Mit ‘Berlin’ getaggte Artikel

Ukulelescope in Berlin

Donnerstag, 25. Februar 2010

Im Kino Babylon, Berlin-Mitte wird am 2. März 2010 Ukulelescope – The UOGB’s silent film show! gezeigt. Ich konnte bereits in Pordenone die Show sehen und ich habe mich damals vergnügt.

Es gibt einige kleine Stummfilmsequenzen, die von den Ukulele­spielern des Ukulele Orchestra of Great Britain begleitet werden. Gezeigt werden u.a. frühe Formen der Zigarettenwerbung (One more) oder Verkehrsszenen aus London – noch fast ohne Autos, aber auch mit vollen Strassen.

Zwischen den Filmen hat es dann kleine Informationen und die Spieler machen ihre Witzchen.

Oder wie schreiben sie selbst zum Programm:

Dies ist auch eine Verbeugung vor den “mixed bills” des frühen 19. Jahrhunderts, bei denen das Publikum eine Vielfalt an Unterhaltung in Form von kurzen, informativen Filmchen, Werbung, Comedy und Drama genoss, immer unterlegt von Musik. Es ist auch ein Versuch, die klassische Show des Ukulele Orchestra of Great Britain als Band mit der Herausforderung, Stummfilme musikalisch zu begleiten, zu vereinen. Das Ergebnis ist eine ganz neue, ganz eigene Show, weder ein klassischer Filmabend noch ein traditionelles Konzert…

Tonspurganoven

Freitag, 22. Januar 2010

Da ich gerade am alte Veranstaltungshinweise aufarbeiten bin: In Berlin gab es am 7. und 10. Januar zwei Stummfilmveranstaltungen in Berliner Cafes. Begleitet wurden die Filme von den Ton­spur­ganoven, die über sich selbst sagen:

Die Kunst des frühen Films schreit stumm nach neuen Tönen. So stahlen die Tonspurganoven den Licht­spiel­häusern den Stummfilm und projizieren ihn fortan in den Cafés dieser Stadt. Künstler der electronic beats werden den brüllenden Bildern ihre Stimme geben.

Eine vielversprechende Ankündigung die viele weitere Ver­an­stal­tun­gen verspricht. Das war natürlich ein Grund für mich die Musiker in meine Stummfilmbegleiterübersicht aufzunehmen.

Moderner Stummfilm in Berlin: Gullivers Reise

Mittwoch, 04. November 2009

Auf die Schnelle noch ein kurzer Hinweis auf eine Veranstaltung am kommenden Samstag in Berlin, genauer auf dem Böhmischen Platz (Nord-Neukölln).

Im Rahmen eines “Jahrmarksspektakel” mit Glühwein, Böhmischer Kartoffelsuppe, einer Achterbahn und mexikanischer Livemusik zeigt das “cinema mobile – Kino wie vor hundert Jahren” mit Gullivers Reise einen moderne Stummfilm (Anna Goldberg Film 1993, 25 min). Und das ganze auf einem historischen DDR Wanderkinoprojektor von 1950.

Und wer ein paar Szenenfotos des Filmes sehen will, der kann sich mal auf Klemens Kühns Website umsehen.

Presseschau

Sonntag, 23. August 2009

Erzählen mit der Schere
(Christine Wawra, Eßlinger Zeitung, 15.08.2009)

Über Lotte Reiniger, ihre Scherenschnittkunst und eine Dauerausstellung in Tübingen.

Ganz großes Trickfilm-Kino: Lotte Reiniger setzte Silhouetten in Bewegung – Stadtmuseum Tübingen widmet der Künstlerin eine Dauerausstellung

Lemeh42 – Alice and the Possible Cities – Directors Lounge Screening
(richfilm, 16.08.2009)

Über eine Video-Veranstaltung am 20.8. in Berlin.

Lemeh42, ein Künstlerpaar aus Senigallia, Italien, zeigen ihre Videoarbeiten [...]
und auch das Treatment der Videos auf die Stummfilme und die Wunder des frühen Kinos.[...]

Bonner Sommerkino feiert Jubiläum: Ausreichend Material für die Zukunft
(Ulrike Strauch, General Anzeiger, 18.08.2009)

Über das Bonner Sommerkino und deren Mitbegründer Stefan Drößler.

Für den Erfolg der Stummfilmtage seit mittlerweile fast 20 Jahren hat Drößler eine ebenso einfache wie überzeugende Erklärung: “Die meisten Festivals dieser Art halten gerade ein paar Jahre durch, weil gleich zu Beginn die absoluten Klassiker wie ,Metropolis’ oder auch ,Nosferatu’ gezeigt werden, dann die weniger bekannten und so fort. Wir haben das von Anfang an anders angelegt, und das hat sich, glaube ich, auch ganz gut bewährt.”

Presse- und Blogschau

Donnerstag, 13. August 2009

Nach der Veröffentlichung meiner Presse-Altbestände bin ich jetzt doch noch zum Aufarbeiten weiterer Meldungen gekommen. Voilà, die Meldungen zu, über und um Stummfilme.

