Mit ‘Buchwald’ getaggte Artikel

Stummfilmveranstaltungen in Kalenderwoche 14/2010

Sonntag, 04. April 2010

Heute wieder eine Ankündigung von Stumm­film­terminen, für die kommende Kalenderwoche, diesmal für Woche 14/2010 vom 05. April 2010 bis zum 12. April 2010. Leider kam ich diese Woche nicht dazu nach weiteren aktuellen Terminen zu suchen, mir kam da in der zweiten Wochenhäfte was dazwischen – aber keine Angst, ganz so schlimm wie in dem Kruzfilm war es nicht.

Termine des aktuellen Wochenendes wurden bereits letzte Woche gepostet.

So, und jetzt zu den Terminen der kommenden Woche:
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Stummfilmveranstaltungen in Kalenderwoche 13/2010

Samstag, 27. März 2010

Heute wieder eine Ankündigung von Stumm­film­terminen, für die kommende Kalenderwoche, diesmal für Woche 13/2010 vom 29. März 2010 bis zum 05. April 2010. Leider sind es relativ wenige.

Termine des aktuellen Wochenendes wurden bereits letzte Woche gepostet.

So, und jetzt zu den Terminen der kommenden Woche:
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Stummfilmveranstaltungen in Kalenderwoche 12/2010

Sonntag, 21. März 2010

Heute wieder eine Ankündigung von Stumm­film­terminen, für die kommende Kalenderwoche, diesmal für Woche 12/2010 vom 22. März 2010 bis zum 29. März 2010.

Termine des aktuellen Wochenendes wurden bereits letzte Woche gepostet.

So, und jetzt zu den Terminen der kommenden Woche:
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Montag in Pordenone: Filme, Masterclass und ein enttäuschendes Collegium

Mittwoch, 07. Oktober 2009

Der Montag begann für mich mit dem Film ‘Grazielle’ (Programmheft, Seite 114f). Schöne Musik, aber eine ausgesprochen kitschige Liebes­geschichte. Das Ende ist dann aber doch etwas über­raschend. Der Liebhaber reist zu seiner todkranken Mutter und erhält dann dort einen Brief seiner Geliebten, das sie schwer erkrankt sei und binnen drei Tagen sterben würde. Aber ansonsten eine vorhersehbare Geschichte.

Danach ging ich zu einer Veranstaltung auf die ich mich schon freute: Die Masterclass. Zwei Pianisten werden von den erfahrenen Stummfilmmusikern des Festivals in die höheren Weihen der Stummfilmbegleitung eingeweiht. Die diesjährigen Aspiranten sind Miye Yanashita (Japan) und Cyrus Gabriysch (Großbritanien).

Die erste Masterclass durfte Günther Buchwald halten. Nach einer kurzen Einführung ging es mit einer kleinen Bewegungsübung los. Günther Buchwald spielte ein Stück, die zwei Aspiranten sollten sich in dem Tempo der Musik im Raum bewegen. Danach wurde es gedreht, Günther Buchwald lief im Raum und die Musiker sollten die Musik dazu machen. Danach gab es Filmbeispiele mit verschiedenen Kombinationen der Begleitung (die Musiker alleine, zwei Pianisten, einer am Klavier, Günther Buchwald dazu auf der Violine…). Insgesamt eine nette Stunde, aber man merkte, das die Aspiranten sich noch nicht ganz wohl fühlen und sich erst in die Atmosphäre einleben müssen. Aber es sieht vielversprechend für die weiteren Termine aus.

Danach kam dann ein leider etwas enttäuschendes Collegium unter dem Titel ‘From Grain to Pixel’. Schon beim Lesen des Pro­gramm­heftes war mir klar, das ich zu diesem zweiten Collegium gehen werde.

Giovanni Fossati hielt einen Vortrag mit einer PowerPoint-Präsentation. Leider widersprach diese Variante dem Ziel des Collegiums – einem Gespräch bzw. einer offenen Diskussion. Es entwickelte sich auch keine Diskussion. Das Sie am Ende des Vortrages dann noch Folien über das niederländische Filmmuseum, das dortige Programm und ein Entwurf eines Neubaus mag zwar interessant sein, aber an dieser Stelle leider nicht passend. Nach dem Ende des Vortrages wurde dann die Zeit etwas überzogen und es entwickelte sich über die Nachfragen noch eine kleine Diskussion. Es wurde noch etwas auf die Gefahren der digitalen Restaurierung eingegangen. Als Beispiel wurde eine Szene gezeigt, bei der die automatische digitale Staubentfernung (’dust removal’) einen schnell über den Schirm laufenden Hund teilweise entfernte. Aber letzen Endes kam häufig das gleiche Zitat wie schon in ihrem Vortrag: ‘Da könnte man lange drüber reden, aber in meinem Buch habe ich da viel drüber geschrieben.’

Am Nachmittag gibt es dann wieder Stummfilme in der Diven-Reihe, diesmal sind Asta Nielsen Filme dabei. Neben zwei Kurzfilmen wird ‘Die Geliebte Roswolskys’ gezeigt. Den darauf folgenden Sherlock Holmes lasse ich aus, im Abendprogramm sollte das Sitzfleisch erholt sein.

