Mit ‘taz’ getaggte Artikel

Hamburger Kinemathek zieht um

Dienstag, 08. Juli 2008

Schreck in später Abendstunde! Da lese ich bei Tuten und Blasen auf der Terminseite einen Termin Abschied des Metropolis aus den Räumen in der Dammtorstraße. Im ersten Augenblick dachte ich, in Hamburg muß einer der regelmässigen Spielorte von Stummfilmen schließen – aber Glück gehabt.

Das Metropolis (Kinemathek Hamburg) zieht temporär in das Kino Savoy am Steindamm in St. Georg. Das Haus am alten Standort wird abgerissen und es soll dort ein Büro- und Geschäftshauses gebaut werden. Beim Neubau sollen die Kinoräume wieder eingebaut werden.

Der Metropolis-Kinosaal steht unter Denkmalschutz und wird von den Bauherren Hochtief und Norddeutsche Grund­vermögen fachgerecht ausgebaut, eingelagert und wieder in das neue Gebäude integriert. “Die haben alles vermessen inklusive der Zierleisten und sogar einen Akustik­test gemacht”, sagt Metropolis-Geschäftsführer Martin Aust.

Quelle: taz

Das ich jetzt nicht gerade auf dem laufenden im Hamburger Kultur­leben bin, kann man daran sehen, das das Hamburger Abendblatt bereits im Mai darüber berichtete. Die taz Ende Juni berichtete über den Umzug. Aus ursprünglich zwei geplanten Jahren wurden bereits drei Jahre im Savoy.

Na, da wünsche ich den Kinomachern einen geglückten Umzug, eine schöne Zeit am neuen Standort und einen erfolgreichen Rückumzug in zweidrei Jahren.

Wer näheres zur Geschichte des Savoy sucht, wird beim Filmmuseum Hamburg fündig, das Programm des Metropolis findet sich weiterhin unter www.metropolis-hamburg.de.

Kann das Kino 46 in Bremen weiter Stummfilme zeigen?

Dienstag, 15. Januar 2008

Wie die taz Bremen berichtet, ist die Zukunft des Bremer Kommunalkinos Kino 46 unsicher. Die Finanzierung ist nur bis zur Jahresmitte gesichert, was danach kommt ist unklar.

Bedenklich sind die Überlegungen eine Kooperation mit einem Multiplex-Kinopalast. Wie die Kinomacher zurecht sagen:

Auch technisch sei diese Lösung “relativ diffizil”, weil die Multiplexkinos nicht dafür ausgerüstet sind, etwa Stummfilme oder älteres analoges Filmmaterial abzuspielen

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Josef von Sternberg – The Case of Lena Smith

Freitag, 26. Oktober 2007


Unter dem Titel Josef von Sternbergs Erbe stellt Andreas Busche in der taz ein Buch von Alexander Horwath und Michael Omasta zu dem verschwundenen Stummfilm “Josef von Sternberg – The Case of Lena Smith” (Eine Nacht im Prater) vor.

Der 1929 veröffentlichte Film wurde damals vom Publikum kaum beachtet, da gerade der Tonfilm eingeführt wurde. Heute gilt Josef von Sternberg – The Case of Lena Smith als einer der bedeutendsten verlorenen Filme der Filmgeschichte. 2003 wurde in einem Altwarenladen in der Mandschurei ein vierminütiges Fragment des Films gefunden, der Film an sich ist aber wohl vernichtet.

Mehr zu dem Thema im taz-Artikel, einem älteren Artikel in der NZZ oder natürlich in dem Buch. Bei Amazon ist das Buch zur Zeit leider nicht verfügbar, aber man kann ja mal prüfen, ob der Buchhändler um die Ecke besser ist ;) .

Bilder zum Film, bzw. dem Buch finden sich beim Österreichischen Filmmuseum

Carsten-Stephan Graf von Bothmer rettet die Welt

Mittwoch, 30. Mai 2007

Die taz befrägt anläßlich dem G-8-Gipfel vom 6. bis 8. Juni in Heiligendamm Berliner, wie sie die Welt retten wollen.

In der ”taz Berlin lokal” vom Donnertsag, 31.5.2007 beantwortet der Stummfilmpianist Carsten-Stephan Graf v. Bothmer die Frage “Wie retten Sie die Welt”.