Stummfilm-Revue: Als die Bilder laufen lernten – Grundschüler ließen die Goldenen Zwanziger wieder aufleben
(Barbara Gülta, Main-Post, 24.07.2009)

Nichts an Komik hatten die Stummfilme „Dog Shy“ (1926) und „Limousine Love“ (1928) mit Charley Chase eingebüßt. Die Zuschauer lachten wahrscheinlich an den gleichen Stellen, wie die Kinogänger früher. Die Musik, ein unverzichtbarer Bestandteil des Stummfilms wurde live von Professor Christoph Wünsch von der Hochschule für Musik auf dem Klavier gespielt. Er hatte sie eigens für diesen Anlass komponiert.

Stummfilme mit Live-Musik – Raritäten und aktuelle Töne
(ka-city.de, 27.07.2009)

Der Innenhof des Prinz-Max-Palais war lange Zeit so etwas wie eine Sperrzone, für Unbefugte war der Zutritt verboten. Das ist glücklicherweise vorbei. In diesem Sommer verwandelt die Kinemathek Karlsruhe das mediterran anmutende Ambiente wieder in ein kleines, aber feines Freilichtkino mit ausgesuchten Stummfilmkostbarkeiten, die live musikalisch untermalt werden.

Die erotisch-rauchige Stimme der Melancholie
(Ulrich Alberts, MZ, 27.07.2009)

Über ein Konzert von Patricia Kaas.

Mit Chansons voller Weiblichkeit, Wollust und Sensibilität beschwor sie die kühle Erotik einer Femme Fatale der „Goldenen Zwanziger“ und frühen 30er Jahre. Auf der ganz in schwarz ausstaffierten Bühne liefen auf einer Videoleinwand die alten Stummfilme von Lang und Murnau, zu denen sich urplötzlich ein in den Bühnenhimmel aufsteigender roter Luftballon gesellte.

Zum Gucken in den Keller gehen – Die „Magical History Tour“ führt im Arsenal in Berlin durch die Filmgeschichte’
(Weltexpress, 27.07.2009)

Über das Berliner Kino Arsenal, das auch Stummfilme zeigt.

Der filmische Blick auf den Alten Fritz
(Klaus Büstrin, Potsdamer Neuste Nachrichten, 28.07.2009)

EIn Überblick über Filme über Friedrich II.

Die Stummfilme „Fridericus Rex“, die in der Inszenierung des ungarischen Regisseurs Arzén von Czerépy entstanden, entpuppten sich als platte Serien-Propagandafilme, ohne künstlerischen Wert. Der außerordentlich musikalische und Krieg führende Friedrich II. spielte darin die Hauptrolle.

Wir haben uns beim Stummfilm bedient
(Beatrice Bösiger, Wirtschaftsblatt.at, 31.07.2009)

Über eine Firma, die Fernsehen in Gebärdensprache produziert.

Filme von Buster Keaton oder Charlie Chaplin lieferten Ideen, wie eine Geschichte auch ohne Ton erzählt werden kann und wann doch noch Zwischentexte eingebaut werden müssen. Übersetzt werden nicht nur News und Reportagen, sondern auch Werbung. „Wir haben exklusiven Zugang zu einer Zielgruppe die bis dato kaum beworben wird”, meint Tschare.

Pordenone countdown
(Bioscope (englisch), 31.07.2009)

If youve been to Pordenone before youll be doing your best to go again If youve not been before here’s the drill

Laurel & Hardy – The Diamond Collection 3
(tv-kult.com, 05.08.2009)


Filmkritik zu einer Laurel & Hardy-DVD.

Ein lang gehegter Traum
(Jutta Witte, Südkurier, 08.08.2009)

Unter Filmbegeisterten hat er beinahe Kultstatus: Fritz Langs Stummfilmklassiker „Metropolis“ gilt als einer der wichtigsten Vorläufer heutiger Science-Fiction-Filme. Jahrzehntelang war seine Premierenfassung von 1927 verschollen. Nun ist die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden dabei, das Monumentalwerk in beinahe voller Länge wiederherzustellen.

Freiluft-Kino im Haus des Gastes
(Christel Leipersberger-Nielsen, Inselbote, 11.08.2009)

Man nehme ein Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug der Marke Magirus Deutz, Baujahr 1969, installiere darauf eine Leinwand sowie die entsprechende Technik, und fertig ist das Freiluft-Wanderkino – jedenfalls an schönen, trockenen und lauen Sommerabenden.

Neues zur Restaurierung von Metropolis

Sonntag, 19. Juli 2009

Euronews hat einen kurzen Spot zur Metropolis-Restaurierung im Netz.

Vielleicht sollte man sich für Februar 2010 etwas Urlaub reservieren:

The hope is to finish the restoration by January –
just in time for the next Berlin Film Festival in February 2010.

Presse- und Blogschau

Mittwoch, 18. Februar 2009

Prinz Achmed zurück in Berlin
(dvdbiblog, 05.02.2009)

Über Die Abenteuer des Prinzen Achmed auf den Berliner Filmfestspielen.

