Mit ‘Hamburg’ getaggte Artikel

Himmel auf Zeit – die 20er Jahre in Hamburg

Freitag, 09. April 2010

In Hamburg findet seit dem 1. April das Festival Himmel auf Zeit statt.

Das Festival zeigt die spannende Kulturszene der zwanziger Jahre: bedeutende Maler, Schriftsteller, Musiker, Tänzer, Architekten, Regisseure, Fotografen und Schauspieler prägten die Hansestadt.

Mit dabei sind natürlich auch Stummfilme. Bereits am 3.4. lief von Werner Loll begleitete der Film Brüder. Morgen am 10.4. gibt es Die Carmen von St. Pauli mit Klavierbegleitung durch Marie Luise Bolte Am 24.4. gibt es mit Melodie der Welt den ersten lange deutsche Tonfilm, produziert von der Hamburger Reederei Hapag und der Tobis.

Daneben hat es natürlich weitere Veranstaltungen, die den Flair der klassischen Stummfilmzeit wiederbeleben.

Details gibt es im Internet bei http://www.himmelaufzeit.de

Devil Music Ensemble on Tour

Mittwoch, 26. August 2009

Das Devil Music Ensemble aus Boston (USA) ist nach 2007 und 2008 auch 2009 mit einer Europa-Tour unterwegs.

Gezeigt wird Red Heroine, ein chinesischer Film von 1929. Zur Handlung:

Der während der ersten Blütezeit des Martial Arts-Films in den 1920ern Jahren in Shanghai enstandene Film erzählt die Geschichte des jungen Mädchens Yun Mei, das bei einem Überfall auf ihr Heimatdorf von raubenden und randaliernden Banden entführt und dessen Großmutter getötet wird. Als ihr im Lager der Entführer schreckliche Mishandlungen drohen, wird sie von dem mysteriösen daoistischen Einsiedler White Monkey aus ihrer misslichen Lage befreit und findet bei ihm Schutz vor ihren Häschern. Drei Jahre später taucht Yun Mei als vollständig ausgebildete Kämpferin wieder auf, um mit Hilfe der von White Monkey erlernten magischen Kräfte und Kampfkünste den Tod ihrer Großmutter zu rächen.

Quelle: Kommunales Kino Lübeck

Start der Tour in Deutschland ist am 10. September im Metropolis in Hamburg, es folgt Lübeck am 12.9., Leipzig am 14.9., Dresden am 15.9.

Ab dem 18.9 geht es dann in Österreich weiter. Start ist in Graz, am 19.9 folgt Ottensheim und am 20.9 endet es in Linz beim Herzen-Festival.

Alle Tourdaten sind auf der european tour 2009-Seite der Gruppe.

Presseschau

Samstag, 21. Februar 2009

Der Nein-Sager vor dem Fernseher
(Ludwig Heinrich, 19.02.2009)


Interview mit Jim Carrey zu seinem neuen Film
Der Ja-Sager

OÖN: Viele meinen, mit Ihrer Art der Komik wären Sie schon zur Stummfilmzeit ein Star geworden. Würde Sie ein Stummfilm reizen?

Carrey: In einem Stummfilm einen Stummen spielen – das wäre was!

Melodramatik mit hohem Unterhaltungswert
(Hamburger Abendblatt, 20.02.2009)

Bericht über das Filmkonzert: “Phantom der Oper”

Der Hans und sein Konflikt mit der Heimat
(allgaeuer-anzeigeblatt.de, 20.02.2009)

Bericht zum Stummfilm Wenn die Abendglocken läuten der am kommenden Montag auf Arte gezeigt wird.

Die Bewohner eines Bergtales geraten in Aufregung, als dort Zigeuner ihr Lager aufschlagen. Die Handlung spitzt sich zu, als Hans, der Sohn des Bürgermeisters, eine junge Zigeunerin vor falschen Beschuldigungen in Schutz nimmt. Sein Vater setzt ihn vor die Tür. Doch auch das Leben mit den Zigeunern beschert dem jungen Mann kein Glück..

Ohne Kohle gab’s nichts zu Schmachten
(Thorsten Meier, Schweriner Volkszeitung, 21.02.2009)

Artikel zu dem 1912 eröffneten Ludwigsluster Lichtspielhaus.

