Mit ‘Metropolis’ getaggte Artikel

Neues Musikerprofil Antonio Bras

Freitag, 21. August 2009

Nachdem ich letztes Jahr auf einem super Metropolis-Konzert von Antonio Bras war, bekam ich kürzlich erfreuliche Nachrichten von ihm.

Für 2010 ist eine Deutschland-Tournee in Vorbereitung, weitere Termine auf Festivals und Open-Airs sind in Planung.

Na, das nahm ich mal zum Anlass ihm eine eigene Seite auf Stummfilm.info zu gönnen.

Presse- und Blogschau

Donnerstag, 13. August 2009

Nach der Veröffentlichung meiner Presse-Altbestände bin ich jetzt doch noch zum Aufarbeiten weiterer Meldungen gekommen. Voilà, die Meldungen zu, über und um Stummfilme.

Stummfilm-Revue: Als die Bilder laufen lernten – Grundschüler ließen die Goldenen Zwanziger wieder aufleben
(Barbara Gülta, Main-Post, 24.07.2009)

Nichts an Komik hatten die Stummfilme „Dog Shy“ (1926) und „Limousine Love“ (1928) mit Charley Chase eingebüßt. Die Zuschauer lachten wahrscheinlich an den gleichen Stellen, wie die Kinogänger früher. Die Musik, ein unverzichtbarer Bestandteil des Stummfilms wurde live von Professor Christoph Wünsch von der Hochschule für Musik auf dem Klavier gespielt. Er hatte sie eigens für diesen Anlass komponiert.

Stummfilme mit Live-Musik – Raritäten und aktuelle Töne
(ka-city.de, 27.07.2009)

Der Innenhof des Prinz-Max-Palais war lange Zeit so etwas wie eine Sperrzone, für Unbefugte war der Zutritt verboten. Das ist glücklicherweise vorbei. In diesem Sommer verwandelt die Kinemathek Karlsruhe das mediterran anmutende Ambiente wieder in ein kleines, aber feines Freilichtkino mit ausgesuchten Stummfilmkostbarkeiten, die live musikalisch untermalt werden.

Die erotisch-rauchige Stimme der Melancholie
(Ulrich Alberts, MZ, 27.07.2009)

Über ein Konzert von Patricia Kaas.

Mit Chansons voller Weiblichkeit, Wollust und Sensibilität beschwor sie die kühle Erotik einer Femme Fatale der „Goldenen Zwanziger“ und frühen 30er Jahre. Auf der ganz in schwarz ausstaffierten Bühne liefen auf einer Videoleinwand die alten Stummfilme von Lang und Murnau, zu denen sich urplötzlich ein in den Bühnenhimmel aufsteigender roter Luftballon gesellte.

Zum Gucken in den Keller gehen – Die „Magical History Tour“ führt im Arsenal in Berlin durch die Filmgeschichte’
(Weltexpress, 27.07.2009)

Über das Berliner Kino Arsenal, das auch Stummfilme zeigt.

Der filmische Blick auf den Alten Fritz
(Klaus Büstrin, Potsdamer Neuste Nachrichten, 28.07.2009)

EIn Überblick über Filme über Friedrich II.

Die Stummfilme „Fridericus Rex“, die in der Inszenierung des ungarischen Regisseurs Arzén von Czerépy entstanden, entpuppten sich als platte Serien-Propagandafilme, ohne künstlerischen Wert. Der außerordentlich musikalische und Krieg führende Friedrich II. spielte darin die Hauptrolle.

Wir haben uns beim Stummfilm bedient
(Beatrice Bösiger, Wirtschaftsblatt.at, 31.07.2009)

Über eine Firma, die Fernsehen in Gebärdensprache produziert.

Filme von Buster Keaton oder Charlie Chaplin lieferten Ideen, wie eine Geschichte auch ohne Ton erzählt werden kann und wann doch noch Zwischentexte eingebaut werden müssen. Übersetzt werden nicht nur News und Reportagen, sondern auch Werbung. „Wir haben exklusiven Zugang zu einer Zielgruppe die bis dato kaum beworben wird”, meint Tschare.

