Mit ‘Orgel’ getaggte Artikel

Siegfrieds Mechanisches Musikkabinett, Rü­des­heim/Rhein

Dienstag, 28. Juli 2009

Siegfrieds Mechanisches Musikkabinett in Rüdesheim/Rhein hat neues zu berichten.

Die Restaurierung der WELTE Kinoorgel ist in der letzten Phase an­gelangt und eine akademische Feier mit der Vorstellung der Orgel ist in Zusammenhang mit dem 40. Jubiläums des Musikkabinetts am 16.10 geplant.

Am 8.11. ist desweiteren ein Tag der offenen Tür mit der Orgel und dem gesamten Museum geplant. Vorausgesetzt natürlich, das bis dahin nichts Unvorhergesehenes geschieht.

Das neu geschaffene Kino wird 62 Sitzplätze erhalten und neben der Hauptattraktion, der WELTE Kinoorgel, sind noch weitere Me­cha­nische Musikinstrumente zur Stummfilmbegleitung vor­gesehen. So sind z.B. ein Philipps Paganini Mod. 10a, und ein Hup­feld Cla­vi­monium auf Lager und harren Ihrer Restaurierung.

Presseschau

Samstag, 24. Januar 2009

Erlangen: Charlie Chaplin wird zum Star der Manege
(Roth Hilpoltsteiner Volkszeitung, 20.01.2008)

Ankündigung der 13. Stummfilmmusiktage.

„Etwas schaffen, das zu mir gehört“ – der Jazztrompeter Dave Douglas im Gespräch
(Stefan Pieper, nmz.de, 19.01.2009)

Interview des Jazzmusikers Dave Douglas, der am 17.1. gerade ein Filmkonzert in Essen hatte.

Wenn Sparfüchse übers Ziel hinausschießen
(Nürnberger Nachrichten, 20.01.2009)

Ginge es nach dem kürzlich vorgelegten Sachverständigenbericht für 2007, so müsste das Filmhaus sein Stummfilmangebot am besten streichen und das Programm insgesamt verstärkt auf Kostendeckung ausrichten. Dabei dürften die gestrengen Prüfer wohl wissen, dass dies mit dem kulturpolitischen Auftrag des kommunalen Kinos – die Pflege der Filmkunst und Filmgeschichte – nicht immer leicht zu vereinbaren ist.[...] [...]

Stummfilme, die mit hohen Lizenzgebühren für jede einzelne Aufführung belegt sind, dürften demnach gar nicht mehr gezeigt werden – «trotz verhältnismäßig guter Publikumsnachfrage», wie die Prüfer selbst einräumten.

Glamourwelt Klein Hollywood – Schüler erforschen einstige Filmstadt Weißensee / Im Mittelpunkt steht die Künstlerfamilie May
(Steffi Bey, Neues Deutschland, 21.01.2009)

Eine stumme Predigt
(Daniel Kothenschulte, Frankfurter Rundschau, 21.01.2009)

Daniel Kothenschulte über Clint Eastwoods Film “Der fremde Sohn” und seinen Bezügen zum Stummfilm.

StummFilmMusikTag Erlangen- Jede Menge Stars in der Manege
(Nürnberger Zeitung, 22.01.2009)

8. internationales Festival Stummfilm & Livemusik im DAI Heidelberg
(Openpr.de, 23.01.2009)

Pressemitteilung von DAI Heidelberg. Das Haus der Kultur.

Stumme Kunst und flotter Funk
(Delmenhorster Kreisblatt, 24.01.2009)

Delmenhorster Kulturlounge:
Die „Peter Mim Theatre Company“ präsentiert am Sonnabend, 24. Januar, ab 19 Uhr den Theater-Stummfilmabend „Charlie Chaplin lebt weiter“

Kinoorgel für Familien in Leipzig

Samstag, 26. Juli 2008

Am kommenden Sonntag, dem 27. Juli, gibt es um 17 Uhr für Familien Großes Kino im Grassimuseum Leipzig. Das Museum zeigt die restaurierte Kinoorgel von 1931.

Dazu werden historische Kinderfilme gezeigt: Aladin und die Wunderlampe / Kalif Storch, Scherenschnittfilme von Lotte Reiniger, 1926/1953. Die Veranstaltung ist für Kinder ab ab 8 Jahren geeignet, die Kosten betragen 6 Euro mit/8 Euro ohne Ferienpass.

