Mit ‘Filmmusik’ getaggte Artikel

Presseschau

Sonntag, 30. August 2009

22.000 Zuschauer beim Stummfilm-Sommermärchen
(Klaus Torsy, 24.08.2009)

Bilanz des 25. Bonner Sommerkinos. Neben Filmfans auch zahlreiche Fachbesucher und ausländische Gäste.

Stephan Puchner: Kino im Buch
(Anne Fromm, SZ, 24.08.2009)

Über einen neuen Roman von Stephan Puchner (Achmatows Schatten, erscheint vermutlich 2010).

Puchner ist ein großer Fan des sowjetischen Regisseurs Sergei Eisenstein, der in den Zwanziger Jahren in Berlin lebte. 360 000 Russen waren zu der Zeit dort, ein Großteil von ihnen Künstler. Diese Atmosphäre greift Puchner auf. Achmatow ist ein gealterter Stummfilmkomiker, der ein letztes Filmprojekt realisieren will.

Dass Puchner den Stummfilm als zentrales Thema seines Romans einsetzt, ist kein Zufall. Der gebürtige Franke interessierte sich bisher eher für bewegte Bilder als für das geschriebene Wort.

Boxende Beuteltiere
(Christoph Drösser, Die Zeit, 27.08.2009)

Die Beantwortung der Frage, ob Känguruhs gerne Boxen.

Das boxende Känguruh war im Jahr 1895 einer der ersten Stummfilme, und auf vielen Jahrmärkten waren mit Boxhandschuhen versehene Beuteltiere eine Attraktion.

100 Jahre Filmmusik: Wie Bilder klingen lernten
(Marianne Mühlemann, Der Bund, 27.08.2009)


Buchkritik und Veranstaltungsankündigung.

Im Band «Klassiker der Filmmusik» wird die bewegte Geschichte beispielhaft aufgerollt.

Bis dahin wurde Filmmusik bloss als Beilage zu den bewegten Bildern betrachtet. Salonmusik und leichte Klassik begleitete die Stummfilme. Oder es wurde frei improvisiert. Für den Einsatz von Live-Musik gab es verschiedene Gründe. Einige Kinobetreiber wollten damit das störende Rattern des Projektors übertönen oder Pannen (Filmrisse) überbrücken. Andere suchten mit Musik die gespenstische Wirkung eines geräuschlosen Films zu neutralisieren. Es sollte verhindert werden, dass sich das Publikum im dunklen Zuschauerraum ängstigte und den Vorführungen fernblieb.

Der ideale Dialog
(Thüringer Allgemeine, 27.08.2009)

Interview mit Michael Nyman

Durch Peter Greenaways Filme wurden seine Melodien bekannt und durch “Das Piano” weltberühmt. Inzwischen hat der britische Komponist Michael Nyman (65) seine Liebe für Stummfilme entdeckt. Für das Kunstfest Weimar vertonte er den sowjetischen Stummfilm “Das elfte Jahr” von Dziga Vertov aus dem Jahre 1928.

Michael Nyman auf dem 22. Internationalen filmfest Braunschweig

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Wer schon immer den bekannten Filmmusiker und Filmkomponisten Michael Nyman live erleben wollte, der kann dies am 6. und 7. November auf dem 22. Internationalen filmfest Braunschweig tun.
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Im Kino liegt die Zukunft der Musik

Dienstag, 26. August 2008

Kurze Information auf die Schnelle:
Welt.de hat einen Artikel veröffenlticht über Frank Strobel, Filmmusik und Stummfilmbegleitung.