Pordenone countdown
(Bioscope (englisch), 31.07.2009)

If youve been to Pordenone before youll be doing your best to go again If youve not been before here’s the drill

Laurel & Hardy – The Diamond Collection 3
(tv-kult.com, 05.08.2009)


Filmkritik zu einer Laurel & Hardy-DVD.

Ein lang gehegter Traum
(Jutta Witte, Südkurier, 08.08.2009)

Unter Filmbegeisterten hat er beinahe Kultstatus: Fritz Langs Stummfilmklassiker „Metropolis“ gilt als einer der wichtigsten Vorläufer heutiger Science-Fiction-Filme. Jahrzehntelang war seine Premierenfassung von 1927 verschollen. Nun ist die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden dabei, das Monumentalwerk in beinahe voller Länge wiederherzustellen.

Freiluft-Kino im Haus des Gastes
(Christel Leipersberger-Nielsen, Inselbote, 11.08.2009)

Man nehme ein Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug der Marke Magirus Deutz, Baujahr 1969, installiere darauf eine Leinwand sowie die entsprechende Technik, und fertig ist das Freiluft-Wanderkino – jedenfalls an schönen, trockenen und lauen Sommerabenden.

Neues zur Restaurierung von Metropolis

Sonntag, 19. Juli 2009

Euronews hat einen kurzen Spot zur Metropolis-Restaurierung im Netz.

Vielleicht sollte man sich für Februar 2010 etwas Urlaub reservieren:

The hope is to finish the restoration by January –
just in time for the next Berlin Film Festival in February 2010.

Presse- und Blogschau

Montag, 13. Juli 2009

Wanderkino: Laster der Nacht
(mephisto976.uni-leipzig.de, 15.06.2009)

Ankündigungstext zu einem Radio-Beitrag von Friedemann Brenneis.
(steht zum Download und
hören bereit)

1999 begannen Tobias Rank und Gunthard Stephan ihr Wanderkino ‘Laster der Nacht’.

Kommunales Kino Pforzheim vom Kinematheksverbund ausgezeichnet
(Ralf Recklies, Pforzheimer Zeitung, 02.07.2009)

…So wurde das Kinderprogramm bewusst ausgebaut, mit einer Steigerung der Präsentation von Stummfilmen wurde ein weiterer Akzent zur Bewahrung des Filmerbes gesetzt, …

…Außerdem soll die Zahl an Stummfilmen mit musikalischer Livebegleitung gesteigert werden. …

Wie die Bilder laufen lernten
(Fritz Arnhold, 04.07.2009)

Längerer Zeitungsartikel zum Beginn der Filmäre bis zur Kaiserzeit.

Auf Zelluloid gebannt, haben bewegte Bilder die Welt erobert. Kaiser Wilhelm II. erkannte früh, welche Potenziale das neue Medium Film hat.

Uni wird Kooperationspartner des Bonner Sommerkinos
(kultur-in-bonn.de, 07.07.2009)

Über einen Kooperationsvertrag zwischen der Universität Bonn und dem Förderverein Filmkultur Bonn e.V.

Mythos “Metropolis” – Wiedergeburt eines Filmklassikers
(Mirjam Ulrich, FR-Online, 07.07.2009)

Zum Stand der Restaurierung.

Der Filmklassiker “Metropolis” war bislang nur in einer verstümmelten Fassung zu sehen. In Wiesbaden entsteht nun mit wiederentdeckten Szenen eine originalgetreuere Version.

Bisher vermisstes Metropolis-Filmmaterial aus Buenos Aires in der Murnau-Stiftung eingetroffen
(cms.frankfurt-live.com, 09.07.2009)

Nachdem vor einem Jahr in Buenos Aires etwa 30 Minuten des vermissten Materials entdeckt wurden, erfüllt sich jetzt, nach Ankunft des Materials bei der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden, für alle an Filmkultur Interessierten ein langgehegter Traum: Im kommenden Jahr wird Metropolis erstmals seit Jahrzehnten wieder nahezu komplett gezeigt werden können“, sagte Staatsminister Stefan Grüttner, Chef der Hessischen Staatskanzlei, der sich bei einem Besuch im Deutschen Filmhaus über das bundesweit bedeutendste Filmrestaurierungsprojekt informierte.

