Mit ‘Ausstellung’ getaggte Artikel

Marsmenschen am Zeiß-Platz (Jena)

Dienstag, 01. September 2009

Die Ostthüringer Zeitung berichtet über eine Austellung des Jenaer Kunstverein zu einem Drehbuch aus den 20ern, das vermutlich nie umgesetzt wurde und jetzt als Animationsfilm in der Bauhaus-Uni in Weimar gedreht werden soll.

Das undatierte Werk fand sich im Nachlass des Künstlers [Walter Dexel] und wurde bislang noch nie ausgestellt. Der maschinengeschriebene Text auf Durchschlagpapier lässt darauf schließen, dass das Skript an Film­produzenten geschickt werden sollte, eine Bestätigung dafür findet sich in den Archiven jedoch nicht. Die Illustrationen der utopischen Marsreise zeigen eine noch unbekannte Seite im Oevre des Konstruktivisten Dexel.

(Quelle: Jenaer Kunstverein)

Morgen findet dazu die Vernissage um 19 Uhr statt, die Finissage ist für den 18. September, 19.30 Uhr vorgesehen, jeweils in der Galerie des Jenaer Kunstvereins. Mehr zur Ausstellung findet sich auf der Internetseite des Jenaer Kunstverein.

Fotoausstellung in Köln zu Fritz Lang

Samstag, 11. Juli 2009

Ab Sonntag, dem 14. Juli bis Mitte September gibt es im Besucher-Foyer der Kölner Philharmonie eine Fotoausstellung über Fritz Lang zu sehen.

Die Ausstellung – konzipiert vom Chefredakteur des „film-dienstes“ Horst Peter Koll – lädt ein zum Flanieren durch Fritz Langs eindrucksvolles filmisches Gesamt(kunst)werk. Neben Szenen- und Portraitfotos werden auch Filmsequenzen gezeigt. Die Schau vermittelt ein vielseitiges Bild des Künstlers und Menschen Fritz Lang.

Der Eintritt ist frei, aber an einen Konzertbesuch in der Kölner Philharmonie gekoppelt.

Eine gute Gelegenheit bietet sich am Donnerstag, 27. August. Um 20:00 Uhr ist Fritz Langs großartiger Film „Metropoplis“ in der Philharmonie zu sehen. Der 1927 entstandene und in seiner Ästhetik wegweisende Science-Fiction-Film wird damals wie heute mit untermalender Live-Musik präsentiert. Es spielen Junge­Bläser­Philharmonie NRW und das Landes­blas­orchester NRW, Dirigent ist Renold Quade.

Mit imaginären Reisen gegen das Fernweh

Donnerstag, 12. März 2009

Noch bis zum 29. März gibt es im Wiener Museum Karlsplatz eine Ausstellung: “Zauber der Ferne. Imaginäre Reisen im 19. Jahr­hundert“. Gezeigt werden Guckkästen mit den dazu gehörenden Stadt­ansichten, eine Laterna Magica für Nebel­bild­projektionen, Kos­mo­ra­men, Dioramen und der Nachbau eines Kaiser­panoramas mit 25 Stereo­sko­pen aus einer Zeit als das Reisen noch nicht selbstverständlich war.

Einen Eindruck über die Ausstellung vermittelt ein Welt-Artikel. Und wer nicht selbst in die Aus­stellung kann, der kann sich den Katalog zur Aus­stellung bestellen.

Der Eintritt beträgt 6 Euro, Öffnungszeiten sind Dienstags bis Sonntags und Feiertags je 9:00 bis 18:00 Uhr. Details im Internet.

Presseschau

Samstag, 31. Januar 2009

The Fall of the House Usher
(Orden des Leibowitz, 19.01.2009)

Hinweis auf eine 12min-Verfilmung von Edgar Allan Poes Kurzgeschichte “Der Untergang des Hauses Usher”.

Kunstformen klug vereint – Ensemble Horizonte begibt sich zurück in das Jahr 1908
(Udo Stephan Köhne, Mindener Tagblatt, 24.01.2009)

Bericht über ein Filmkonzert.

… und cut! Todesbilder im Film – Eine Ausstellung des Filmmuseums Düsseldorf
(kulturkurier.de, 25.01.2009)

Über die Ausstellung … und cut! Todesbilder im Film und
die Einflüsse, die aus den klassischen Künsten in die Todesbilder des Films einfließen.

Die Faszination der großen Leinwand
(Manfred Gallo, Badische Zeitung, 26.01.2009)

Artikel über Freiburgs Kino-Geschichte.

Hommage-Abend mit dem Filmorchester im Nikolaisaal
(Matthias Müller, Märkische Allgemeine, 26.01.2009)

Bericht über ein Chaplin-Abend im Nikolaisaal (Potsdam)

Guckkästen und Panoramen – Mit imaginären Reisen gegen das Fernweh
(Welt.de, 28.01.2009)

Zauber der Ferne: Eine Ausstellung in Wien informiert über die Anfänge des Reisens. Wer sich im 19. Jahrhundert keine luxuriösen, echten Reisen leisten konnte, gab sich mit Laterna-Magica-Vorstellungen, Dioramen oder in Vergnügungsparks zumindest einer gewissen Reise-Illusion hin.

Olga Desmond – Preußens nackte Venus
(aviva-berlin.de, 29.01.2009)

Informationen zu einer Ausstellung zur (Nackt-)Tänzerin Olga Desmond (1890-1964)
im “Verborgenen Museum“, Berlin.

Olga Desmond wirkte auch in diversen Stummfilmen mit.