Mehr bei leipzig-seiten.de oder dem Grassimuseum

Fußball-EM-Finale

Dienstag, 01. Juli 2008

Wie schon einmal angekündigt begleitete Stephan von Bothmer das EM-Finale an der Orgel.

In der taz ist dazu ein Artikel Traurig, aber schön erschienen.

Nett ist ja die Idee für jedes Tor eine Kerze anzuzünden. So kann man immer den aktuellen Satnd sehen. Und es darf keine Elfmeter geben, sonst müssen wir Teelichter aufbauen.. Na, davor blieben wir ja verschont ;)

Stummfilm der Woche 27/2008: La Passion de Jeanne d’Arc im Herforder Münster

Sonntag, 29. Juni 2008

Mein Stummfilm der Woche findet diesmal im Rahmen des Herforder Orgelsommer vom 29.6. bis zum 24.08.08 statt.

Am 4. Juli wird der Film La Passion de Jeanne d’Arc durch den Würzburger Organisten Stefan Schmidt auf der großen Orgel des Herforder Münsters begleitet. Grund meiner Wahl ist das Instrument und der Aufführungsort. Eine Orgel in einer Kirche hat einfach eine kaum zu vergleichende Mächtigkeit.

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Stummfilm der Woche 24/2008: Niederlande – Frankreich

Sonntag, 08. Juni 2008

Mein Stummfilm der Woche ist diesmal kein Stummfilm, sondern ein EM-Spiel, aber ein ganz besonderes. Das EM-Fußballspiel Niederlande – Frankreich am 13. Juni wird in der Emmaus-Kirche in Berlin auf eine Leinwand projeziert und live an der Orgel begleitet.

Die Vorstellung findet dann mit dem EM-Finale eine Fortsetzung.

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Essener Filmkunsttheater starten eine neue Stummfilmreihe

Dienstag, 22. April 2008

In Essen verfügt das Eulenspiegel Kino in der Steeler Str. 208 über zwei Wurlitzer Stummfilmorgeln, an denen zukünftig in regelmäßigen Abständen wieder Stummfilme von dem Organisten Dominik Gerhard begleitet werden. Der gebürtige Essener entdeckte früh die Liebe zur Orgel und erhielt schon als Kind Klavier- und Orgelunterricht. Als selbstständiger Organist begleitet er auch Gottesdienste und Chorkonzerte und seine große Leidenschaft für den Film hat ihn nun an die Wurlitzer Stummfilmorgeln im Eulenspiegel gebracht.

Die Termine:

Und nach der Sommerpause voraussichtlich:

Heidelberg: Rückkehr der Kino-Orgel

Montag, 21. Januar 2008

Wie Morgenweb.de (Mannheimer Morgen) berichtet soll die Kino-Orgel des Heidelbergers Lichtspielhaus “Capitol” wieder an ihren alten Standort. Derzeit liegt die Orgel auseinandergebaut und verpackt im Schwetzinger Schloss, das Capitol selbst soll bis 2011 renoviert werden.

Im alten Zuschauerraum soll das Instrument stehen und bei entsprechenden Anlässen, etwa einem Stummfilmfestival, erneut zum Einsatz kommen – wenn nach dem Umbau der Schauspielbühne genug Platz dafür vorhanden ist. Ein charmanter Gedanke, findet Heidelbergs Kulturbürgermeister Dr. Joachim Gerner. Die Stadt sei grundsätzlich daran interessiert, die Orgel am Neckar zu halten, erklärt er. Immerhin sei sie fester Bestandteil der Schlossfestspiele gewesen. Zudem gebe es weltweit lediglich vier vergleichbare Klangkörper.

Technische Informationen zur Orgel gibt es bei www.walckerorgel.de. Es handelt sich dabei um eine Oscar Walcker-Orgel.

Kleine Anmerkung von mir: Heidelberg hat schon ein Stummfilmfestival im Deutsch-Amerikanischen Institut Heidelberg.

Der müde Tod in Stuttgart

Sonntag, 13. Januar 2008

Wie angekündigt lief vergangenen Sonntag in Stuttgart Der müde Tod. Jetzt die versprochene Bericht.

Zum Ort Markuskirche StuttgartDer Film wurde in der Markuskirche gezeigt. Der Kirchenraum ist in einem Tonnengewölbe, die Projektionsfläche ist vor dem Altar aufgezogen. Im hinteren Bereich steht der Projektor, was zumindest für meinen Sitzplatz bedeutete, während des Films immer die Projektorgeräusche zu hören.Projektor (Selber schuld, wäre ich früher gekommen, hätte ich mir einen besseren Platz suchen können).