Fotoausstellung in Köln zu Fritz Lang

Samstag, 11. Juli 2009

Ab Sonntag, dem 14. Juli bis Mitte September gibt es im Besucher-Foyer der Kölner Philharmonie eine Fotoausstellung über Fritz Lang zu sehen.

Die Ausstellung – konzipiert vom Chefredakteur des „film-dienstes“ Horst Peter Koll – lädt ein zum Flanieren durch Fritz Langs eindrucksvolles filmisches Gesamt(kunst)werk. Neben Szenen- und Portraitfotos werden auch Filmsequenzen gezeigt. Die Schau vermittelt ein vielseitiges Bild des Künstlers und Menschen Fritz Lang.

Der Eintritt ist frei, aber an einen Konzertbesuch in der Kölner Philharmonie gekoppelt.

Eine gute Gelegenheit bietet sich am Donnerstag, 27. August. Um 20:00 Uhr ist Fritz Langs großartiger Film „Metropoplis“ in der Philharmonie zu sehen. Der 1927 entstandene und in seiner Ästhetik wegweisende Science-Fiction-Film wird damals wie heute mit untermalender Live-Musik präsentiert. Es spielen Junge­Bläser­Philharmonie NRW und das Landes­blas­orchester NRW, Dirigent ist Renold Quade.

Presse- und Blogschau

Freitag, 10. Juli 2009

Der erste Teil der Presseschau, ich hab aber noch einiges zu sichten nach meiner kleinen Sommerpause

Metropolis kehrt heim
(Martin Lichtmesz, 02.06.2009)

Martin Lichtmesz zum Film Metropolis.

[ Doppelgänger im Kino]
(Frank Noack, Tagesspiegel, 04.06.2009)

Der berühmteste Doppelgänger aller Zeiten …
Dennoch gilt das Motiv als typisch deutsch – so sehr, dass das Wort„Doppelgänger“ international üblich geworden ist. Schon das frühe Kino bedient das Klischee vom zerrissenen, gespaltenen Deutschen. Als sich 1913 die Bühnenschauspieler Paul Wegener und Albert Bassermann bereit erklärten, für das neue Medium zu arbeiten, wählten sie Doppelgänger-Stoffe. …

Duo musiziert zu Stummfilmen
(Michael Klein, Dorstener Zeitung, 17.06.2009)

Ankündigung einer Veranstaltungsreihe mit Interzone perceptible im September.

Der Herr der Schlüssel
(Guylaine Tappaz, Deutschlandradio, 18.06.2009)

Über den französischen Pianist Alexandre Tharaud.

Nach der Musikakademie folgen erst zwei schwierige Jahre ohne Konzerte und ohne Projekte. In dieser Zeit wird Alexandre Tharaud zum eigenen Klavierlehrer und nimmt sich auf Kassette auf. Er finanziert sich, indem er Stummfilme begleitet, entdeckt das zeitgenössische Repertoire und die Kammermusik für sich – und die Freude am Zusammenspielen mit anderen Musikern.

Rock trifft Jazz: Doc Heyne und Altfrid M. Sicking vertonen Stummfilm “Nosferatu”
(echo-muenster.de, 25.06.2009)

Bericht zu den Vorbereitungen einer Stummfilmveranstaltung am 30. Juni.

Presseschau

Donnerstag, 19. März 2009

Deutsches Filmhaus Premiere mit “Metropolis”
(Ralf Munser, Frankfurter Rundschau, 06.03.2009)

Zur Eröffnung des Wiesbadener Filmhauses am 1. April.
Mit den schon bekannten Informationen zum Film ‘Metropolis’.

Das Deutsche Filmhaus in Wiesbaden eröffnet am 1. April. Herausragende und einzigartige Werke aus der Geschichte des deutschen Films sollen dann im neuen Herzstück, dem Kino, zu sehen sein.

