Mit ‘Oliver Hardy’ getaggte Artikel

Presse- und Blogschau

Donnerstag, 13. August 2009

Nach der Veröffentlichung meiner Presse-Altbestände bin ich jetzt doch noch zum Aufarbeiten weiterer Meldungen gekommen. Voilà, die Meldungen zu, über und um Stummfilme.

Stummfilm-Revue: Als die Bilder laufen lernten – Grundschüler ließen die Goldenen Zwanziger wieder aufleben
(Barbara Gülta, Main-Post, 24.07.2009)

Nichts an Komik hatten die Stummfilme „Dog Shy“ (1926) und „Limousine Love“ (1928) mit Charley Chase eingebüßt. Die Zuschauer lachten wahrscheinlich an den gleichen Stellen, wie die Kinogänger früher. Die Musik, ein unverzichtbarer Bestandteil des Stummfilms wurde live von Professor Christoph Wünsch von der Hochschule für Musik auf dem Klavier gespielt. Er hatte sie eigens für diesen Anlass komponiert.

Stummfilme mit Live-Musik – Raritäten und aktuelle Töne
(ka-city.de, 27.07.2009)

Der Innenhof des Prinz-Max-Palais war lange Zeit so etwas wie eine Sperrzone, für Unbefugte war der Zutritt verboten. Das ist glücklicherweise vorbei. In diesem Sommer verwandelt die Kinemathek Karlsruhe das mediterran anmutende Ambiente wieder in ein kleines, aber feines Freilichtkino mit ausgesuchten Stummfilmkostbarkeiten, die live musikalisch untermalt werden.

Die erotisch-rauchige Stimme der Melancholie
(Ulrich Alberts, MZ, 27.07.2009)

Über ein Konzert von Patricia Kaas.

Mit Chansons voller Weiblichkeit, Wollust und Sensibilität beschwor sie die kühle Erotik einer Femme Fatale der „Goldenen Zwanziger“ und frühen 30er Jahre. Auf der ganz in schwarz ausstaffierten Bühne liefen auf einer Videoleinwand die alten Stummfilme von Lang und Murnau, zu denen sich urplötzlich ein in den Bühnenhimmel aufsteigender roter Luftballon gesellte.

Zum Gucken in den Keller gehen – Die „Magical History Tour“ führt im Arsenal in Berlin durch die Filmgeschichte’
(Weltexpress, 27.07.2009)

Über das Berliner Kino Arsenal, das auch Stummfilme zeigt.

Der filmische Blick auf den Alten Fritz
(Klaus Büstrin, Potsdamer Neuste Nachrichten, 28.07.2009)

EIn Überblick über Filme über Friedrich II.

Die Stummfilme „Fridericus Rex“, die in der Inszenierung des ungarischen Regisseurs Arzén von Czerépy entstanden, entpuppten sich als platte Serien-Propagandafilme, ohne künstlerischen Wert. Der außerordentlich musikalische und Krieg führende Friedrich II. spielte darin die Hauptrolle.

Wir haben uns beim Stummfilm bedient
(Beatrice Bösiger, Wirtschaftsblatt.at, 31.07.2009)

Über eine Firma, die Fernsehen in Gebärdensprache produziert.

Filme von Buster Keaton oder Charlie Chaplin lieferten Ideen, wie eine Geschichte auch ohne Ton erzählt werden kann und wann doch noch Zwischentexte eingebaut werden müssen. Übersetzt werden nicht nur News und Reportagen, sondern auch Werbung. „Wir haben exklusiven Zugang zu einer Zielgruppe die bis dato kaum beworben wird”, meint Tschare.

Pordenone countdown
(Bioscope (englisch), 31.07.2009)

If youve been to Pordenone before youll be doing your best to go again If youve not been before here’s the drill

Laurel & Hardy – The Diamond Collection 3
(tv-kult.com, 05.08.2009)


Filmkritik zu einer Laurel & Hardy-DVD.

Ein lang gehegter Traum
(Jutta Witte, Südkurier, 08.08.2009)

Unter Filmbegeisterten hat er beinahe Kultstatus: Fritz Langs Stummfilmklassiker „Metropolis“ gilt als einer der wichtigsten Vorläufer heutiger Science-Fiction-Filme. Jahrzehntelang war seine Premierenfassung von 1927 verschollen. Nun ist die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden dabei, das Monumentalwerk in beinahe voller Länge wiederherzustellen.