The Story of the Kelly Gang
(dvdboblog, 09.02.2009)

Über eine neue DVD-Ausgabe des restaurierten Films.

Stumm der Film, schön das Gesicht
(derwesten.de, 13.02.2009)

Über die ersten Filme aus Arnsbeck, die Dreharbeiten zu dem Film Die Brinkschulte und über Henny Porten im besonderen.

:::Ernst Lubitsch – Ich möchte kein Mann sein:::
(R.Wiedenmeier, 15.02.2009)

Kurzes privates Statement von R.Wiedenmeier zu Ernst Lubitschs Ich möchte kein Mann sein.

Hoffnung in Berlins Hoffnungslosigkeit
(Stefan May, 16.02.2009)

Bericht über eine private Initiative im Gemeinschaftshaus Morus 14 in Neukölln.
Mit kurzer Erwähnung von Stummfilmaufführungen.

Vorher gibt es aber noch ein paar Verlautbarungen von Gilles Duhem: Wann der nächste Stummfilm im Verein gezeigt wird, wer nächstes Mal zu Mittag kocht.

Er ist Charlie Chaplins Stimme am Klavier
(Karin Schütze, 17.02.2009)

Bericht über Gerhard Gruber

Für die Produktion „How much, Schatzi?“ mit dem Projekt-Theater Vorarlberg erhielt er 2006 den Nestroy-Preis. Heuer, am 25. März, wird der Stummfilmpianist und Bühnenmusiker Gerhard Gruber mit dem Bühnenkunstpreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet.

Stummfilmerzähler in Berlin

Mittwoch, 04. Februar 2009

Stummfilme habe ja meist Zwischentitel mit Dialogen und Erklärungen zur Handlung. Und da nicht alle Filme in allen Sprachfassungen erhalten sind oder häufig nicht in alle Sprachen übersetzt wurden kommt es doch häufig vor, das man Stummfilme mit Zwischentiteln in einer Sprache hat, die man nicht beherrscht.

Aber solche Probleme kann man auch positiv sehen. Am 21. Februar zeigt das Cinema Mobile in der Bethlehemskirche am Richardplatz 22 in Berlin den Film Menschen. Und neben einer Violinenbegleitung und dem originalen handbetriebenen Stummfilmprojektor ist zusätzlich angekündigt:

Da diese Kinokopie ungünstigerweise tschechische Zwischentitel hat, beleben wir die Stummfilmkinotradition des Kinoerzählers wieder und lassen sie deutsch einsprechen.

Schöne Idee!

Presseschau

Samstag, 31. Januar 2009

The Fall of the House Usher
(Orden des Leibowitz, 19.01.2009)

Hinweis auf eine 12min-Verfilmung von Edgar Allan Poes Kurzgeschichte “Der Untergang des Hauses Usher”.

Kunstformen klug vereint – Ensemble Horizonte begibt sich zurück in das Jahr 1908
(Udo Stephan Köhne, Mindener Tagblatt, 24.01.2009)

Bericht über ein Filmkonzert.

… und cut! Todesbilder im Film – Eine Ausstellung des Filmmuseums Düsseldorf
(kulturkurier.de, 25.01.2009)

Über die Ausstellung … und cut! Todesbilder im Film und
die Einflüsse, die aus den klassischen Künsten in die Todesbilder des Films einfließen.

Die Faszination der großen Leinwand
(Manfred Gallo, Badische Zeitung, 26.01.2009)

Artikel über Freiburgs Kino-Geschichte.

Hommage-Abend mit dem Filmorchester im Nikolaisaal
(Matthias Müller, Märkische Allgemeine, 26.01.2009)

Bericht über ein Chaplin-Abend im Nikolaisaal (Potsdam)

Guckkästen und Panoramen – Mit imaginären Reisen gegen das Fernweh
(Welt.de, 28.01.2009)

Zauber der Ferne: Eine Ausstellung in Wien informiert über die Anfänge des Reisens. Wer sich im 19. Jahrhundert keine luxuriösen, echten Reisen leisten konnte, gab sich mit Laterna-Magica-Vorstellungen, Dioramen oder in Vergnügungsparks zumindest einer gewissen Reise-Illusion hin.

Olga Desmond – Preußens nackte Venus
(aviva-berlin.de, 29.01.2009)

Informationen zu einer Ausstellung zur (Nackt-)Tänzerin Olga Desmond (1890-1964)
im “Verborgenen Museum“, Berlin.

Olga Desmond wirkte auch in diversen Stummfilmen mit.

Indiskret in der B-Lage

Montag, 26. Januar 2009

Stummfilmpornos scheinen gerade “in” zu sein. Neben Wien werden jetzt auch in Berlin pornografische Stummfilme gezeigt.

Am 29. Januar zeigt das cinema mobile in der B-Lage in Neukölln auf einem originalen handbetriebenen Stummfilmprojektor porno­gra­phi­sche Kurzfilme aus den 1910er Jahren. Das ganze ist live begleitet von der Vokalartistin Caroline Sanchez.