Mit ‘Prapancha Pash’ getaggte Artikel

11ème Festival d’Anères

Donnerstag, 02. April 2009

Das Stummfilmfestival in Anères (Frankreich, Zentralpyrenäen) hat sein diesjähriges Festivalprogramm veröffentlicht.

Schwerpunkt ist dieses Jahr A Woman in Grey (James Vincent, 1920) von dem über mehrere Tage verteilt alle 15 Folgen gezeigt werden. Ebenfalls gezeigt werden:

  • Körkarlen von Victor Sjöström
  • Hommagen an Charley Bowers und Segundo de Chomón
  • Tokyo no kôrasu von Yazujiro Ozu
  • Moderne Zeiten (Chaplin)
  • Prapancha Pash von Franz Osten (Throw of Dice – Schicksalswürfel)
  • Tagebuch einer Verlorenen von Georg Wilhelm Pabst
  • Variete von Ewald André Dupont
  • Ménilmontant von Dimitri Kirsanoff
  • The Four Horsemen of the Apocalypse von Rex Ingram
  • L’Argent von Marcel L’Herbier
  • Papirosnitsa ot Mosselproma von Iouri Jeliaboujski
  • Crainquebille von Jacques Feyder

Neben den Filmen gibt es auch Konzerte von Paco El Lobo (Flamenco), André Minvielle, Ménilmontant und Le Bringuebal.

Mehr Infos:

Verlosungsaktion zu ‘A Throw of Dice – Schicksalswürfel’

Samstag, 01. Dezember 2007

Anlässlich der DVD-Veröffentlichung von A Throw of Dice – Schicksalswürfel am 7. Dezember 2007 stellt RapidEyeMovies dem Stummfilmblog drei DVDs für eine Verlosungsaktion bereit. — Vielen Dank!

A Throw of Dice – Schicksalswürfel (Originaltitel: Prapancha Pash) ist ein wiederentdecktes Juwel der Stummfilmzeit, das auf einer zentralen Episode des „Mahabharata“, des einflussreichsten indischen Volksepos beruht. Regie führte der deutsche Franz Osten (Die Leuchte Asiens, demnächst in Erlangen zu sehen), einer der kühnsten Filmpioniere Deutschlands: Er wanderte zur Zeit der Weimarer Republik nach Indien aus, um dort opulent ausgestattete Filme an Originalschauplätzen zu drehen. Allein für A Throw of Dice setzte er mehrere Tausend Statisten, Pferde und Elefanten ein. Im Gegensatz zu anderen frühen Filmen über Indien, wie etwa Joe Mays und Fritz Langs Der Tiger von Eschnapur, die mit Klischees und Exotismen spielten, ist dieser Stummfilmklassiker daher ein echtes Zeitzeugnis Indiens der 20er Jahre.
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