Zur Eröffnung des Deutschen Filmhauses werden “Schätze deutscher Filmgeschichte” – so der Titel der Ausstellung – gezeigt. Zu sehen sein werden herausragende und einzigartige Werke aus der Geschichte des deutschen Films. Die Materialien stammen aus den Beständen der Murnau-Stiftung. Die Ausstellung wird bis zum 31. Mai immer mittwochs bis sonntags von 12 bis 18 Uhr gezeigt.

Deutsches Filmhaus Wiesbaden – Einblick in Arbeit an Stummfilm-Klassikern
(Hessische Rundfunk, 06.03.2009)

Zur Eröffnung des Wiesbadener Filmhauses am 1. April.

Filminteressierte können dabei zusehen, wie Restauratoren die Stummfilme “Metropolis” und “Die Nibelungen” bearbeiten. Denn am 1. April wird das Deutsche Filmhaus mit einem Tag der offenen Tür eröffnet.

«Filmkonzert» beschert Musik, die sogar die Augen anspricht
(az-web.de, 08.03.2009)

Konzertbericht

Manchmal ist Musik nicht nur ein Genuss für die Ohren. Sie geht tiefer, im Idealfall bis unter die Haut. Dass Musik jedoch den Sehsinn gleich mit anspricht, zeigten Nachwuchsmusiker und bereits etablierte Profis beim Filmkonzert des Aachener Filmforums Kaleidoskop.

In zwei Sektionen waren junge Talente im Alter von zehn bis 17 Jahren dazu angehalten worden, neue Musik zu interpretieren oder eine eigene Vertonung zu Georges Méliès´ Stummfilm «Der wunderbare lebende Fächer» zu komponieren.

Ohne Worte: Rochlitzer qualifiziert sich mit Stummfilm für Bundesfestival
(Jan Leißner, 11.03.2009)

Mit seinem Kurzfilm “Das Diktat der Bilder” hat der Rochlitzer Filmamateur Oliver Weiße die entscheidende Stufe auf dem Weg zum Bundesfilmfestival Spielfilm erklommen. …

“Er hat mir im Prinzip die Antwort auf die Frage gegeben, ob es heute noch möglich ist, Stummfilme zu drehen. Ja, es ist möglich”, erklärte Burkhard Schmidtke, Leiter des Video- und Filmverbandes Sachsen (VFS). D

Zwei Jungen erforschen alles rund um die Zauberlaterne
(Claudia Crodel, 13.03.2009)

mathematisch-naturwissenschaftlich ausgerichteten Georg-Cantor-Gymnasiums in Halle besucht, zum Thema “Der Jesuitengelehrte Athanasius Kircher und die Laterna magica”

Maurice und Ludwig haben die optische Funktionsweise der Zauberlaterne untersucht, selbst verschiedene solcher Apparate gebaut und eine Bastelanleitung entwickelt, wie man aus einfachen Gegenständen wie einem alten Karton, einer Fahrradaufstecklampe, drei Lupen und Klopapier-Papprollen eine Laterna magica bauen kann.

Eröffnung Deutsche Filmhaus in Wiesbaden am 1. April.

Freitag, 13. März 2009

Wie vielfach berichtet wird, wird am 1. April das Deutsche Filmhaus in Wiesbaden eröffnet.

Als Schmankerl zeigt die Murnau-Stiftung eine frühere Rekon­struk­tion von Metropolis aus dem Jahr 2001 sowie eine gekürzte und kolorierte Fassung von 1984. In einer Ausstellung wird eine der wenigen erhaltenen Originalpartituren des Films sowie zahlreiche andere Dokumente der deutschen Filmgeschichte wie Kostüm­entwürfe und Skripte gezeigt.

“Metropolis” wird zwar nicht mit den neu gefundenen Szenen gezeigt, aber wer will, der kann bei der Eröffnung dabei zusehen, wie Restauratoren “Metropolis” und “Die Nibelungen” bearbeiten.

Hoffen wir mal, das es kein Aprilscherz wird ;)

Metropolis wird restauriert

Freitag, 06. Februar 2009

Letzten August wurden in Argentinien bisher vermisste Szenen aus Metropolis entdeckt, bald darauf gab es erste Grüchte über DVD-Neuerscheinungen in 2009.