“Damals wurden eine Art Dias an die Wand geworfen, denn die Stummfilmzeit begann ja erst um 1920″, weiß Reinhard Heißner aus seinen zahlreichen Nachforschungen um das einstige Lichtspielhaus in der Kanalstraße, …

ein 89-jähriger Ludwigsluster, hat mir berichtet, dass er nach 1920 jedes Mal bis hinter der Brücke anstehen musste, weil der Publikumsandrang so groß war. Er habe damals Pat und Patachon, Tom Mix sowie Mickey Mouse als Stummfilme gesehen und sich köstlich amüsiert, erzählte er mir anschließend”, erinnert sich Heißner, der außerdem zum Besten gibt, dass zu der üblichen Klavierbegleitung ab und an auch noch eine Geige ertönte. “Das nannte sich dann ,heute mit vergrößertem Orchester’”, amüsiert sich der 74-Jährige, für den Heimatforschung auch mit einem gewissen Suchtpotenzial verbunden

Emotionen mit der Violine begleitet
(Johannes Schlecker, Memminger Zeitung, 21.02.2009)

Bericht zum Stummfilm Wenn die Abendglocken läuten der am kommenden Montag auf Arte gezeigt wird.

Praktisch wie die Jungfrau zum Kinde kam Stefanie Pagnia aus Memmingen zu ihrem Einsatz als Violinistin beim Festival «Walser Filmgewitter» im September vergangenen Jahres, um den Stummfilm «Wenn die Abendglocken läuten» in einem Ensemble musikalisch zu begleiten

Hamburger Kinemathek zieht um

Dienstag, 08. Juli 2008

Schreck in später Abendstunde! Da lese ich bei Tuten und Blasen auf der Terminseite einen Termin Abschied des Metropolis aus den Räumen in der Dammtorstraße. Im ersten Augenblick dachte ich, in Hamburg muß einer der regelmässigen Spielorte von Stummfilmen schließen – aber Glück gehabt.

Das Metropolis (Kinemathek Hamburg) zieht temporär in das Kino Savoy am Steindamm in St. Georg. Das Haus am alten Standort wird abgerissen und es soll dort ein Büro- und Geschäftshauses gebaut werden. Beim Neubau sollen die Kinoräume wieder eingebaut werden.

Der Metropolis-Kinosaal steht unter Denkmalschutz und wird von den Bauherren Hochtief und Norddeutsche Grund­vermögen fachgerecht ausgebaut, eingelagert und wieder in das neue Gebäude integriert. “Die haben alles vermessen inklusive der Zierleisten und sogar einen Akustik­test gemacht”, sagt Metropolis-Geschäftsführer Martin Aust.

Quelle: taz

Das ich jetzt nicht gerade auf dem laufenden im Hamburger Kultur­leben bin, kann man daran sehen, das das Hamburger Abendblatt bereits im Mai darüber berichtete. Die taz Ende Juni berichtete über den Umzug. Aus ursprünglich zwei geplanten Jahren wurden bereits drei Jahre im Savoy.

Na, da wünsche ich den Kinomachern einen geglückten Umzug, eine schöne Zeit am neuen Standort und einen erfolgreichen Rückumzug in zweidrei Jahren.

Wer näheres zur Geschichte des Savoy sucht, wird beim Filmmuseum Hamburg fündig, das Programm des Metropolis findet sich weiterhin unter www.metropolis-hamburg.de.

Charlie Chaplins Enkel in Hamburg

Montag, 05. Mai 2008

Am kommenden Donnerstag, dem 8. Mai 2008 werden in der Ham­burger Laeiszhalle zwei Stummfilme von Charles Chaplin auf­geführt. Begleitet werden die Filme von den Hamburger Symphoniker unter der Leitung von Frank Strobel.

Wie Welt.de berichtet, gibt es ein einführendes Gespräch mit Charly Sistovaris Chaplin der über seinen Großvater Charlie Chaplin sprechen wird.

Stummfilm der Woche 17/2008: Faust in Hamburg

Montag, 21. April 2008

Mein Stummfilm der Woche ist diesmal eine Veranstaltung im Rahmen der Langen Nacht der Museen in Hamburg. Murnaus Faust wird dort am 26. April, je um 21:00 und 23:00 gezeigt.