Im Abendprogramm begleitet Touve Ratovondrahety in über 160 Minuten den Film ‘Carmen’ (Frankreich 1926, Jacques Feyder). Letzes Jahr war Touve Ratovondrahety einer der zwei Masterclass-Schülern und er überzeugte mich damals nicht, er war mir damals zu laut. Das er in die Tasten hauen kann beweis er auch zu Carmen wieder und er hatte auch genügend Anlass im Film dazu. Aber er spielte in ruhigen Phasen auch ruhiger – er kann also wenn er will (oder er hat dazugelernt). Schöner Film, im gesamten auch gute Musik, aber über 2 1/2 Stunden Film sind zuviel.

Im Spätprogramm gab es Filme der Jugoslovenska Kinotek die als ‘Adults Only’ angekündigt waren. David Robinson wies vor den Filmen auch noch mit deutlichen Worten darauf hin, das nur erotisches Material kommen würde, und das weder der sich davon evtl. abgestoßen füllen würde jetzt doch bitte den Raum verlassen sollte. Währen der Bedenkzeit spielten dann Donald Sosin und Günter Buchwald schon mal etwas frivolere Musik bevor es dann los ging. Sagen wir es mal so: Es war eindeutig pornografisches Material, die Bildqualität mäßig, der Saal amüsiert und die Musik stilvoll und passend.

Presseschau

Dienstag, 19. Mai 2009

Der Asterix vom Teuto
(Elmar Ries, Borkener Zeitung, 27.03.2009)

Bericht über den 1922 gedrehten Film „Die Hermannschlacht“ das
vom Medienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
neu reaturiert wurde.

Dabei ist die jüngere Geschichte des Filmes fast spannender als die seiner Entstehung. Anfang der 1990er Jahre hatte sich zufällig ein Kontakt zwischen Hobby-Filmern aus Detmold und dem nationalen Film-Archiv in Moskau ergeben. Wie es dazu kam, weiß letztlich niemand mehr. Jedenfalls waren die Archivare in Russland damals verrückt auf Hollywood-Filme. „So boten sie den Detmoldern im Tausch die ,Hermannschlacht an“, sagt Jakob. Irgendwie war eine Originalkopie in den Wirren des Zweiten Weltkrieges in russische Hände gelangt.

Das Medienzentrum hat viel Mühe darauf verwandt, den 55 Minuten langen Film wieder möglichst nah am Original zu rekonstruieren und seine Genese zu erforschen. So wurden die für Streifen aus dieser Zeit üblichen Texttafeln, die im Stummfilm die Sprache ersetzen, erneuert und die Szenen neu mit Musik unterlegt.

Immer mitten in die Pfütze
(Uwe Schmitt, 02.05.2009)

Über die in den USA neu erschienenen DVD
mit allen Streichen der “Kleinen Strolche”.

Es ist nur billig, dass die “Library of Congress” diesen Kurzfilm in der Regie von Robert F. McGowan und produziert von Hal Roach als “kulturell wertvoll” gezeichnet hat. Er ist einer der Meisterstücke unter den 221 Kinderfilmen, die zwischen 1922 und 1944 unter dem Signum “Our Gang” entstanden. Die ersten 88 waren Stummfilme; als Hal Roach 1929 seine Studio auf Tonaufnahmen umstellte, folgten bis zum Verkauf der Marke “Our Gang” 1938 weitere 80 Tonfilme.

Ruhige Nacht im Museum
(badische-zeitung.de, 11.05.2009)

Rund 250 Gäste kamen am Freitag zur fünften Museumsnacht und tauchten ein in die Welt der Wende vom 19. aufs 20. Jahrhundert.
[...]
Günter A. Buchwald aus Freiburg griff energisch in die Tasten und begleitete Stummfilme am Klavier und an der Geige. Die Zuschauer erfuhren, dass am 25. Dezember 1895 der erste Streifen in Paris gezeigt wurde, dass Filme von vier Minuten Länge bereits als extrem lang galten und dass die Kinobetreiber je mehr Steuern zu zahlen hatten, desto breiter der Saal war.

Kino im Elefantenhaus: Dramatischer Stummfilm aus der Wildnis
(echo-muenster.de, 11.05.2009)

Ankündigung eines Stummfilms im Allwetterzoo Münster.

Erste Oscar-Verleihung im Jahr 1929 war unspektakulär
(AP, 12.05.2009)

Über die Anfänge der Oscar-Verleihung.

Erfurt: “Carmina Burana” auf den Domstufen
(thueringer-allgemeine.de, 14.05.2009)

Aus Kostengründen voraussichtlich zum letzten Mal wird es in diesem Jahr ein Filmkonzert geben. Zu sehen sein wird die Filmkomödie «Ein italienischer Strohhut» von René Clair.

