films im Collegium

Oktober 9th, 2007

Parallel zum Filmprogramm gibt es auf dem Giornate noch weitere Angebote. Eines davon ist das Collegium. Der Name war ursprünglich Collegium Sacilense, einem mittelalterlichen Ereignis der Stadtgeschichte Saciles. Für das Collegium erhalten zwölf junge Menschen eine Förderung und können das Festival besuchen. Im Rahmen von Dialogen erarbeiten Sie sich ein Thema, das nur im Rahmen dieses Festivals aufgearbeitet werden kann, die Ergebnisse werden dann später veröffentlicht.

Diese Dialoge kann jeder besuchen. Ich war auf einem Dialog mit Rick Prelinger zum Thema Silent Sponsored Films (vielleicht am besten mit Industriefilme zu übersetzen, Filme von Firmen zur imagewerbung bezahlt werden).

Prelinger verglich sponsored films mit den heutigen Firmen-Websites, die ebeno zur Selbstdarstellung von Firmen dienen. Spannend an den Industriefilmen sind vielfach die Drehorte. Es werden die Firmensitze der beauftragenden Firmen gezeigt, nicht nur Orte wo Filmfirmen sitzen.
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