Mehr bei Welt.de: Im Kino liegt die Zukunft der Musik

Thema Filmmusik im Newsletter der Filmstiftung NRW

Mittwoch, 06. August 2008

Der aktuelle “newsletter” der Filmstiftung NRW behandelt das Thema Filmmusik. In dem Betrag enthalten ist ein 1-2seitiger Artikel mit dem Titel “Gegen die Schallmauer – Die Rückkehr des Stumm­film­pianisten” von Daniel Kothenschulte. Leider gibt es in dem Artikel wenig zum Thema Stummfilm, ein großteil des Artikels beschäftigt sich der steigenden Popularität von Filmmusikkonzerten und dem Bedauern darüber, das die technischen Möglichkeiten dazu führen, zu glauben, das man auf den Filmkomponisten verzichten kann.

Der Newsletter steht als PDF zum download bereit, Daniel Kothen­schultes Artikel findet sich auf Seite 24.

Strobel-Interview in der Frankfurter Rundschau

Donnerstag, 24. Juli 2008

Die Frankfurter Rundschau hat im Internet ein Gespräch mit Dirigent Frank Strobel über Filmmusik und die Kino-Musik-Kultur der Stummfilmzeit veröffentlicht.

Der Beitrag ist auch gerade für jemand interessant, der sich für die Technik der Stummfilmbegleitung mit Orchester interessiert.

Von Landschaften und Partituren – Ein Interview mit Gerhard Gruber

Donnerstag, 06. März 2008

Gerhard Gruber hatte im Februar in Padua einen Auftritt bei der Impara l’Arte 2008. Marco Bellano interviewte ihn dort, das Interview wurde bereits am 22. Februar bei nonsolocinema.com auf italienisch veröffentlicht.

Hier die deutsche Übersetzung des Interviews:
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Call for Papers zum 2. Kieler Symposion zur Filmmusikforschung

Mittwoch, 30. Januar 2008

Am 11. und 12. Juli 2008 veranstaltet die Kieler Gesellschaft für Filmmusikforschung, mit Unterstützung des Instituts für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Medien und des Instituts für Musikwissenschaft der CAU Kiel an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ein Symposion zur Filmmusikforschung.

Aus der Ankündigung der letztjährigen Veranstaltung:

Den Schwerpunkt dieser ersten Tagung sollen Untersuchungen zu Fragen der Verknüpfung/Inter­dependenz von Musik mit Film und Fernsehen bilden. Historische, systematische und interdisziplinäre Ansätze sind dabei herzlich willkommen. In diesem Rahmen können insbesondere Projekte, Examens­arbeiten und Dissertationen präsentiert werden. Das Symposion versteht sich als ein Treffpunkt und Diskussionsforum für Wissenschaftler, Studierende sowie Interessenten aus dem praktischen Film-, Medien- und Musikleben.

In den Abstracts des letzen Jahres fand ich nur einen Beitrag mit Stummfilmbezug:

  • Werner Loll: „Von Bach bis Offenbach“. Zum Einfluss von Schostakowitschs Auseinandersetzung mit der Filmmusik auf sein symphonisches Schaffen

Mal schauen, ob sich dieses Jahr mehr Stummfilm-Beiträge finden, Abstracts können noch eingereicht werden.

Was ich nicht berichtete II: Die Anfänge der Filmmusik, Tuten und Blasen und das deutsche Filmorchester Babelsberg

Samstag, 22. Dezember 2007

Mal wieder ein paar Fundstücke rund um das Thema Stummfilm für die ich keine Zeit fand.

Erste Originalfilmmusik
Der Wahnsinn hat einen Namen berichtete kurz über die Anfänge der Filmmusik. Dabei hat es Links zur ersten Originalfilmmusik (1908 von Camille Saint-Saëns für den Film Die Ermordung der Herzogin Guise), die parallel auf einem Gramophon abgespielt wurde.

Tuten und Blasen
In Hamburg gibt es seit 15 jahren ein Orchester Tuten und Blasen, das unter anderem auch Stummfilme begleitet. Zum Stummfilm der Woche haben sie es schon geschafft, jetzt hat es auch eine eigene Profilseite auf Stummfilm.info.

Deutsches Filmorchester Babelsberg zieht zurück nach Babelsberg
Aber dazu gibt es ja jede Menge Presseartikel.