Mit ‘Kirche’ getaggte Artikel

Stummfilm der Woche 27/2008: La Passion de Jeanne d’Arc im Herforder Münster

Sonntag, 29. Juni 2008

Mein Stummfilm der Woche findet diesmal im Rahmen des Herforder Orgelsommer vom 29.6. bis zum 24.08.08 statt.

Am 4. Juli wird der Film La Passion de Jeanne d’Arc durch den Würzburger Organisten Stefan Schmidt auf der großen Orgel des Herforder Münsters begleitet. Grund meiner Wahl ist das Instrument und der Aufführungsort. Eine Orgel in einer Kirche hat einfach eine kaum zu vergleichende Mächtigkeit.

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Der müde Tod in Stuttgart

Sonntag, 13. Januar 2008

Wie angekündigt lief vergangenen Sonntag in Stuttgart Der müde Tod. Jetzt die versprochene Bericht.

Zum Ort Markuskirche StuttgartDer Film wurde in der Markuskirche gezeigt. Der Kirchenraum ist in einem Tonnengewölbe, die Projektionsfläche ist vor dem Altar aufgezogen. Im hinteren Bereich steht der Projektor, was zumindest für meinen Sitzplatz bedeutete, während des Films immer die Projektorgeräusche zu hören.Projektor (Selber schuld, wäre ich früher gekommen, hätte ich mir einen besseren Platz suchen können).

Zur Veranstaltung Die Veranstaltung startet mit einer kleinen Einführung zu der Veranstaltung im Rahmen des Jubliäumsprogramm 2006/2008 – 100 Jahre Markuskirche Stuttgart. Der Kirchenbau dauerte von 1906-1908, somit wurde das Jubiläum auch zwei Jahre gefeiert. Eigentlich wollte man einen Stummfilm aus diesen Jahren zeigen, fand aber keinen geeigneten abendfüllenden Film. Statt dessen wurde Der müde Tod von 1921 gezeigt. Da die Veranstaltung zum einen teuer, zugleich für die Besucher aber kostenlos ist, wird angekündigt, das am Ende um eine Spende gebeten wird. Es wird der Wunsch geäußert es möge viel rascheln. Für die aus technischen Gründen notwendige Pause wird ein kleines Buffet im Hinterraum angekündigt.

Die Aufführung Im Vorfeld wurde mitgeteilt, das die Projektionisten den ganzen Tag versuchten die Leinwand optimal und vollständig für den Film zu nutzen. Leider mißlang es etwas, der linke Rand des Films ist leider abgeschnitten, von einzelnen Zwischentiteln fehlen links bis zu drei Buchstaben. Erfreulich ist der gute Besuch, die Kirche ist gut gefüllt. Die Reihen sind gefüllt ohne überfüllt zu sein.

Zum Film Ich habe den Film schon einmal gesehen und hatte ihn vage als eher schlecht in Erinnerung. Aber es scheint sich damals eher der falsche Ort für diesen Film gewesen zu sein, für Open Air und laue Sommernächte scheint der Film weniger geeignet. In einer Kirche und zu Orgelmusik passt er deutlich besser, ich war vom Film positiv überrascht. Die Rahmenhandlung des Films handelte in einem Ort, in dem ein Fremder neben dem Friedhof ein Grundstück kaufte. Es zeigt sich, das es der Tod ist, der dort seine Arbeit erledigt. Alse er den Verlobten einer Frau zu sich nimmt, versucht diese ihn zu retten, weil Liebe stärker als der Tod ist. Der Tod versucht sie davon zu überzeugen, das es unmöglich ist, gibt ihr aber eine Chance. In drei Episoden bekommt sie die Gelegenheit ein Leben zu retten, scheitert aber jedesmal. Bei diesen drei Episoden bekommt man den Eindruch, sie entstanden unter der Aufgabenstellung Wie kriegen wir möglichst unterschiedliche Kulissen und Kostüme in einem Film unter?. So wird man ins Italien (Venedig?) der Renaissance, nach Arabien und nach China geführt. Am Ende scheitert die Frau, wird aber im Tod doch mit ihrem Bräutigam vereint.

