All tag results for ‘Orgel’

Kinoorgel für Familien in Leipzig

Juli 26th, 2008

Am kommenden Sonntag, dem 27. Juli, gibt es um 17 Uhr für Familien Großes Kino im Grassimuseum Leipzig. Das Museum zeigt die restaurierte Kinoorgel von 1931.

Dazu werden historische Kinderfilme gezeigt: Aladin und die Wunderlampe / Kalif Storch, Scherenschnittfilme von Lotte Reiniger, 1926/1953. Die Veranstaltung ist für Kinder ab ab 8 Jahren geeignet, die Kosten betragen 6 Euro mit/8 Euro ohne Ferienpass.

Mehr bei leipzig-seiten.de oder dem Grassimuseum

Fußball-EM-Finale

Juli 1st, 2008

Wie schon einmal angekündigt begleitete Stephan von Bothmer das EM-Finale an der Orgel.

In der taz ist dazu ein Artikel Traurig, aber schön erschienen.

Nett ist ja die Idee für jedes Tor eine Kerze anzuzünden. So kann man immer den aktuellen Satnd sehen. Und es darf keine Elfmeter geben, sonst müssen wir Teelichter aufbauen.. Na, davor blieben wir ja verschont ;)

Stummfilm der Woche 27/2008: La Passion de Jeanne d’Arc im Herforder Münster

Juni 29th, 2008

Mein Stummfilm der Woche findet diesmal im Rahmen des Herforder Orgelsommer vom 29.6. bis zum 24.08.08 statt.

Am 4. Juli wird der Film La Passion de Jeanne d’Arc durch den Würzburger Organisten Stefan Schmidt auf der großen Orgel des Herforder Münsters begleitet. Grund meiner Wahl ist das Instrument und der Aufführungsort. Eine Orgel in einer Kirche hat einfach eine kaum zu vergleichende Mächtigkeit.

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Stummfilm der Woche 24/2008: Niederlande – Frankreich

Juni 8th, 2008

Mein Stummfilm der Woche ist diesmal kein Stummfilm, sondern ein EM-Spiel, aber ein ganz besonderes. Das EM-Fußballspiel Niederlande – Frankreich am 13. Juni wird in der Emmaus-Kirche in Berlin auf eine Leinwand projeziert und live an der Orgel begleitet.

Die Vorstellung findet dann mit dem EM-Finale eine Fortsetzung.

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Essener Filmkunsttheater starten eine neue Stummfilmreihe

April 22nd, 2008

In Essen verfügt das Eulenspiegel Kino in der Steeler Str. 208 über zwei Wurlitzer Stummfilmorgeln, an denen zukünftig in regelmäßigen Abständen wieder Stummfilme von dem Organisten Dominik Gerhard begleitet werden. Der gebürtige Essener entdeckte früh die Liebe zur Orgel und erhielt schon als Kind Klavier- und Orgelunterricht. Als selbstständiger Organist begleitet er auch Gottesdienste und Chorkonzerte und seine große Leidenschaft für den Film hat ihn nun an die Wurlitzer Stummfilmorgeln im Eulenspiegel gebracht.

Die Termine:

Und nach der Sommerpause voraussichtlich:

Heidelberg: Rückkehr der Kino-Orgel

Januar 21st, 2008

Wie Morgenweb.de (Mannheimer Morgen) berichtet soll die Kino-Orgel des Heidelbergers Lichtspielhaus “Capitol” wieder an ihren alten Standort. Derzeit liegt die Orgel auseinandergebaut und verpackt im Schwetzinger Schloss, das Capitol selbst soll bis 2011 renoviert werden.

Im alten Zuschauerraum soll das Instrument stehen und bei entsprechenden Anlässen, etwa einem Stummfilmfestival, erneut zum Einsatz kommen - wenn nach dem Umbau der Schauspielbühne genug Platz dafür vorhanden ist. Ein charmanter Gedanke, findet Heidelbergs Kulturbürgermeister Dr. Joachim Gerner. Die Stadt sei grundsätzlich daran interessiert, die Orgel am Neckar zu halten, erklärt er. Immerhin sei sie fester Bestandteil der Schlossfestspiele gewesen. Zudem gebe es weltweit lediglich vier vergleichbare Klangkörper.

Technische Informationen zur Orgel gibt es bei www.walckerorgel.de. Es handelt sich dabei um eine Oscar Walcker-Orgel.

Kleine Anmerkung von mir: Heidelberg hat schon ein Stummfilmfestival im Deutsch-Amerikanischen Institut Heidelberg.

Der müde Tod in Stuttgart

Januar 13th, 2008

Wie angekündigt lief vergangenen Sonntag in Stuttgart Der müde Tod. Jetzt die versprochene Bericht.

Zum Ort Markuskirche StuttgartDer Film wurde in der Markuskirche gezeigt. Der Kirchenraum ist in einem Tonnengewölbe, die Projektionsfläche ist vor dem Altar aufgezogen. Im hinteren Bereich steht der Projektor, was zumindest für meinen Sitzplatz bedeutete, während des Films immer die Projektorgeräusche zu hören.Projektor (Selber schuld, wäre ich früher gekommen, hätte ich mir einen besseren Platz suchen können).