Grund meiner Wahl ist die Einbettung in die Nacht der Museen – vielleicht finden sich im Rahmen der Veranstaltung neue Stumm­film­lieb­haber. Auch wenn die Gefahr besteht, das es im Bucerius Kunst Forum eine lieblose Vorstellung ist – es gibt leider keine Informationen im Internet über die Musikbegleitung, es könnte sein, das es eine lieblose Hintergrundpräsentation gibt.

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Stummfilm der Woche 5/2008: Hunger in Waldenburg

Montag, 28. Januar 2008

Aufgrund der Stummfilmtage etwas verspätet (Bericht folgt noch): Der Stummfilm der Woche. Meine Wahl fällt auf Um’s tägliche Brot – Hunger in Waldenburg im Kino Metropolis in Hamburg. Der Film ist live begleitet von Tuten und Blasen und wird kommenden Sonntag gezeigt.

Grund meiner Wahl ist zum einen das Orchester – größere Bläsergruppen live zu einem Film sind immer wieder ein Erlebnis – aber auch der sozialkritische Film.

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Was ich nicht berichtete II: Die Anfänge der Filmmusik, Tuten und Blasen und das deutsche Filmorchester Babelsberg

Samstag, 22. Dezember 2007

Mal wieder ein paar Fundstücke rund um das Thema Stummfilm für die ich keine Zeit fand.

Erste Originalfilmmusik
Der Wahnsinn hat einen Namen berichtete kurz über die Anfänge der Filmmusik. Dabei hat es Links zur ersten Originalfilmmusik (1908 von Camille Saint-Saëns für den Film Die Ermordung der Herzogin Guise), die parallel auf einem Gramophon abgespielt wurde.

Tuten und Blasen
In Hamburg gibt es seit 15 jahren ein Orchester Tuten und Blasen, das unter anderem auch Stummfilme begleitet. Zum Stummfilm der Woche haben sie es schon geschafft, jetzt hat es auch eine eigene Profilseite auf Stummfilm.info.

Deutsches Filmorchester Babelsberg zieht zurück nach Babelsberg
Aber dazu gibt es ja jede Menge Presseartikel.

Steamboat Bill Jr. begleitet von Kenosha Kid

Donnerstag, 06. Dezember 2007

Das von dem Gitarristen und Komponisten Dan Nettles ins Leben gerufen Jazz Kollektiv Kenosha Kid ist zur Zeit auf Tour und begleitet Buster Keatons Steamboat Bill Jr.

Aus der Ankündigung der Gruppe:

Der Bandleader, Komponist und Gitarrist Dan Nettles hat einen beeindruckenden Klangteppich entworfen, der hervorragend zu Buster Keaton’s Stummfilmklassiker “Steamboat Bill, Jr.” passt. Obwohl eindeutig in der amerikanischen Jazztradition verwurzelt, passt die Musik in keine Schublade. Nicht lange Gitarrensoli, sondern der Bandsound, Melodien, Texturen und solide Grooves bestimmen das Klangbild. Es gibt etwas für jeden: Jazzkonzert, Film, Kammermusik, Komödie Rockband; dies alles und noch viel mehr!

Für die ersten Veranstaltungen bin ich leider mit der Ankündigung zu spät, aber für Kopenhagen (7/8. Dez.), Hamburg (9.12.) und Berlin (10.12.) reicht es noch.

Die Königin der Farben – Laterna Magica in Hamburg

Dienstag, 13. November 2007

Wie die Welt berichtet gibt es im Dezember in Hamburg noch ein Laterna-Magica-Programm für Kinder.

Im Altonaer Theater wird die Geschichte Die Königin der Farben nach dem Buch von Jutta Bauer gezeigt.
Die Produktion von Theater Mär wird mit Hilfe von Projektionen und einer Laterna Magica erzählt.

Das Stück handelt von einer Königin im Reich der Farben, die eines Tages ihre Untertanen, die Farben, zu sich rief. Die Farben kamen, aber plötzlich lagen alle miteinander im Streit – und aus dem sanften Blau, dem wilden Rot und dem warmen, manchmal aber auch zickigen und gemeinen Gelb wurde grau. Die Königin wurde darüber traurig und schließlich zu weinen – bunte Tränen – alle Farben waren wieder da…