Wie jetzt in vielen Zeitungen und Medien be­richtet wird, hat die Restaurierung jetzt be­gon­nen. In enger Zusammenarbeit von Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, der Stiftung Deutsche Kine­mathek, dem Bundesarchiv-Film­archiv, dem Filmmuseum München, dem Deutschen Film­institut, Enno Patalas und anderen Partnern soll die Restaurierung durchgeführt werden.

Ziel soll eine vollständige Fassung für Festival- und Kinopublikum, Fernsehen und DVD sein. Ich bin mal gespannt bis wann es soweit ist und die Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommt den Film komplett zu sehen.

Metropolis auf dem Kino auf der Burg in Esslingen

Samstag, 02. August 2008

Einer der Gründe zu Wahl meines dieswöchigen Stummfilm der Woche war, das ich die Veranstaltung selbst besuchen konnte.

Im Innenhof der Esslinger Burg (eigentlich keine echte Burg, es handelt sich um einen Teil der mittelalterlichen Ver­teidigungs­anlagen der Stadt Esslingen) wurde beim Open Air “Kino auf der Burg” Metropolis gezeigt. Die Veranstaltung begann bei herrlichstem Sonnenschein und warmen Wetter kurz nach acht Uhr mit jazziger Livemusik der Gruppe Banana Jazz Trio. Begleitet von der Musik kann man sich erst mal einen Sitzplatz oder einen Liege­platz auf der Wiese suchen und anschließend die Gastronomie im Burg­innen­hof inspizieren. Mit einem leckeren eritäischen Injera und einem indischen Mango-Lassi gestärkt konnte ich mich auf den Hauptfilm freuen.

Eine Seite der Burgmauer ist von einer Leinwand verdeckt, davor stehen rechts und links je zwei Flügel. Keine Ahnung was geplant war, wenn es angefangen hätte zu regnen, aber vermutlich stan­den irgendwo Zelte zum Schutz der Flügel bereit. Aber zum Glück war es unnötig, das Wetter blieb warm und trocken. So konnte man zwischen dem Blick auf die Leinwand und in den Sternenhimmel wechseln, so manche Strenschnuppe lenkte kurzzeitig vom Film ab. Die Atmosphäre war mal wieder wunderbar und im Gegensatz zu Vorjahren konnte man sich dank Rauchverbot auch an der lauen Nachtluft erfreuen. Das Kino auf der Burg trägt zurecht den Titel Das schönste Kino zwischen Himmel und Erde.

Nach Anmoderation und einen kleinen Vorfilm begann die Haupt­veranstaltung des Abends. Metropolis wurde in der Moderation unter anderem als einziger Film mit dem Unesco-Titel “Welt­dokumenten­erbe” angekündigt – was nicht stimmt, aber da folgt noch ein kurzer Blogartikel.

Wie zu erwarten passt Gottfried Huppertz ‘ Original-Musik aus den 20er-Jahren gut zu dem Film, die zwei Pianisten harmonierten gut indem sie wechselweise Parts übernahmen oder auch im Zusammen­spiel den Film begleiteten. Besondere Spannung hatte das Stück für mich, da es die dritte Vertonung von Metropolis. war, die ich in kurzer Zeit zu hören bekam. Während mir Harry Kulzers Version nicht so gefiel, war ich von Antonio Bras begeistert. Die jetzt gehörte Version gefiel mir auch sehr gut, auch wenn es am Beginn Schwierigkeiten hatte mit Bras Version mitzuhalten. Mit Verlauf des Films konnte die Klavierbegleitung aber gut mithalten.

Am Film faszinierten mich diesmal die fehlenden Szenen, die in der Zwischenzeit wiedergefunden wurden. Ich freue mich schon zu sehen, was in Yoshiwara passiert und welche Bedeutung ‘der Lange’ wirklich hat. In der bisherigen Fassung ist er ja nur eine Rand­figur. Mal schauen, vielleicht gibt es diesen Herbst ein paar der Szenen in Pordenone zu sehen.