Mit ‘Judentum’ getaggte Artikel

Stummfilm-Symposium in Heidelberg

Montag, 19. April 2010

An diesem Wochenende findet in Heidelberg ein Stummfilm-Symposium mit dem Schwerpunktthema „Palästina – das Heilige Land im frühen Film“ statt.

Plakat Stummfilm-Symposium

Plakat Stummfilm-Symposium

Am Samstag, den 24.04. wird das Sym­posium um 21:00 Uhr mit der Begrüßung eröffnet, ab 21:30 Uhr (also mit Ende des Shabbats) wird der Stumm­film „Judith of Bethulia“ gezeigt. Der Film wird begleitet mit dem Vortrag von Frau Dr. Regina Heilmann.

Am Sonntag, den 25.04. wird die Ver­anstaltung ab 11.30 Uhr bei einem Brunch und ersten Gesprächen fort­gesetzt. Um 13:00 Uhr folgen weitere Filme („Aviv B’Eretz Yisrael – Springtime in Palestine“ (1928), “Filmen Fra det hellige Land – Films from the Holy Land“ (1924) und der Film „The Ten Command­ments“ (1923)).

Das Symposium präsentiert zudem die aufschlußreichen Vorträge von Herrn Dr. Claude Sui zur frühen Reisefotografie im Heilige Land und von Herrn Prof. Dr. Reinhold Zwick den Vergleich der Inszenierungsstrategien in frühen Bibelfilmen.

Im Symposium wird der Frage nachgegangen, inwieweit die Bilder in Film und Fotografie die Illusionen vom „Heiligen Land“ so sehr forciert haben, dass man in Europa und in den USA eine Provinz des osmanischen Reiches zu einem Ort der Sehnsucht verklärte. Was einmal eine mythische Vision war schien nun als konkreter Topos in greifbarer Nähe.

Inwieweit diese Einschätzung zutrifft und noch heute nachklingt oder es sich vielleicht ganz anders verhielt und die Flut der Bilder weit weniger wirkungsmächtig war, soll in dem Symposium erörtert werden.

Das Symposium wird von Studierenden verschiedener Fakultäten in Kooperation mit dem Medienforum Heidelberg, der Hochschule für Jüdische Studien und der Kineskop-Filmschule realisiert.

Mehr zum Programm:

Faszinierendes Zelluloid – Jüdisches Leben in der Weimarer Republik

Dienstag, 17. Februar 2009

Kommendes Wochenende gibt es in Heidelberg ein Stummfilm-Symposium unter dem Motto Faszinierendes Zelluloid – Jüdisches Leben in der Weimarer Republik.

Aus der Ankündigung des Karlstorkinos:

Im Rahmen des Seminars „Jüdische Renaissance in der Weimarer Republik“ realisieren Studierende der Hoch­schule für jüdische Studien in Zusammenarbeit mit dem Musik­wissenschaftlichen Seminar der Universität Heidel­berg und der Aktiven Medienarbeit des Medien­forums ein Symposium. Präsentiert werden die Filme, die das jüdische Leben in den 20er Jahren auf der Leinwand anschaulich erzählen. Referenten erläutern in Vorträgen und Diskussionen die Zusammenhänge und Hintergründe, in der diese Filme produziert wurden und die Bedeutung der jüdischen Filmschaffenden.

Begleitet werden die Filme durch Studierende des Musikwissenschaftlichen Instituts. Gezeigt werden:
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Jüdische Filmfestival Wien 2008

Dienstag, 18. November 2008

Auch wenn es gerade nicht so aussieht: Stummfilm.info existiert weiter, leider zur Zeit etwas inaktiv.

Deshalb nur auf die Schnelle: Beim Jüdische Filmfestival Wien 2008 (13. bis 27. November) gibt es im Nestroyhof auch Stummfilme zu sehen.

Pordenone: Baruch

Dienstag, 09. Oktober 2007

Heute morgen bekam ich einen interessanten Film zu sehen: Das alte Gesetz (Baruch) (Deutschland, 1923). Der Film handelt von dem Sohn eines Rabbis, der gerne Schauspieler werden will, damit aber in Konflikt mit den traditionellen jüdischen Riten, und damit auch seinem Vater, kommt.

Gefallen hat mir die Darstellung des Schtetl. Die Leute waren einfach normale Menschen, es gab keine Überzeichnungen des jüdischen Lebens. Statt zur Kirche ging man halt zur Synagoge.

Begleitet wurde der Film von Donald Sosin und Günter Buchwald. Die Klezmer-Anklänge hielten sich zum Glück in Grenzen, so das die Musik schön zu den Szenen harmonierte.

Weniger gefallen hat mir diesmal mein Sitz. Die hinteren Reihen sind nicht so zu empfehlen, das Rein-Raus von Zuschauern ist doch sehr ablenkend.