Einige der Szenen kamen mir bekannt vor, es scheint mir, das der Film Die Abenteuer des Prinzen Achmed diesem Film einige Anlehnungen genommen hat.

Zur Musik Als der Film startet bin ich erst mal etwas erstaunt, die Orgel von vorne zu hören, aber das ist eine der Besonderheiten der Markuskirche: Die Orgel ist hinter dem Altar.

Der Organist kann an dem Film den Abwechslungsreichtum seines Instruments zeigen, die verschiedenen Episoden bieten eine gute Gelegenheit verschiedene Musikstile zu verwenden. Insgesamt war es solide gespielte und zum Film passende Musik. Streckenweise hätte ich etwas mehr experementierfreude gewünscht, aber mir gefiel es auch so.

Stummfilm der Woche 1/2008: Der müde Tod in Stuttgart

Dienstag, 01. Januar 2008

Nicht nur, daß ich zum Jahresende nicht mehr dazu kam, den Stummfilm der Woche zu küren, starte ich das neue Jahr auch etwas verspätet.

Mein Stummfilm der Woche ist diesmal Der müde Tod in der Markuskirche in Stuttgart. Grund: Ich habe die starke Hoffnung, daß ich am 6. Januar Zeit finde und selbst die Veranstaltung besuchen kann. Das wäre dann der erste Stummfilm in einer Kirche und mit Orgelbegleitung.

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Stummfilm der Woche 33/2007: Ben Hur in Himmerod

Montag, 13. August 2007

Diese Woche bietet dem Stummfilmfan wieder einiges.

In Bonn laufen seit vergangenem Donnerstag die Internationale Stummfilmtage – Bonner Sommerkino, in Aosta geht die Strade del Cinema zu Ende, in Wien beginnt das Stumm & Laut-Festival an, in Karlsruhe läuft die Reihe Stummfilm im Garten und in Saarbrücken werden 50 Jahre Saarland mit einem Wanderkino im Zirkuszelt gefeiert.

Aber mein Stummfilm der Woche wird “Ben Hur” (Fred Niblo, 1925) mit Orgelimprovisationenn von Otto M. Krämer. Das Konzert findet im Rahmen der 5. Himmeroder Zisterziensernacht statt.

Wenn das Wetter mitspielt hat man die ziemlich seltene Gelegenheit ein Open-Air-Orgelkonzert zu erleben. Der Film wird vor dem Platz der Kirche im Kloster Himmerod gezeigt, die Musik kommt aus der Kirche. Als bekennender Open-Air-Kino-Fan ist das etwas tolles.

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Stummfilm der Woche 24/2007: Metropolis in Osnabrück

Sonntag, 10. Juni 2007

Mein Stummfilm dieser Woche ist Metropolis am 14. Juni 2007 in der Lutherkirche Osnabrück, live begleitet von Carsten-Stephan Graf v. Bothmer.

Grund für meine Wahl gibt es zwei: Zum einen würde ich gerne Carsten-Stephan Graf v. Bothmer mal hören, zum anderen hatte ich bisher noch keine Gelegenheit einen Stummfilm in einer Kirche zu sehen.

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Stummfilm der Woche KW19/2007: Der müde Tod in Velbert-Langenberg

Sonntag, 06. Mai 2007

Mein Stummfilm dieser Woche findet am 11. Mai in der Kirche St. Michael in Velbert-Langenberg statt. Fritz Langs Film Der müde Tod wird von Wilfried Kaets an der Orgel und Peter Thomas am Schlagwerk begleitet.

Ich entschied mich für diesen Film, da zum Einen der Film sehr faszinierend ist und ich nehme an, das der Film in einer Kirche sehr gut wirkt. Und das Instrument Orgel passt sicherlich zu dem Film.

Mit ein Grund für die Wahl war, das Wilfried Kaets und Peter Thomas den Film schon am 10. März in Rheinfelden begleiteten. Die damalige Veranstaltung war eine Kooperation mit einem Bestattungshaus. Ich fand die Idee sehr interessant, das ein Bestattungsunternehmen so ein künstlerisches Projekt unterstützt, um zum Nachdenken über das Thema Tod anzuregen.

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