Mit ‘Filmgeschichte’ getaggte Artikel

Presse- und Blogschau

Montag, 13. Juli 2009

Wanderkino: Laster der Nacht
(mephisto976.uni-leipzig.de, 15.06.2009)

Ankündigungstext zu einem Radio-Beitrag von Friedemann Brenneis.
(steht zum Download und
hören bereit)

1999 begannen Tobias Rank und Gunthard Stephan ihr Wanderkino ‘Laster der Nacht’.

Kommunales Kino Pforzheim vom Kinematheksverbund ausgezeichnet
(Ralf Recklies, Pforzheimer Zeitung, 02.07.2009)

…So wurde das Kinderprogramm bewusst ausgebaut, mit einer Steigerung der Präsentation von Stummfilmen wurde ein weiterer Akzent zur Bewahrung des Filmerbes gesetzt, …

…Außerdem soll die Zahl an Stummfilmen mit musikalischer Livebegleitung gesteigert werden. …

Wie die Bilder laufen lernten
(Fritz Arnhold, 04.07.2009)

Längerer Zeitungsartikel zum Beginn der Filmäre bis zur Kaiserzeit.

Auf Zelluloid gebannt, haben bewegte Bilder die Welt erobert. Kaiser Wilhelm II. erkannte früh, welche Potenziale das neue Medium Film hat.

Uni wird Kooperationspartner des Bonner Sommerkinos
(kultur-in-bonn.de, 07.07.2009)

Über einen Kooperationsvertrag zwischen der Universität Bonn und dem Förderverein Filmkultur Bonn e.V.

Mythos “Metropolis” – Wiedergeburt eines Filmklassikers
(Mirjam Ulrich, FR-Online, 07.07.2009)

Zum Stand der Restaurierung.

Der Filmklassiker “Metropolis” war bislang nur in einer verstümmelten Fassung zu sehen. In Wiesbaden entsteht nun mit wiederentdeckten Szenen eine originalgetreuere Version.

Bisher vermisstes Metropolis-Filmmaterial aus Buenos Aires in der Murnau-Stiftung eingetroffen
(cms.frankfurt-live.com, 09.07.2009)

Nachdem vor einem Jahr in Buenos Aires etwa 30 Minuten des vermissten Materials entdeckt wurden, erfüllt sich jetzt, nach Ankunft des Materials bei der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden, für alle an Filmkultur Interessierten ein langgehegter Traum: Im kommenden Jahr wird Metropolis erstmals seit Jahrzehnten wieder nahezu komplett gezeigt werden können“, sagte Staatsminister Stefan Grüttner, Chef der Hessischen Staatskanzlei, der sich bei einem Besuch im Deutschen Filmhaus über das bundesweit bedeutendste Filmrestaurierungsprojekt informierte.

Presse- und Blogschau

Freitag, 10. Juli 2009

Der erste Teil der Presseschau, ich hab aber noch einiges zu sichten nach meiner kleinen Sommerpause

Metropolis kehrt heim
(Martin Lichtmesz, 02.06.2009)

Martin Lichtmesz zum Film Metropolis.

[ Doppelgänger im Kino]
(Frank Noack, Tagesspiegel, 04.06.2009)

Der berühmteste Doppelgänger aller Zeiten …
Dennoch gilt das Motiv als typisch deutsch – so sehr, dass das Wort„Doppelgänger“ international üblich geworden ist. Schon das frühe Kino bedient das Klischee vom zerrissenen, gespaltenen Deutschen. Als sich 1913 die Bühnenschauspieler Paul Wegener und Albert Bassermann bereit erklärten, für das neue Medium zu arbeiten, wählten sie Doppelgänger-Stoffe. …

Duo musiziert zu Stummfilmen
(Michael Klein, Dorstener Zeitung, 17.06.2009)

Ankündigung einer Veranstaltungsreihe mit Interzone perceptible im September.

Der Herr der Schlüssel
(Guylaine Tappaz, Deutschlandradio, 18.06.2009)

Über den französischen Pianist Alexandre Tharaud.

Nach der Musikakademie folgen erst zwei schwierige Jahre ohne Konzerte und ohne Projekte. In dieser Zeit wird Alexandre Tharaud zum eigenen Klavierlehrer und nimmt sich auf Kassette auf. Er finanziert sich, indem er Stummfilme begleitet, entdeckt das zeitgenössische Repertoire und die Kammermusik für sich – und die Freude am Zusammenspielen mit anderen Musikern.

Rock trifft Jazz: Doc Heyne und Altfrid M. Sicking vertonen Stummfilm “Nosferatu”
(echo-muenster.de, 25.06.2009)

Bericht zu den Vorbereitungen einer Stummfilmveranstaltung am 30. Juni.