Zur Veranstaltung Die Veranstaltung startet mit einer kleinen Einführung zu der Veranstaltung im Rahmen des Jubliäumsprogramm 2006/2008 - 100 Jahre Markuskirche Stuttgart. Der Kirchenbau dauerte von 1906-1908, somit wurde das Jubiläum auch zwei Jahre gefeiert. Eigentlich wollte man einen Stummfilm aus diesen Jahren zeigen, fand aber keinen geeigneten abendfüllenden Film. Statt dessen wurde Der müde Tod von 1921 gezeigt. Da die Veranstaltung zum einen teuer, zugleich für die Besucher aber kostenlos ist, wird angekündigt, das am Ende um eine Spende gebeten wird. Es wird der Wunsch geäußert es möge viel rascheln. Für die aus technischen Gründen notwendige Pause wird ein kleines Buffet im Hinterraum angekündigt.

Die Aufführung Im Vorfeld wurde mitgeteilt, das die Projektionisten den ganzen Tag versuchten die Leinwand optimal und vollständig für den Film zu nutzen. Leider mißlang es etwas, der linke Rand des Films ist leider abgeschnitten, von einzelnen Zwischentiteln fehlen links bis zu drei Buchstaben. Erfreulich ist der gute Besuch, die Kirche ist gut gefüllt. Die Reihen sind gefüllt ohne überfüllt zu sein.

Zum Film Ich habe den Film schon einmal gesehen und hatte ihn vage als eher schlecht in Erinnerung. Aber es scheint sich damals eher der falsche Ort für diesen Film gewesen zu sein, für Open Air und laue Sommernächte scheint der Film weniger geeignet. In einer Kirche und zu Orgelmusik passt er deutlich besser, ich war vom Film positiv überrascht. Die Rahmenhandlung des Films handelte in einem Ort, in dem ein Fremder neben dem Friedhof ein Grundstück kaufte. Es zeigt sich, das es der Tod ist, der dort seine Arbeit erledigt. Alse er den Verlobten einer Frau zu sich nimmt, versucht diese ihn zu retten, weil Liebe stärker als der Tod ist. Der Tod versucht sie davon zu überzeugen, das es unmöglich ist, gibt ihr aber eine Chance. In drei Episoden bekommt sie die Gelegenheit ein Leben zu retten, scheitert aber jedesmal. Bei diesen drei Episoden bekommt man den Eindruch, sie entstanden unter der Aufgabenstellung Wie kriegen wir möglichst unterschiedliche Kulissen und Kostüme in einem Film unter?. So wird man ins Italien (Venedig?) der Renaissance, nach Arabien und nach China geführt. Am Ende scheitert die Frau, wird aber im Tod doch mit ihrem Bräutigam vereint.

Einige der Szenen kamen mir bekannt vor, es scheint mir, das der Film Die Abenteuer des Prinzen Achmed diesem Film einige Anlehnungen genommen hat.

Zur Musik Als der Film startet bin ich erst mal etwas erstaunt, die Orgel von vorne zu hören, aber das ist eine der Besonderheiten der Markuskirche: Die Orgel ist hinter dem Altar.

Der Organist kann an dem Film den Abwechslungsreichtum seines Instruments zeigen, die verschiedenen Episoden bieten eine gute Gelegenheit verschiedene Musikstile zu verwenden. Insgesamt war es solide gespielte und zum Film passende Musik. Streckenweise hätte ich etwas mehr experementierfreude gewünscht, aber mir gefiel es auch so.

Stummfilm der Woche 2/2008: Der Kameramann in Essen

Januar 6th, 2008

Für den Stummfilm der Woche gibt es diesmal wieder einige Auswahl. In Karlsruhe sind diese Woche die 6. Karlsruher Stummfilmtage mit interessanten Filmen, im Berliner Kino Arsenal liefen Die seltsamen Abenteuer des Mr. West im Land der Bolschewiki die ich schon lange mal sehen wollte und bisher noch keine Gelegenheit hatte.

Aber ich glaube mein Stummfilm der Woche wird Der Kameramann am kommenden Sonntag im Eulenspiegel Filmtheater in Essen. Nachdem ich gerade Der müde Tod mit Orgelbegleitung sah (Bericht folgt), wäre jetzt eine Komödie mit Buster Keaton mit einer Wurlitzer-Kinoorgel-Begleitung (Dominik Gerhard) die richtige Abwechslung.

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Stummfilm der Woche 1/2008: Der müde Tod in Stuttgart

Januar 1st, 2008

Nicht nur, daß ich zum Jahresende nicht mehr dazu kam, den Stummfilm der Woche zu küren, starte ich das neue Jahr auch etwas verspätet.

Mein Stummfilm der Woche ist diesmal Der müde Tod in der Markuskirche in Stuttgart. Grund: Ich habe die starke Hoffnung, daß ich am 6. Januar Zeit finde und selbst die Veranstaltung besuchen kann. Das wäre dann der erste Stummfilm in einer Kirche und mit Orgelbegleitung.

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Kinoorgel erklärt bei mephisto 97.6

August 21st, 2007

Heute abend sendet der Radiosender mephisto 97.6 von 19:00 bis 20:00 einen Beitrag über Kinoorgeln. Aus der Ankündigung der Sendung:

Außerdem machen wir eine Reise in die Stummfilmzeit. Bei Super8 hören sie heute Abend eine Reportage über Kinoorgeln. Wir erklären, wie Stummfilme früher musikalisch begleitet wurden.

Wer nicht im Sendegebiet des Senders ist (Leipzig) kann die Sendung über einen Livestream anhören. Benötigt wird ein Real-Player oder man besucht die Livestream-Webseite von mephisto 97.6. Oder man abonniert den Podcast der Sendung Super 8.