Zur Veranstaltung Die Veranstaltung startet mit einer kleinen Einführung zu der Veranstaltung im Rahmen des Jubliäumsprogramm 2006/2008 – 100 Jahre Markuskirche Stuttgart. Der Kirchenbau dauerte von 1906-1908, somit wurde das Jubiläum auch zwei Jahre gefeiert. Eigentlich wollte man einen Stummfilm aus diesen Jahren zeigen, fand aber keinen geeigneten abendfüllenden Film. Statt dessen wurde Der müde Tod von 1921 gezeigt. Da die Veranstaltung zum einen teuer, zugleich für die Besucher aber kostenlos ist, wird angekündigt, das am Ende um eine Spende gebeten wird. Es wird der Wunsch geäußert es möge viel rascheln. Für die aus technischen Gründen notwendige Pause wird ein kleines Buffet im Hinterraum angekündigt.

Die Aufführung Im Vorfeld wurde mitgeteilt, das die Projektionisten den ganzen Tag versuchten die Leinwand optimal und vollständig für den Film zu nutzen. Leider mißlang es etwas, der linke Rand des Films ist leider abgeschnitten, von einzelnen Zwischentiteln fehlen links bis zu drei Buchstaben. Erfreulich ist der gute Besuch, die Kirche ist gut gefüllt. Die Reihen sind gefüllt ohne überfüllt zu sein.

Zum Film Ich habe den Film schon einmal gesehen und hatte ihn vage als eher schlecht in Erinnerung. Aber es scheint sich damals eher der falsche Ort für diesen Film gewesen zu sein, für Open Air und laue Sommernächte scheint der Film weniger geeignet. In einer Kirche und zu Orgelmusik passt er deutlich besser, ich war vom Film positiv überrascht. Die Rahmenhandlung des Films handelte in einem Ort, in dem ein Fremder neben dem Friedhof ein Grundstück kaufte. Es zeigt sich, das es der Tod ist, der dort seine Arbeit erledigt. Alse er den Verlobten einer Frau zu sich nimmt, versucht diese ihn zu retten, weil Liebe stärker als der Tod ist. Der Tod versucht sie davon zu überzeugen, das es unmöglich ist, gibt ihr aber eine Chance. In drei Episoden bekommt sie die Gelegenheit ein Leben zu retten, scheitert aber jedesmal. Bei diesen drei Episoden bekommt man den Eindruch, sie entstanden unter der Aufgabenstellung Wie kriegen wir möglichst unterschiedliche Kulissen und Kostüme in einem Film unter?. So wird man ins Italien (Venedig?) der Renaissance, nach Arabien und nach China geführt. Am Ende scheitert die Frau, wird aber im Tod doch mit ihrem Bräutigam vereint.

Einige der Szenen kamen mir bekannt vor, es scheint mir, das der Film Die Abenteuer des Prinzen Achmed diesem Film einige Anlehnungen genommen hat.

Zur Musik Als der Film startet bin ich erst mal etwas erstaunt, die Orgel von vorne zu hören, aber das ist eine der Besonderheiten der Markuskirche: Die Orgel ist hinter dem Altar.

Der Organist kann an dem Film den Abwechslungsreichtum seines Instruments zeigen, die verschiedenen Episoden bieten eine gute Gelegenheit verschiedene Musikstile zu verwenden. Insgesamt war es solide gespielte und zum Film passende Musik. Streckenweise hätte ich etwas mehr experementierfreude gewünscht, aber mir gefiel es auch so.

Stummfilm der Woche 2/2008: Der Kameramann in Essen

Sonntag, 06. Januar 2008

Für den Stummfilm der Woche gibt es diesmal wieder einige Auswahl. In Karlsruhe sind diese Woche die 6. Karlsruher Stummfilmtage mit interessanten Filmen, im Berliner Kino Arsenal liefen Die seltsamen Abenteuer des Mr. West im Land der Bolschewiki die ich schon lange mal sehen wollte und bisher noch keine Gelegenheit hatte.

Aber ich glaube mein Stummfilm der Woche wird Der Kameramann am kommenden Sonntag im Eulenspiegel Filmtheater in Essen. Nachdem ich gerade Der müde Tod mit Orgelbegleitung sah (Bericht folgt), wäre jetzt eine Komödie mit Buster Keaton mit einer Wurlitzer-Kinoorgel-Begleitung (Dominik Gerhard) die richtige Abwechslung.

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