[Rückblick Buddenbrooks - Stummfilm mit Volker Linhardt am Klavier]
(Katjana Zunft, Unser-Luebeck.de, 15.05.2009)

Über die Stummfilmreihe in Lübeck und den Pianisten Volker Linhardt.

Die Musik improvisiert Volker Linhardt überwiegend, ab und an zitiert er bekannte Stücke, wie z.B. “das Lübecklied” als Thomas Buddenbrook zum Bürgermeister vereidigt wird. Zur Vorbereitung eines Films schaut er sich diesen vier bis fünf mal an und schreibt sich ein Skript – wann ist es traurig, wann dramatisch, wann leicht und wann ist er gänzlich still – das legt er vorher fest. Dann spielt er drauf los und lässt seine Musik von dem Geschehen auf der Leinwand tragen. Das ist ihm sehr gelungen!

Stummfilmprogramm 2009 des Münchner Filmmuseums

Donnerstag, 12. Februar 2009

Das Filmmuseum München hat kürzlich sein neues Programm vom 20. Februar bis 3. August 2009 fertiggestellt und zusammen mit dem Programmheft im Internet veröffentlicht.

Darunter hat es zum Glück auch wieder einige Stummfilme:
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Stummfilm der Woche 9/2008: Die schwarze Kugel und Der geheimnisvolle Klub in Karlsruhe

Sonntag, 24. Februar 2008

Mein Stummfilm der Woche führt diesmal nach Karlsruhe in die Kinemathek. Am 28.2. Begleitet Günther Buchwald zwei Filme aus dem Jahr 1913.

Die Wahl fiel auf diese Veranstaltung, da ich die Idee zwei Filme nicht thematisch, sondern nach Produktionsjahr zu kombinieren ganz nett, und dann spielt noch Günther Buchwald

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Japanische Stummfilme

Dienstag, 22. Januar 2008

Japankino hat gerade einen kurzen Artikel zu Benshis veröffentlicht. Das erinnert mich doch an etwas:

Die am kommenden Donnerstag beginnenden StummFilm­MusikTage in Erlangen zeigen auch zwei japanische Stummfilme (Das Mädchen Sumiko und Express 300 Meilen), dazu gibt es eine Einführung in den Stummfilm in Japan von Günther Buchwald und eine Austellung zu japanischen Stummfilmdiven.

Ich freu mich schon ;)

Programm der 12. StummFilmMusikTage Erlangen veröffentlicht

Montag, 26. November 2007

Die StummFilmMusikTage Erlangen haben ihr Programm für 2008 veröffentlicht. Im Programm hat es einiges für Fans des asiatischen Kinos.

Mit Yogoto No Yume (Nacht der Träume, 1933) und Nani ga kanojo o sô saseta ka (Das Mädchen Sumiko, 1930) werden zwei Filme aus Japan gezeigt, Günter Buchwald führt in den japanischen Stummfilm ein. Begleitet wird die Veranstaltung von einer Ausstellung zu japanischen Stummfilmdiven.

Mit Die Leuchte Asiens wird eine deutsch-indische Koproduktion von 1925 gezeigt (Regie: Franz Osten). Begleitet wird der Film an der Tabla (Om Prakash Pandey) und der Sitar (Henning Kirmse). Ebenfalls in Asien ist der Film Chang: A Drama of the Wilderness von Merian C. Cooper und Ernest B. Schoedsack angesiedelt. Er handelt von einem Dorf in Nordsiam (Thailand). Der russische Stummfilm Sturm über Asien (Potomok Chengiskhan) (1925, Regie Wsewolod Pudowkin ) spielt schließlich in den weiten der mongolischen Steppen.

Daneben gibt es mit Pat und Patachon in Pelikanien und The Cameraman (Buster Keaton) noch Komödien, mit Tabu wird ein weiterer Klassiker der Filmgeschichte gezeigt.

Insgesamt ein spannendes Programm mit viel Abwechslung. Alle Filme sind natürlich live begleitet. Termine und Informationen zu den Musikert hat es auf der Stummfilmmusiktage 2008-Seite bei Stummfilm.info oder der neu gestalteten offizielen Internetsite des Festivals.

Weblinks:

Stummfilm der Woche 48/2007: Perkussion und Stummfilm – Steven Garling

Montag, 26. November 2007

Mein Stummfilm dieser Woche ist Perkussion und Stummfilm – Steven Garling am 28. November 2007. Grund meiner Wahl: Neben Steven Garling begleiten mit Carsten-Stephan Graf v. Bothmer und Jürgen Kurz gleich zwei weitere Stummfilmbegleiter die Filme. Es ist sicherlich interessant zu hören, wie die drei Musiker zusammen spielen.

Die Veranstaltung stand bei meiner Wahl in harter Konkurrenz zu Modern Times am 27. November im Stadttheater Freiburg. Auch dort gibt es eine musikalische Besonderheit (zumindest für mich). Günther A. Buchwald begleitet den Film diesmal nicht selbst an einem Instrument, er tauscht Geige und Klavier mit dem Dirigentenstab und begleitet das Philharmonischen Orchester Freiburg.

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