Freiluft-Kino im Haus des Gastes
(Christel Leipersberger-Nielsen, Inselbote, 11.08.2009)

Man nehme ein Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug der Marke Magirus Deutz, Baujahr 1969, installiere darauf eine Leinwand sowie die entsprechende Technik, und fertig ist das Freiluft-Wanderkino – jedenfalls an schönen, trockenen und lauen Sommerabenden.

100 Jahre Ford Model T

Sonntag, 28. September 2008

Das Auto, das durch alle Stummfilme tuckert, hat das Gesicht der USA verändert, der industriellen Produktion – und damit der ganzen Welt.

WOZ: Im Film «Big Business» aus dem Jahr 1929 geraten Stan Laurel und Oliver Hardy als Christbaumverkäufer über einen Hausbesitzer in Rage, der keinen Baum kaufen will. Sie beginnen, dessen Haus Stück um Stück zu demolieren – während dieser dasselbe mit Stans und Ollies Auto tut. Es ist ein Model T von Ford. Wofür steht es in diesem Film?

So beginnt ein Artikel in der schweizerischen Wochenzeitung WOZ. Marcel Hänggi interviewt Kurt Möser über die Tin Lizzy.

Ich kannte das Auto bisher auch nur als Massenprodukt, aber das es in den End-Zwanzigern ein Symbol für Unmodernität und vielleicht Armut war ist mir auch etwas neues.

Und wer jetzt Lust auf Laurel und Hardys Film bekommen hat, der Film ist im Internet verfügbar:

Link: Dick & Doof "Big Business" 1929 original

Stummfilm der Woche 31/2008: Laurel und Hardy in Wien

Sonntag, 03. August 2008

Mein Stummfilm der Woche sind diesmal Kurzfilme von Stan Laurel und Oliver Hardy beim Sommerkino im Augarten in Wien. Kom­men­den Mittwoch begleitet Gerhard Gruber die Filme.

Die Wahl dieser Veranstaltung hat drei Gründe: Ich habe schon langen keinen Laurel & Hardy-Film gesehen, noch nie Gerhard Gru­ber live gehört und zur Zeit sind Open Air Veranstaltungen einfach angebracht.

(weiterlesen…)

50. Todestag von Oliver Hardy

Dienstag, 07. August 2007

Der Todestag des Filmkomikers Oliver Hardy jährt sich diesen Dienstag zum 50. mal. Oliver Hardy wurde als “Dick” des Komikerpaares “Dick und Doof” oder “Stan und Ollie” berühmt.

Oliver Hardy wurde am 18. Januar 1892 geboren, kurz darauf wurde er Halbwaise. Seine Mutter betrieb in Milledgeville (Atlanta) ein kleines Hotel, und brachte damit die achtköpfige Kinderschar über die Runden, Das stundenlange Herumlungern in der Hotellobby war seine spezielle Art von Schauspielunterricht.

Nach dem erfolglosen Besuch einer Militärschule (er wurde von der Schule geworfen), nach einem abgebrochen Jurastudium und der Aufgabe der Leitung eines Kino in Milledgeville zog er 1912 nach Jacksonville (Florida), wo ihn ein Jahr später die Lubin Company für den Stummfilm “Outwitting Dad” engagierte. Danach spielte er in unzähligen Kurzfilmen “Heavy”, einen schwergewichtigen Bösewicht.

Mit Stan Laurel stand er 1921 in “A Lucky Dog” erstmals vor der Kamera. Erst fünf Jahre später wurde bei Hal Roach das Potential des Komikerpaars erkannt. Sie wurden eines der erfolgreichsten Duos der Filmgeschichte , selbst den Umstieg auf den Tonfilm. meitserten sie problemlos. 1940 trennten sie sich von Hal Roach, die folgenden Produktionen bei 20th Century Fox und Metro-Goldwyn-Mayer konnten an die großen Erfolge leider nicht mehr anknüpfen. Den ersten Oscar für die beste Kurzfilm-Komödie erhielten die Beiden 1932 für “The Music Box“.

1956 erlitt Oliver Hardy einen Schlaganfall in dessen Folge er gelähmt blieb und kaum noch sprechen konnte. Am 7. August 1957 starb er an einem Herzinfarkt.