Kino heute und gestern – Tag der offenen Tür im Biberacher Sternenpalast

Samstag, 17. Januar 2009

Wie die Schwäbische Zeitung berichtet kann man morgen beim Tag der offenen Tür im Biberacher Sternenpalast einen Blick hinter die Kulissen des Kinobetriebs werfen und im Film- und Kinomuseum Baden-Württemberg in 100 Jahre Kinogeschichte eintauchen.

Aus dem Bericht:

Vom ersten Biberacher Kino, das sein Großvater Gottlob Friedrich Erpff 1912 eröffnete, erzählt er [Adrian Kutter] dann, zeigt auf die Originaltüren, den Aushangkasten mit Programmen aus dieser Zeit, erzählt von Protesten gegen den Tonfilm und Klavierspielern, die die Stummfilme begleiteten. Historische Bildmaschinen aus der Frühzeit des Films präsentiert er stolz, zerlegbare Projektoren der Wanderkinos, kleine Schmalfilm- und große Kinoprojektoren, der jüngste aus den 50er-Jahren – “die laufen noch alle, das ist fantastisch” – ,
[...]
Einer der Höhepunkte des Museums, das Ende vergangenen Jahres in den Sternenpalast einzog: die Sammlung von mehr als 100 Kameras im Obergeschoss des Kinos. Auch eine “Laterna Magica” gibt es hier und eine Holzkamera aus dem Jahre 1912.

Vergangenes Jahr zogen Schätze der Filmgeschichte in den Biberacher Sternenpalast und bilden den Grundstock des “Kino- und Filmmuseum Baden-Württemberg”. Wenn man mal nach Biberach kommt, dann lohnt sich ein Besuch des Museums. Mehr zum Museum in einem Beitrag des SWR vom letzen Dezember.

Märkisches Hollywood wird entstaubt

Montag, 07. Juli 2008

Die brandenburgischen Nachbarorte Woltersdorf und Rüdersdorf waren Anfang des letzten Jahrhunderts ein beliebter Drehort für Stummfilme. Jeanette Bederke hat in der Berliner Morgenpost hat einen Artikel darüber veröffentlicht.

Wer sich näher für das Thema interessiert sollte sich den 21. September vormerken, dann soll im Rüdersdorfer Kulturhaus eine Ausstellung über die lokale Filmgeschichte eröffnet werden. Vorab kann man sich auch schon im Buch Das märkische Grabmal: Vergessene Filmlegenden zweier Kleinstädte von Gerald Ramm informieren.

Vermisste Szenen aus „Metropolis“ wiederentdeckt

Mittwoch, 02. Juli 2008

Wie berichtet wird entdeckte Paula Félix-Didier, die Museumsleiterin des Museo del Cine in Buenos Aires die Metropoliskopie, die 1928 nach Argentinien kam. Der Verdacht, das der Film bisher fehlende Szenen enthält kam vom Leiter der Filmabteilung des Museums für Lateinamerikanische Kunst:

Er hatte von dem Leiter eines Cineclubs gehört, der sich vor Jahren darüber gewundert hatte, wie lange die Vorführung dieses Films dauerte. Gemeinsam untersuchten Paula Félix-Didier und ihr Exmann den Film in ihrem Archiv – und entdeckten die vermissten Szenen.

Die ersten Berichte von Metropolis-Exporten lesen sich sehr spannend – ich bin mal gespannt, wann man die ersten Szenen sehen kann.

Das Zeitmagazin hat Fotos veröffentlicht, leider scheint es aktuell einen Fehler in der Darstellung zu haben. Morgen soll mehr über diesen Krimi der Filmgeschichte im ZEITmagazin erscheinen. Praktisch das ich gerade ein Probeabo laufen habe ;)

Russische Stummfilme im Über-Setzer-Logbuch

Montag, 12. November 2007

Ich bin gerade über eine den Blog Über-Setzer-Logbuch gestolpert. Seit Oktober hat es dort eine Serie „Russischer Film“ mit einem kleinen Streifzug durch die russische Filmgeschichte.

Die Serie beginnt mit einem Artikel zur Geburt des russischen Films, gefolgt von einem Artikel zur Pionierzeit (1908–1914) und der Blütezeit im ersten Weltkrieg. Dazu hat es verschiedene Artikel zu einzelnen Filmen und Regisseuren. Angereichert sind die Artikel durch Hintergrundtexte.

Ein Hinweis zum Kommentar von gz bei der Ankündigung der Reihe: Ich fand die Beiträge interessant, und ich könnte mir vorstellen, das sich jetzt noch ein paar weitere Leser finden ;)

Und wer jetzt Interesse an russischen Stummfilmen bekommen hat, im Münchner Filmmuseum läuft noch bis 27. November 2007 die Filmreihe Sowjetische Stummfilme.

Die Geschichte des Tamil-Kinos

Sonntag, 01. April 2007

Für alle Interessierten am nicht-westlichen Kino und der Filmgeschichte: Im Bollywoodblog gab es kürzlich eine nette kleine Zusammenfassung der Anfänge des indischen Kinos.